Morgen habe ich Geburtstag. Vor mittlerweils (fast) genau 19 Jahren wurde ich geboren. Eine lange Zeit. Fast 7000 Tage, oder über 10 Millionen Minuten. Tick tack tick tack – die Zeit vergeht. Sie schreitet voran und lässt sich nicht aufhalten. Niemals.
Die Frage ist, was wir mit unserer Zeit tun. Was bewegen wir in unserer Lebenszeit und wozu entscheiden wir uns. Was sind unsere Motivationen, was unsere Wünsche, unsere Visionen. Irgendwann werde ich es schaffen, hier genauer darüber zu schreiben, was mir am Herzen liegt, denn es ist mir wichtig, meine Ansichten zu diskutieren und zur Diskussion zu stellen. Bis dahin wird aber wohl noch ein wenig Zeit vergehen.
Jetzt aber möchte ich eines tun. Ich möchte euch etwas bitten. Dich etwas bitten. Ich weiß, die meisten von euch, die hier mitlesen (wieviele seid “ihr” überhaupt – es ist schon komisch, so in die Dunkelheit zu posten) würden mich niemals fragen, was ich mir zu meinem Geburtstag wünsche, aber vielleicht interessiert euch mein Wunsch ja trotzdem und unter Umständen seid ihr sogar (gerne) bereit ihn mir zu erfüllen.
Ich habe dieses Jahr nur einen Wunsch, einen einzigen. Kein Kuchen, kein Geld, nichts Materielles, davon habe ich mehr als ich jemals brauche(n würde). Ich wünsche mir mehr Freude in der Welt. Mehr lächeln, mehr grinsen, mehr lachen, mehr schmunzeln, mehr Humor, mehr Solidarität, mehr Vertrauen, mehr Hoffnung, mehr Optimismus, mehr von all den Dingen, die wir selber entscheiden können zu haben und zu tun, gegen die wir uns aber aus unerfindlichen, aber stets masochistischen Gründen entscheiden. Mehr davon.
Ich weiß, nicht immer fällt es leicht, nicht jedem liegt es, einfach mal den Kopf hoch zu reißen und die Welt im Moment zu genießen, losgelöst von all den Sorgen der Welt, aber mit ein bisschen Übung funktioniert es – das ist die entscheidende Erkenntnis in meinem neunzehnten Lebensjahr gewesen, das morgen zu Ende geht.
Es wäre das schönste Geschenk, das mir jeder von euch machen könnte: Lächle einfach mal jemanden an, der schlecht drauf ist, hilf jemandem, der Hilfe braucht, frag jemanden nach seinem Befinden, nimm dir Zeit für jemanden! An allen Ecken und Enden fehlt es uns an Menschen, die mit offenen Augen, Ohren und einem geöffneten Herzen durch ihre Welt maschieren. Aber wir brauchen sie mehr denn je. Leid zu sehen tut mir weh. Es frustriert mich nicht, aber es schmerzt!
Hilf mir, Menschen zu helfen, oder genaugenommen, hilf dir selber! Denn wer Gutes tut bekommt es meist vielfach zurück! (Videoempfehlung zu dem Thema) Das ist mein Wunsch!
Danke, für jedes Endorphin, dass du ausstößt und hervorrufst, es macht einen Unterschied!