Beiträge mit dem Tag: Verantwortung

Verantwortung die Glücklich mach.

Verfasst von Armin Soyka am Mittwoch, 3 März, 2010

Vor über einem Jahr schrieb ich einen Text mit dem Namen “Warum Verantwortung (nicht un-) glücklich und weise macht.” Heute musste ich wieder an ihn denken. Veröffentlicht habe ich ihn nie. Auf meiner Webseite mehrfach angekündigt. Aber die to do Listen wurden immer länger und länger. Irgendwo im Hinterkopf war er noch. Und jetzt ist er wieder vorne. Warum ich nach über 200 Tagen der Verdrängung wieder dran denke? Die liebe Pia wieß mich auf einen Artikel im Qualitätsmedium “heute” hin. Diese zitieren den deutschen online spiegel, welche einen Londoner Experten zitieren, der herausgefunden haben soll, dass “die Linken” einen höheren IQ hätten. Den schon mehrfachen versprochenen Text über die Links-rechts-dumpfsinn-einteilung werde ich hier nicht nachreichen, aber ein bisschen über meinen damaligen Artikel und die jeztigen Thesen schreiben. Weiterlesen »

Wir tragen die Welt

Verfasst von Armin Soyka am Freitag, 5 Februar, 2010

Ich bin auf einen weiteren Text gestoßen. Einen, der mich bewegt hat. Und dann hat er mich umgehauen. Eine Hausübung. Vor fünf Jahren geschrieben. Heute ist die Urheberin 17. Damals war sie demnach 12. Er hat mich umgehauen der Test. Und er beweist ein weiteres mal, welche Genialität junge Menschen in sich tragen. Den Willen etwas zu bewegen. Weiterlesen »

Verhütung ist Frauensache, Orgasmus Männersache?

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 25 Januar, 2010

Verhütung ist Frauensache, Orgasmus Männersache“ – wegen diesem provo- kanten Slogan schaute ich hin und griff zu und mittlerweile bin ich froh darüber. Die Broschüre „Mein Körper, meine Lust“ weist auf eine Thematik hin, die totgeschwiegen und verfälscht darge- stellt wird. Weibliche Sexualität wird nie sachlich und offen Behandelt. Weder Schule, noch Hollywood, Pornos oder Bravo beantworten die Fragen. Und am Ende leiden die Meisten darunter. Weiterlesen »

Ihr daoben, Wacht auf!

Verfasst von Armin Soyka am Mittwoch, 9 Dezember, 2009

GeographieHeute ein weiterer Lichtblick. Ab und zu schaue ich in den ersten Klassen vorbei, weil ich es wichtig finde, dass die sich wohl fühlen. Da erzählt mir eine Zwölfjährige, dass sie nach Buenos Aires übersiedelt, weil ihre Mutter dort einen Job gefunden hat. Und bevor ich noch beginnen kann, Fragen zu stellen, schreit eine Mitschülerin auf: »Ist das in Albanien?« Und die Schnatterei beginnt. »Nein, das ist in Argentinien.« »Woher soll ich das denn wissen?« »Wo liegt Argentinien?« Die Spannung ist da. Weiterlesen »

Alles bewegt diese Jugend!

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 30 November, 2009

Jugend_bewegt_Politik

In einer Demokratie haben alle Menschen eine Stimme. Zumindest im übertragenen Sinne. Anscheinend gibt es aber wieder und wieder Kommunikationsschwierigkeiten und viele vergessen, dass jeder Teil unserer Gesellschaft etwas Wichtiges zu sagen hat.

Besonders die Jugend wird oft missverstanden. Unpolitisch, faul, visionslos, konsumorientiert, wertelos, unmoralisch, drogenabhängig und immer in Party laune Weiterlesen »

Verantwortung: Guten Morgen liebe Sorgen

Verfasst von Armin Soyka am Sonntag, 8 November, 2009

Immer dieses Geschwafle vom bösen Kapitalismus, der Menschen angeblich dazu bringt einander auszubeuten anstatt einander zu umarmen. Immer dieses Gerede von diesen egoistischen Managern, deren Interesse nicht das Gemeinwohl sondern möglichst niedrige Lohnkosten sind. Immer diese Hetzerei, gegen die Wirtschaftsform, die uns unseren Wohlstand sichert.  Hirnlose Linke, die zu blöd sind, zu verstehen, dass der Mensch ein Egoist ist, dass es dem Mensch, ja den Menschen am besten geht, wenn sie sich miteinander vergleichen, einander übertreffen. Hirnlose Linke, die ebenso hirnloses Systembashing betreiben.

Leider nein.

Wie schön wäre es, wenn das stimmte. Wenn es in Wirklichkeit allen gut ginge, der Mensch tatsächlich nach Material und Vergleich strebte und sich wahrhaftig daran ergötzte dem Nächsten auch das letzte Hemd zu nehmen. Und wenn es nur ein paar Geisteskranke gebe, die gemeinhin als “Linke” bezeichnet würden (ich mag diese Einteilung nicht, darüber werde ich bald bloggen), die die Realität verkennten und als einziges Interesse die Störung des Friedens wären. Wie schön wäre es. Ja, in der Tat. Schön wär’s. Das ist auch der Grund, warum so viele Menschen dieser Wunschvorstellung erliegen. In links und rechts unterteilen und behaupten die Welt sei wunderbar.

Aufwachen.

Schade. Aufwachen muss nicht unangenehm sein. Es kann auch eine Herausforderung sein. Es kann Vision werden. Es kann Hoffnung geben und Erfüllung. Wach auf, wenn du in einer Traumwelt lebst. Mach dir bewusst, was schief läuft und nimm die Aufgabe an. Stelle dich. Trage Verantwortung. Und genieße deine gestalterische Kraft. Es macht überraschend viel Spaß!

Wecker. ring. ring.

Und für die, die weiterhin nicht aufwachen wollen, ein kleiner Weckruf am Beispiel des ach so erfolgreichen Weltkonzerns Nestlé

Nestlé ist der größte Nahrungsmittelproduzent der Welt und Europas achtgrößtes Unternehmen.
Im Jahr 2003 hat Nestlé über 6 Milliarden Schweizer Franken (2005 einen Reingewinn von knapp 8 Milliarden Franken.) Gewinn gemacht. Nun plant Nestlé aber, bis zum Jahr 2006 Sparmaßnahmen in Höhe von 6 Milliarden Schweizer Franken, die sich insbesondere im Abbau von Hunderten von Arbeitsplätzen äußern werden, davon nahezu 1500 in Frankreich.
Man kann an der Schließung der Fabrik von Saint-Menet und den Rationalisierungsmaßnahmen in den verschiedenen im Besitz von Nestlé befindlichen Wasserquellen die ersten Auswirkungen dieses Plans beobachten. Beispiele aus Russland, Korea und Kolumbien zeigen, wie Nestlé systematisch Politik gegen die Gewerkschaften und die Rechte der ArbeitnehmerInnen betreibt.

Doch was ist die Praxis in den Ländern des Südens? Was läuft in und um die Werke auf den Philippinen? Seit fast vier Jahren sind über 600 ArbeiterInnen des größten Nestléwerks auf den Philippinen im Streik, weil Nestlé nicht gewillt war, den Altersvorsorgeplan in die Tarifverhandlungen aufzunehmen. Nestlé hat mit harter Repression auf den Streik reagiert und weigert sich, mit den streikenden ArbeiterInnen zu verhandeln. Am 22. September 2005 wurde der Präsident der Nestlé-Gewerkschaft brutal ermordet. Die ArbeiterInnen machen die Nestlé-Direktion, die Nationale Polizei und Präsidentin Macapagal-Arroyo für den Mord verantworlich.

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern hat in der Stadt São Lourenço (Brasilien) im großen Stil Wasser abgepumpt und damit Schäden an der Umwelt verursacht Tatsächlich kauft der Schweizer Multi seit Jahren überall auf der Welt Wasserquellen auf (SPÖ Wahlslogan: die ÖVP verkauft unser Wasser! – vsstö wofür steht ihr?), um sie auszubeuten.
Längst geht es nicht mehr nur um das klassische Mineralwassergeschäft. Nestlé hat sich auch dem Verkauf von gewöhnlichem Trinkwasser verschrieben – für Gegenden dieser Welt, wo das Leitungswasser schwer nach Chlor riecht oder gänzlich fehlt. Im brasilianischen São Lourenço hat Nestlé 1992 mit dem Kauf der Firma Perrier auch einen ganzen Park erworben, in dem es verschiedene Heil- und Mineralquellen gibt. Dort wurde schon seit längerer Zeit Mineralwasser produziert. 1998 ließ Nestlé jedoch eine neue Fabrik auf dem Gelände erstellen, um fortan im großen Stil die Quelle Primavera auszubeuten. Seit 1999 ließ die Firma dieses sehr eisenhaltige Wasser illegalerweise entmineralisieren und fügte ihm anschließend einige Mineralien wieder zu.
Verkauft wurde das Wasser unter dem Etikett «Pure Life». Nestlé, der weltweit größte Anbieter von Säuglingsnahrung, behindert und verdrängt massiv die natürlichste Ernährungsform für Kleinkinder – das Stillen – durch aggressive und subtile Vermarktungspraktiken für seine Flaschennahrung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICEF sprechen von jährlich mehr als 1,5 Millionen Säuglingen, die sterben, weil sie nicht gestillt werden.

Der Monitoring-Bericht der IBFAN-Gruppe Zhan Sabi aus Kasachstan, der mit der Unterstützung von UNICEF, dem Gesundheitsministerium und der Gesellschaft für Ernährung in Kasachstan verfasst wurde, zeigt dass Schwangere von Hipp Werbematerial erhalten, das Kindertees ab der 1. Woche anpreist.
Diese Werbemaßnahmen erhöhen das Risiko für Infektionen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Gesundheitsaktivisten fordern die deutsche Bundesregierung auf, gegen Hipp und seinen Vorstand, Klaus Hipp, vorzugehen, denn dieser Mann ist für die Verletzungen der Menschenrechte durch diese Firma verantwortlich.
In Lettland erhalten Mütter auf Wochenstationen Gratisproben Instanttees ab der 1. Woche. Änliche Vorgänge sind in anderen Ländern festgestellt worden. Hipp verteilt ‘Informationen’ an Mütter in Krankenhäusern, Geschäften und mit der Post. Artikel 5.1 des Internationalen Kodex verbietet Werbung für folgende Produkte:

  • Säuglingsanfangsnahrung
  • Folgemilch und Beikost vor vollendetem 6. Lebensmonat

Hipp verletzt Menschenrechte:

Wer Behauptungen über Babynahrung aufstellt, die absichtlich das Vertrauen von Frauen in ihre Stillfähigkeit unterminieren, den muss man nicht als cleveren Unternehmer ansehen, der nur seine Arbeit tut, sondern als Menschenrechtsverletzter der übelsten Sorte.” (Stephen Lewis,Deputy Executive Director, UNICEF, April 1999)

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Quellen:
WOZ – Wirtschaft – Nestlé klaut Wasser: Im Streit mit UmweltaktivistInnen in Brasilien hat der Weltkonzern klein beigeben müssen.
ATTAC – Schweiz | Fragen an Nestlé
Greenpeace
Aktionsgruppe Babynahrung e.V.

Gefunden habe ich diesen Artikle auf der Seite der GRAS.

Wünsche an den lieben Gott

Verfasst von Armin Soyka am Mittwoch, 2 September, 2009

Mittlerweile ist Tag fünf des Minilagers 2009 (weite Infos dazu hier) im Laufen und Tag für Tag bin ich überraschter, wie lehrreich diese Zeit für mich ist, und auch motivierend. Auch wenn selten weniger als 6 Stunden Schlaf pro Nacht und einer Stunde Ruhe pro Tag rausschauen, zu sehen, wie junge Menschen voller Tatendrang kreative Lösungsansätze entwickeln und realisieren und dabei eine riesen Freude zu haben scheinen bestärkt mich.

Heute fand die traditionelle Mittwochsmesse statt. Ich habe in den letzten Blogposts schon durchklingen lassen, dass ich (noch) nicht sicher bin, was ich von all diesen Dingen, von denen da die Rede ist, halten soll. Gefühlte 90 Prozent der Dinge, die ich während einer Messe beobachte machen für mich keinen Sinn, aber 10 Prozent eben schon – es sind wichtige Punkte wie Vergebung, Nächstenliebe, Vertrauen, Hoffnung, Überzeugung,… Es ist eine Auseinandersetzung, die ich seit genau 4 Jahren mal mehr, mal weniger intensiv führe, sie hat hier keinen Platz. Diese Erfahrung von der ich jetzt aber erzählen möchte hat zu 90 Prozent mit den 10 übereinstimmenden Prozent zu tun.

Eine Gruppe sollte ein Segensgebet gestallten und dann im Rahmen der Messe vortragen, hier das Resultat:

Gott segne uns,
dass wir immer in Geduld mit unseren Geschwistern vor Gott leben und trotz dem Hang zur Geduld nie unseren Humor verlieren.

Gott segne uns,
dass wir in unsere Geschwister ein Vertrauen haben, wie in dich.

Gott segne uns,
dass wir nie den Mut verlieren Verantwortung über unser Handeln zu übernehmen

Wir bitten um ein Herz, in dem viele Menschen zuhause sind, und das nicht müde wird, Liebe zu üben und Schuld zu verzeihen.

Keinen Tag soll es geben, an dem wir sagen müssen: Es ist keiner da, der mir aufhilft und mit mir weitergeht.

Großer Gott, wir bitten dich,
dass du uns den Weg weist für die Freude an der Kommunikation mit anderen Menschen.

Gott mach,
dass wir verständnisvoll und ehrlich mit unseren Menschen umgehen.

Und weil der Gott des Friedens mit uns ist, darum geht und lebt in Frieden!

Die zehn Prozent, die ich an diesem Gebet nicht unterschreiben würde, ist die Tatsache, dass ich nicht Gott (?) darum bitten möchte mir all diese großartigen und wichtigen Eigentschaften zu geben oder mich mit ihnen zu segnen, sondern, dass ich überzeugt bin, dass wenn ich sie für wichtig halte und haben möchte, selber dafür verantwortlich bin sie zu erwerben, mir anzulernen.

Wünsche an den lieben Gott, die ich mir doch lieber selber erfülle.

Controversial facebook groups

Verfasst von Armin Soyka am Samstag, 8 August, 2009

I was just invited to join the facebook group “Petition to remove “Soldiers are not heroes” from facebook“. I found interesting what I found, when I checked out the group.  In its description it says that the group is an answer to this group – “Soldiers are not heroes“. I just want to ask all of you to check out these two groups and figure out what you think.

I will try to hold back my own opinion and just give you the facts I found, for you to consider and decide yourself.

These are quotes from the descriptions of these two groups. All people who joined each group agreed on what it says on there. By now, 633,277 people joined the first group (“Petition to remove “Soldiers are not heroes” from facebook“) and 4,411 people joined the other group (“Soldiers are not heroes“)

There is a sick group on facebook called “Soldiers are not heroes”. – 633,277 people agreed

We also find it amusing how so many of those who claim to “protect our freedoms of speech” tell us to shut up, or be duffed up. - 4,411 people agreed

Our brave troops fighting for our freedom do not deserve this kind of abuse. Anybody who doesn’t support them should be removed from this country and facebook. – 633,277 people agreed

Soldiers are not heroes. They can be heroes, they can act heroically, they can do heroic things – but the act of putting on a uniform and agreeing to put your conscience in a lockbox for the next so many years does not make your life more important than others, it does not make your opinions and insights more worthy of respect than others, it does not exempt you from moral judgement. It does not make you a hero. - 4,411 people agreed

Also very interesting are the wall entries and the messages on the discussion boards – eventhough you have to keep in mind, that these comments are individually posted and not common belief of all the members.

Also check out the pictures people postet: Group 1 and Group 2

If you have anything to critisize please go ahead and leave a comment!