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Mein Beitrag

Vorweg meine Ausgangslage: Ich bin jung. Ich möchte Verantwortung übernehmen. Ich kann anpacken. Ich bin von mir überzeugt und ich kann mich präsentieren. Ich weiß vieles noch nicht, ja, das ist eine neue Erfahrung für mich, aber ich bin sehr wohl in der Lage ein grüner Politiker und  ein guter Gemeinderatsabgeordneter zu sein.

Ich bin überzeugt, dass die grüne Idee von einer solidarischen Gesellschaft freier Menschen in einer intakten Umwelt Realität werden kann und soll. Aber um das zu erreichen müssen wir wachsen. Kontinuierlich und im großen Stil. Wir Grüne, wir müssen viel mehr werden!

Meine Aufgabe sehe ich darin mit all meiner Kraft aus dem vorhandenen Potenzial zu schöpfen. Es gibt ein enormes Interesse an den grünen Ideen, den grünen Werten und den Grünen als politische Partei - gerade was junge Menschen anbelangt, das spüre ich Tag für Tag, egal ob in Schule, Park oder Lokal. Genau diese interessierten Jugendlichen und junge Erwachsene gilt es langfristig in den grünen Diskurs einzubinden. Es geht nicht um großtmögliche Zustimmung an einem Stich- oder Wahltag, es geht darum jungen Menschen Mut zu machen sich politisch zu engagieren. Wir müssen sie motivieren ihre großartigen Ideen einzubringen, sich selbst zu verwirklichen und einen Beitrag für eine grüne Gesellschaft zu leisten. Wenn wir, die wir uns als Jugendpartei verstehen (wollen), das (Motivation zur Partizipation) nicht schaffen, dann wird die Entwicklung in eine grüne nachhaltige Gesellschaft nicht passieren. Ich kann mir nicht vorstellen, wo ein besserer Ansatzpunkt wäre, als bei der Jugend.

Mein Eindruck ist, dass in diese Richtung viel zu wenig passiert. Und die Wahlergebnisse spiegeln es wieder. Immer weniger Jugendliche wählen grün. Warum? Weil die wichtigen und richtigen grünen Inhalte nur sehr Teilweise bei jungen Menschen ankommen. Fragt man junge Menschen nach den Grünen ist da die Rede von "realitätsfernen Ideologen" oder von "Umweltfuzzis" - nicht aber von Werten wie Solidarität, Selbstbestimmung, Feminismus oder Basisdemokratie, nicht aber von Antworten auf Integrations-, Migrations-, Bildungs- oder Gesellschaftsfragen. Wir schaffen es nicht unsere Vorschläge für eine bessere Gesellschaft rüber zu bringen.

Das liegt an den Kommunikatoren.

Junge Politik für junge Menschen muss von jungen Menschen mit jungen Menschen gemacht werden. Ich möchte mich hier einbringen. Denn die grüne Gesellschaft wird es nur mit Unterstützung der Jugend geben können. Ihre Kreativität, Ideenvielfallt, Leidenschaft und Überzeugung möchte ich nutzen. Wir müssen diese Zielgruppe viel ernster nehmen. Ihnen müssen wir Antworten geben und uns Kritik gefallen lassen. Die heutige Jugend nimmt Poltik sehr ernst. Hier gibt es enorme (langfristige und nachhaltige) Wachstumschancen. Aber wir müssen sie abholen.

Ich möchte dass junge Menschen mitentscheiden können, wie ihre Zukunft ausschaut. Ich möchte Jugendliche ernstnehmen und an sie glauben, sie groß machen - genauso wie ich ernstgenommen werden möchte. Ich möchte  ein kompetenter, leidenschaftlicher, sebstkritischer und optimistischer Politiker und dadruch ein Vorbild für andere Jugendliche sein

Natürlich, ich bin kein politisches Schwergewicht. Ich habe keine jahrelange Erfahrung im politischen Bereich. Ich habe nicht seit 10 Jahren Basisparteiarbeit gemacht. Ich kenne die Grünen nicht in und auswendig. Ich habe nicht tausende Hände geschüttelt und in hunderte Kameras gegrinst.

Und trotzdem kandidiere ich, denn ich möchte neue Impulse in die grüne Politik tragen. Ich bin halt neu und etwas anders als die anderen. In der Vielfalt liegt die Kraft. Vielfalt der Ideen, Erfahrungen und des Alters. Ich habe ein ehrliches Interesse an der Umsetzung der Grünen Idee und ich habe ein Konzept: Ich möchte die Jugend politisch einbinden, ihr Verantwortung übergeben und sie selbst lernen lassen.

Ich bin selber jung, keine Frage, ich bin unerfahren, keine Frage aber ich habe alle Voraussetzungen alles zu lernen, was es braucht um für Wien etwas zu bewegen, mein Potenzial ist lange nicht ausgeschöpft und nur wenn ich Verantwortung tragen darf, werde ich wachsen.

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Armin Soyka  ·  armin.soyka@gmx.at