Beiträge mit dem Tag: Partizipation

We’ll need to rethink some things.

Verfasst von Armin Soyka am Dienstag, 24 November, 2009

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Often people ask me, why I have over a thousand facebookfriends – even if I don’t know them in person. Often I’m asked, why the hell I am tweeting to “the public” and everybody can read what I think, read, do or recommend. Sometimes I have to explain why I’m writing a blog (a weird thing – like a public diary). Weiterlesen »

Nachbetrachtung: Ja, grün is’ es!

Verfasst von Armin Soyka am Sonntag, 22 November, 2009

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Ich komme zurück vom Zukunftskongress und bin überwältigt. Ich bin erfüllt mit Zuversicht, Hoffnung und Tatendrang. Und nein, ich bin nicht alleine! Diese rund 12 Stunden intensive Auseinandersetzung mit den Grünen, den Ideen und den vielen neuen Gesichtern vor Ort haben mir Kraft gegeben und endgültig JEDEN Zweifel zerstreut. Meine Energie ist hier gut angelegt. Heute ging es den Grünen, die aus ganz Österreich nach Wien strömten, darum die Zukunft zu diskutieren. Weiterlesen »

Zwischenbericht vom grünen #zukunftskongress

Verfasst von Armin Soyka am Sonntag, 22 November, 2009

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Die  30 Thesen wurden online stark diskutiert, die Ergebnisse werden heute beim Zukunftskongress der Grünen (in Wien, Colosseum XXI) auch vor Ort von rund 600 Mitdiskutierenden durchdacht. Das Resultat sollen langfristige Zukunftspapiere, wie konkrete Aufgaben an die Grünen sein. Ich bin seit über 6 Stunden hier und das ist mein erster Zwischenbericht. Weiterlesen »

Pandemie der Geldg(e)ier

Verfasst von Armin Soyka am Sonntag, 8 November, 2009

Vorweg. Jetzt habe ich eine Zeit lang geschrieben, Argumente, Zahlen und Fakten gesammelt und mir graust’s. Ich habe verschiedene Punkte angesprochen. Lass sie auf dich wirken. Alle Dinge zusammen begründen den Titel. Pandemie der Profitg(e)ier. Egal ob Medien oder Medikamente, es geht um’s Geld.

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Ich hab’s mich ja schon mehrfach gefragt. Warum zum Teufel lassen wir uns von Medienberichten so dermaßen Manipulieren? Wir wissen doch genau, wie die Besitzverhältnisse sind. Wer profitiert und wer kontrolliert. Vor Augen geführt hat mir dies erst unlängst dieses Video


via chorherr

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Letztens habe ich auch über die zunehmende Berichterstattung von Schwerverbrechen in den USA gelesen, trotz zweistelliger Abnahme der Schwerkriminalität. (Den Link finde ich leider nicht mehr)

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Und heute bekomme ich dieses Mail:

Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe:
Pandemie der Profitg(e)ier

Aus der mexikanischen Tageszeitung “La Jornada

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert von ca. 25 Cent behandelt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Die Masern, Lungenentzündungen und andere mit relativ preiswerten Impfstoffen heilbare Krankheiten haben jedes Jahr bei fast 10 Mio. Menschen den Tod zur Folge. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Aber als vor einigen Jahren die famose “Vogelgrippe” ausbrach, überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten. Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben. Eine Epidemie, die gefährlichste von allen!

Eine Pandemie!

Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus.

Und trotz alledem, durch die Vogelgrippe kamen weltweit “nur” 250 Menschen zu Tode. 250 Menschen in zehn Jahren, das sind im Durchschnitt 25 Menschen pro Jahr.

Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca. 500.000 Menschen. Eine halbe Million gegen 25 !

Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe veranstaltet?

Etwa, weil es hinter diesen Hühnern einen “Hahn” gibt, einen Hahn mit gefährlichen Spornen ?

Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung 14 Mio. Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft. Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült.

Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen. Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe. Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon. Jetzt redet niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo.

Nur die Schweingrippe, die Grippe der Schweine?

Und ich frage mich …, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab, gibt es hinter den Schweinen ein “großes Schwein”?

Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu? “Wir sind sehr besorgt um diese Epidemie, soviel Leid …! Darum werden wir das wundervolle Tamiflu zum Verkauf anbieten.”

“Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu?” “OK, wir haben es gesehen. 50 US $ das Päckchen.” “50 US $ für dieses Schächtelchen Tabletten?” “Verstehen Sie doch, meine Dame, die Wunder werden teuer bezahlt.” “Das, was ich verstehe, ist, dass diese multinationalen Konzerne einen guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen.

Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu.

Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als die verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühere Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber des Irak-Krieges. Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit dem zweifelhaften Tamiflu.

Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser “Gesundheitssöldner”.

Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der Einzelnen Staaten. Aber wenn die Schweinegrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation um diese Krankheit so besorgt ist, warum wird sie dann nicht zum Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika (billigere “no-name Medikamenten”) erlaubt, um sie zu bekämpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung.

Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser “Pandemie” erkennen.

Anmerkungen:

  • Ich habe natürlich versucht die Zahlen und den Artikel an sich kritisch zu hinterfragen.
  • Ich konnte den Artikel auf Spanisch nicht finden, er soll angeblich in der mexikanischen Tageszeitung “La Jornada” erschienen sein.
  • Wikipedia zu den Zahlen bzgl Malaria: “Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit jährlich knapp eine Million Menschen an Malaria, etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren. 90 % der Erkrankten leben auf dem afrikanischen Kontinent. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen wird auf 300.000-500.000 Fälle geschätzt. Insgesamt gab es 2006 247 Millionen Infizierte.”
  • Wikipedia zu Durchfall: “Bei andauerndem Durchfall können die Dehydratation und der Elektrolytverlust zum Tode führen.” Wieviele Menschen jährlich sterben konnte ich nicht feststellen. Die Ausführung legt aber nahe, dass dies leicht verhinderbar wäre. (Wasser und Elektrolyte sind nicht extrem teuer!)
  • Bezüglich Masern konnte ich zwar keine Zahlen finden, aber Wikipedia weiß etwas über die weltweite Situation. Die Aussage kann ich nicht belegen, sie klingt aber plausibel.
  • Wikipedia spricht von 262 gesicherten Todesfällen bezüglich der Vogelgrippe und kritisiert Zahlen verschiedener Länder.
  • Ich konnte nicht herausfinden, ob Rumsfeld größter Aktionär ist, fette Kohle macht er sehr wohl (Wikipedia oder Spiegel Online)
  • Ich habe nicht herausgefunden, ob es tatsächlich eine Möglichkeit gibt eine Krankheit zu einem Weltgesundheitsproblem zu erklären und damit die Patentrechte auszusetzen und Generikaproduktion zu erlauben.

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Und weil’s so schön ist noch zwei Dinge, die mir letztens über den Weg gelaufen sind.

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“Werbung hat gegenüber Forschung und Entwicklung deutlich Vorrang” schreibt die Süddeutsche Zeitung und berichtet, dass Pharmakonzerne in den USA doppelt soviel Geld für Werbung ausgeben als für Forschung, in Europa “nur” zwischen 30 und 50 Prozent ihrer Einnahmen.

Trotzdem sehen sich die Unternehmen häufig mit dem Vorwurf konfrontiert, es ginge ihnen nicht um die Linderung von Leid, sondern lediglich um den Profit. Und das nicht ohne Grund.

Eigentlich ist das ja richtig blöd, denn wir können die Medikamente nicht kaufen. Warum es (in dieser Verblödeten Konsumgesellschaft, die sich einbildet “frei” zu sein) doch Sinn macht, erklärt Barry Schwartz hier, entweder ab min 3:42 oder 4:37. (Das ganze Video ist eine Sehempfehlung)

In dem Zusammenhang möchte ich auf meinen Blogartikel “Antibiotika, Gerechtigkeit und Politik” in dem ich argumentiert habe, warum der Konsum von (und auch die Anfälligkeit auf Werbung für) Medikamente mit der politischen Reife eines Landes zusammen hängt.

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Und auf das letzte Schmankerl der Perversität hat mich Volker Pisper vor einiger Zeit hingewiesen. In einem dieser Videos sagt er:

Als Südafrika, ein Land, in dem jedes Jahr eine Million Menschen an AIDS sterben, den Westen bat, auf die Rechte aus Patentschutz zu verzichten, um die südafrikanische Bevölkerung (und nur die!) mit  Medikamenten zu versorgen, die die Leiden lindern und die Krankheit der Infizierten um viele Jahre hinauszögern könnten, die Südafrikaner also alles selbst gemacht hätten und von den westlichen Pharmafirmen nur die Erlaubnis brauchten, es zu tun, da sagten die USA in Person ihres Präsidenten Bush, dass die kostenlose Versorgung mit Medikamenten den Prinzipien des freien Marktes widerspräche.

Als in den USA die Milzbrandbriefe kursierten und fünf US-Bürger betroffen waren, da war die deutsche Firma Bayer als einzige in der Lage, ein Medikament zu liefern, und versprach sich von der Panik-Bevorratung ein Riesengeschäft. Da deuteten die USA nur zart an, dass sie sich um das Bayer-Patent einen Dreck scheren würden. Grund: “nationaler Notstand”. Schon musste Bayer sein Milzbrand-Medikament zum halben Preis liefern.

Die Welt hat unter anderem 2001 über diese Perversität berichtet.

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Ich finde, dass es so nicht weitergehen soll. Wenige haben viel, viele verhungern. Das sind nicht die Zustände, die ich haben will und ich bin überzeugt, die wenigsten von euch. Die Frage stellt sich: Was kann ich tun? Und die Antwort ist ganz simpel. Nachdenken und Mitmachen. Jeder hat gute Ideen, jeder hat eine Stimme. Erheb sie. Egal ob in einer Partei, einer Organisation (Greenpeace, ATTAC, Innitiative Zivilgesellschaft) oder im Freundeskreis. Informier dich. Ließ Zeitung, hör Radio und vor allem stell Fragen!

Schließen möchte ich mit einem Zitat: “Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.

Publikumsjoker.

Verfasst von Armin Soyka am Samstag, 7 November, 2009

Mir ist etwas untergekommen. Mich würden die Interpretationen und Ideen meiner Leserschaft dazu interessieren. Bitte nicht googeln oder danach suchen, wer das wann und warum geschrieben hat sondern einfach die Worte an sich nehmen und auf sich wirken lassen. Und dann darüber diskutieren.

Sei wahr
Sei zuverlässig
Sei stolz
Sei stark
Sei furchtlos
Sei beherrscht
Sei bewusst deines Blutes
Sei Hilfe dem Edlen
Sei Vernichtung dem Bösen
Sei herzeigen dem Volke
Sei Feind seinen Feinden

Bitte einfach kommentieren! Das geht übrigens auch anonym!

Grüner Konvent

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 19 Oktober, 2009

Gestern fand der Grüne Konvent statt. In der Einladung hieß es, es gehe darum, “Partizipationsmöglichkeiten in Parteien und demokratischen Systemen” zu erkunden und weiterzuentwickeln.

Die Erwartung war für mich, viele neue Grüne FunktionäreInnen, SympathisantInnen, VorwählerInnen und AktivistInnen kennen zu lernen, meine Impulse für ein offenes, partizipativeres, stärkeres und fröhlicheres Grün einbringen und diskutieren zu können und selbst von neuen Ideen anderer inspiriert zu werden.

Der Event. Beim Eingang wurde in drei Gruppen unterteilt. Grün (FunktionärInnen), Rot (AktivistInnen) und Gelb (Interessenten). Zu sechst nahm man an einem Tisch Platz, wobei darauf zu achten war, dass sich 2 pro Farbe  und einander möglichst unbekannte an einem Tisch zusammenfünden. Nach einer Einführung durch die Moderatorin (Name vergessen…) und der Begrüßung durch Maria Vassilakou, begann das Programm mit dem ersten 20-minütigen Impulsreferat von Monika Mokre (Politikwissenschaftlerin), die uns Fragen der Demokratie und Partizipation von einer relativ theoretischen (aber hoch interessanten) Seite näher brachte. Die Präsentation sollte hier eingebunden sein.

Anschließend gab es eine 20-minütige Diskussion. Spannende Ideen sind da aufgekommen, obwohl die Zeit zum Diskutieren leider viel zu knapp bemessen war.

Unser Tisch beschäftigte sich vor allem mit der Frage: Wie kann man Partizipation zwischen den (Vor-) Wahlen ermöglichen und auch neue Gesichter erreichen. Unsere Antworten: Spaß – ich sollte mit Motivation, Freude und Elan offen sein für neue Menschen und Ideen. Netzwerke – wir müssen die vorhandenen Netzwerke (Bezirksgruppen, Teilorganisationen, Grüne Vorwahlen?) nutzen und ständig ausbauen. Kommunikation – die Kommunikation Innen wie Außen muss besser klappen. Kleine Gruppen – das geht besonders, wenn die Gruppen, die zusammenarbeiten, kleiner sind. Rausgehen – Um neue Leute in die Partei integrieren zu können, müssen wir im Straßenbild präsenter sein.

Nach 10 Minuten Pause (die Nusskipferln waren köstlich!) ging es weiter mit dem zweiten Impulsreferat. Die Tische wurden gewechselt. Silvia Nossek, Landessprecherin der Wiener Grünen, erzählte von ihrem grünen Werdegang. Sie lieferte ihre 8 Thesen zu Politik und Gesellschaft, über die Markus Ratmayr schon gebloggt hat und ich livegetwittet habe. Hier die Präsentation:

Sehr bewegend fand ich ihre Erzählung, wie sie dazu gekommen ist, Politik zu machen / sich zu engagieren. Sie hatte wohl ihre Großeltern gefragt, was die damals (unter diktatorischen Umständen) gegen das Regime gemacht hätten. Wie sie dafür gesorgt hätten, dass diese Schreckensherrschaft beendet würde. Und sie bekam keine Antwort. Irgendwann stellte sie sich die Frage, was sie wohl ihren Enkeln erzählen würde, was sie getan hätte, damit sich die Zustände wie sie sind verändern. Ein guter Impuls wie ich denke. Besonders spannend finde ich These 6: “Parteien brauchen sowohl inneren Zusammenhalt wie äußere Irritation”.

Es wurde wieder 20 Minuten diskutiert. Allerdings musste ich während der Diskussion gehen. Ich bekam also weder das dritte Impulsreferat von Doron Rabinovici mit, noch die nachfolgende Diskussion.

Der Rückblick. Es war ein sehr spannendes Event. Meine Erwartungen haben sich erfüllt, wobei ich das Gefühl hatte, es waren sehr wenige Grüne VorwählerInnen da. Verständlich, dass einige sehr verärgert sind, aber ändern wird sich nur, was verändert wird. Überrascht war ich von der positiven und offenen Stimmung. Die im Netz vielfach gepriesenen “Betonierer” durfte ich (noch?) nicht kennen lernen. Im Gegenteil. “Alle Grünen VorwählerInnen, die ich bis jetzt getroffen habe, waren mit tiefgrüner Wolle gewaschen. Ich geniere mich dafür, was da gelaufen ist. Ich würde den Landesvorstand am Liebsten abwählen und ich bin nicht alleine.” war eine Aussage bezüglich der VorwählerInnen. Von allen Seiten hörte ich Stimmen, die es bedauerten, dass nicht mehr VorwählerInnen aufgenommen wurden. Maria Vassilakou hob in der Einführung hervor, dass immerhin über 200 neue UnterstützerInnen aufgenommen wurden und mit ihnen (hoffentlich) am 15. November das erste Mal die Tausendermarke an Wahlberechtigten überschritten wird.

Overall. Ein spannendes Event, mit brennend aktuellen Themen und einem klar visionären Blickwinkel. Was sich aus den Protokollen der einzelnen Diskussionen, den Ideen, die auf einer Pinnwand veröffentlicht und bewertet werden konnten, dem Videomitschnitt und den Eindrücken in den Köpfen der Anwesenden entwickeln wird, kann niemand sagen, die Zukunft wird es weisen. Ich bin optimistisch – weil grün größer werden muss.

Jetzt kandidiere auch ich!

Verfasst von Armin Soyka am Sonntag, 18 Oktober, 2009

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Jetzt kandidiere auch ich und bin damit bis dato der jüngste Bewerber um einen Platz auf der grünen Liste für die Wiener Gemeinderatswahl 2010. Auf ichkandidiere.at gibt es dazu mehr Infos.

arminsoyka.atAußerdem darf ich ehrlich und stolz meine Webseite präsentieren, die nun in einem Stadium angelangt ist, in dem sie öffentlich zugänglich gemacht werden kann. Außerdem soll sie als erweiterte Informationsbasis für alle Wahlberechtigten der 63. Wiener Landesversammlung dienen, denen ich dort einen tieferen Einblick in meine Persönlichkeit und meine grünen Ideen geben möchte.

Eine Webprojekt ist niemals fertig. Wachsen kann es auch nur mit Feedback. Nutze die gegeben Möglichkeiten um mir zu sagen, was gut, was schlecht und was ok ist. Es hilft mir!

Das Selbe gilt für ichkandidiere.at. Die Option Fragen zu stellen sollte wahrgenommen werden!

Für Anmerkungen, Rückmeldungen und Fragen stehe ich im Blog, auf Facebook, Twitter und per Email natürlich gerne zur Verfügung. Auch persönliche Treffen lassen sich – so gewünscht – meistens vereinbaren.

Medienkongress 2009

Verfasst von Armin Soyka am Donnerstag, 1 Oktober, 2009

Heute fand ich ein sehr einladendes und verlockendes Angebot in meinem virtuellen Postkasten. Trotz schlechter Erfahrungen mit JEF (Fortbildungswochenende vor Ort abgesagt!) nahm ich es dennoch gleich an – weswegen ich vom 22 bis zu 24 Oktober in Linz weilen werde. Ich freue mich über jeden und jede, die sich auch anmeldet und sich mit mir die knapp 2 Stunden Zugfahrt vertreiben will! Mehr dazu gibt es auf medienkongress.net oder hier, im angehängten eMail:

Von: JEF Office <office@jef.at>
An: Daniel Gerer <daniel.gerer@jef.at>
Betreff: Europa Medien Demokratiekongress, 22.-24.10. 2009
Datum: Thu, 01. Oct 2009 11:11:25

Liebe Freundinnen und Freund,
liebe Föderalistinnen und Föderalisten,

Der Bund Europäischer Jugend / Junge Europäische Föderalisten (BEJ/JEF) und reflex.at veranstalten gemeinsam mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) vom 22. bis 24. Oktober 2009 den “Europa Medien Demokratie Kongress” in der europäischen Kulturhauptstadt Linz. Im Rahmen von diversen Workshops erfahren die TeilnehmerInnen mehr über das Zusammenspiel von Politik und Medien innerhalb unserer Europäischen Demokratie und wie sie aktiv in Europa partizipieren können.

Anmelden kannst du dich online unter: www.medienkongress.net/login/?instance=tml-main&action=register

Ziele dieses Kongresses wären eine Vernetzung von Europa interessierten Jugendlichen, das Zusammenbringen von Jugendlichen mit politischen EntscheidungsträgerInnen, das Vermitteln vom demokratiepolitischen Wissen und die jugendlichen TeilnehmerInnen zu motivieren sich aktiv am demokratischen Leben in unserer Gesellschaft zu beteiligen.

VertreterInnen der Europäischen Institutionen sowie EuropaexpertInnen wie unter anderem Europaabgeordnete a.D. Mag Karin RESETARITS, BM a.D. Dr. Friedhelm FRISCHENSCHLAGER, BM a.D. Univ. Prof. Dr. Heinrich NEISSER, BM a.D. Dr. Wilibald PAHR, etc. geben Einblick in die europäische Politik und Medienlandschaft.

Bei den Workshops werden in kleinen Gruppen unteranderem folgende Themen behandelt:

. Wie funktionieren Medien?
. Wie funktioniert Demokratie?
. Was ist Europa?
. Meine Identität in Europa
. Medien und Demokratie
. Was hat Europa je für uns getan?
. Medien selbst gemacht! (Online-, Zeitungs-, Radioworkshops etc.)

Außerdem wird bei diesem Kongress in den Rahmen der Workshops vorgestellt, wie SchülerInnen das gewonnene Wissen selbst mit einfachen Mitteln umsetzten können und z.B. eine SchülerInnenzeitung an ihrer Schule herausgeben.

Teilnahmeberechtigt sind SchülerInnenvertreterInnen (SGA, LSV oder BSV Mitglieder), SchülerzeitungsredakteurInnen, bzw. besonders interessierte SchülerInnen aller Schultypen (AHS, BHS, etc.) aus ganz Österreich ab 16 Jahren.

TeilnehmerInnen aus den Bundesländern werden Unterkunft und Verpflegung für die Dauer des Kongresses zu Verfügung gestellt. Die TeilnehmerInnenzahl des Kongresses ist beschränkt. Es können sich nur Einzelpersonen – nicht ganze Klassen zu dem Kongress anmelden!

Die Teilnahme an dem Europa Medien Demokratie Kongress ist komplett kostenlos!

Kosten für Verpflegung, Unterkunft, Fahrtkosten übernimmt der Veranstalter!

SchülerInnen bekommen für die Teilnahme an diesem Kongress von Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) eine Freistellung vom Schulunterricht für die Dauer des Kongresses ausgestellt.

Anmeldung und nähere Informationen unter: www.medienkongress.net bzw. direkt an den Veranstalter unter office@jef.at

Programm“Europa Medien und Demokratie Kongress 2009″:

Tag 1 (Donnerstag 22.. Oktober 2009)
bis 15:00 – ANKUNFT / EINCHECKEN
15:00 – 16:00 – BEGRÜSSUNG – Vorstellung des Programms und Kennen lernen
16:00 – 18:00 – Workshops Teil 1
18.00 – 18.30 – PAUSE
18.30 – 19.30 – Workshops Teil 2
19.30 – 20.30 – ABENDESSEN
ab 20.30 – Plenum: Debatte mit EP Abgeordneten – Jugend die Zukunft Europas?

Tag 2 (Freitag 23. Oktober 2009)
09.00 – 10.45 – Meinungsaustausch mit Entscheidungsträgern ( in Kleingruppen)
10.45 – 11.00 – PAUSE
11.00 – 12.30 – Simulationsspiel Europäisches Parlament
12.30 – 13.00 – MITTAGESSEN
13.00 – 14.00 – Gruppenspiele zum Thema interkulturelles Lernen
14.30 – 17.30 – Workshops Teil 3
18.00 – 20.00 – Abendessen
ab 20.00 – Offenes Mikro(Meinungen der TeilnehmerInnen zu den EU Themen)
Danach Europa Party

Tag 3 (Samstag 24 .Oktober 2009)
09.00 – 10.00 – Workshops Teil 4
10.00 – 10.30 – PAUSE
10.30 – 12.30 – Workshops (Praktische Umsetzung des gewonnenen Wissens)
ab 12.30 – MITTAGESSEN
Gemeinsame Evaluierung – Verabschiedung im Plenum Abreise (ca. 16:00)

Liebe Grüße,
Jörg BERGER

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Generalsekretär :: secretary general
Bund Europäischer Jugend /
Junge Europäische Föderalisten (BEJ/JEF)
Österreich Lassingleithnerplatz 2/3 A-1020 Wien
Tel.: +43-5-9950
Fax.: +43-5- 9950-91000
Mobil: +43-699- 15959900
email: joerg.berger@jef.at

#2PoGri – Politisches Grillen

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 28 September, 2009

“Es wird Sommer, wir spüren es alle. Gestern beim Gartenfrühlingsputz ist mir eine Idee gekommen: Essen macht Spaß, Politik auch! Warum also nicht beides verbinden?
Alle, die gerne über politische Themen / Politik bei einem Salat, Steak, (vegetarischen?) Würstel, Kuchen oder Bier diskutieren wollen treffen sich in meinem Kleingarten (17. Bezirk, 10 Minuten zu Fuß von Endstation 43, 15 Minuten zu Fuß von Endstation 41). Jeder bringt sich selbst, gute Laune, Kritik, Konstruktivität und entweder einen kleinen Unkostenbeitrag oder Essen mit und wir diskutieren 3, 4 oder 5 Stunden über diverse Themen!”

So habe ich die Idee Anfang April 2009 in der Facebookgruppe Politisches Grillen vorgestellt und einige Freunde, die ich für interessiert hielt, eingeladen. Anscheinend kam die Idee gut an und es gibt eine Menge Menschen, die da ganz meiner Meinung waren: Essen macht Spaß, Politik auch! Warum also nicht beides verbinden? Binnen einer Woche traten der Gruppe 30 Interessentinnen und Interessenten bei, mittlerweile ist die Gruppe auf über 80 Mitglieder angewachsen und mit deiner Unterstützung werden es sicher bald ein paar mehr!

Anfang Juli hatte ich dann die Zeit, das Projekt weiter durchzuplanen, und schließlich fand das #1PoGri (Abkürzung für “Erstes Politisches Grillen” – hier der Link zu dem Facebookevent statt. Die Feuertaufe war bestanden, die Resonanz (hier der Link zum Blogeintrag zum Bericht über das #1PoGri!) gut und voller Tatendrang ging ich an die Planung des #2PoGri (Facebookevent #2). Dieses ging gestern über die Bühne. Wie beim ersten mal war das Wetter einfach wunderbar perfekt, anders war der Altersschnitt – der älteste Teilnehmer war 19 (letztes mal: 2x > 50 Jahre). Hier ein Bericht zweier Teilnehmerinnen (Lena und Kathi) – ein öffentlicher Dank sei euch beiden hiermit ausgesprochen!

Bericht vom #2PoGri:

Oft will man sich mit anderen Leuten über verschiedene Themen unterhalten, möchte über politische und philosophische Fragen ein bisschen mehr Klarheit bekommen. Oder man erfreut sich einfach an spannenden Diskussionen, denen man beiwohnen kann, ohne Angst haben zu müssen, dass das Gegenüber einen nach 2 Minuten gelangweilt anstarrt und meint “Hey, wusstest du schon, dass ein neues X-Box Spiel draußen ist?“

Deswegen fand am Sonntag das 2. Politische Grillen statt. Eingeladen waren alle, die kommen wollten, egal wie alt sie waren oder wo sie politisch angesiedelt waren.
Das Eis war schnell gebrochen und man kam ins Gespräch. Die erste Diskussion entstand durch die Frage: „Sollten Direktoren die Lehrer rauswerfen dürfen?“ worauf es weiter ging mit: „Was ist ein guter Lehrer?“

Nach einer längeren Essenspause gingen die Gespräche weiter. Diesmal in 2 Gruppen geteilt beschäftigte sich die eine Gruppe mit der Frage der Abtreibung. Obwohl wir uns eigentlich alle darüber einig waren, dass ein Verbot zu nichts führen würde, gingen die Meinungen doch teilweise stark auseinander. Währenddessen wurde in der anderen Gruppe über wählen ab 16, künstliche Befruchtung, Energiesparlampen und Designer-Babys diskutiert.

Nach den ersten Aufräumarbeiten ging das Debattieren als wiedervereinte Gruppe weiter. Bei Kerzenschein entstand trotz der Kälte eine gemütliche Atmosphäre. Diesmal wurde die Trennung von Staat und Religion ins Auge gefasst. Wann endet Religionsfreiheit und wann beginnt das staatliche Gesetz? Auch Glück wurde besprochen. Was macht glücklich? Wie erhält man sich den Zustand des Glücklichseins? Später wurde über Weinen als Schwäche gesprochen. Ist es wirklich eine Schwäche, oder ist es eine emotionale Stärke, vor anderen Trauer zu zeigen?

Schlussendlich haben wir noch alle zusammen aufgeräumt und eine Feedbackrunde gemacht. Dabei kam viel Positives heraus. besonders erwähnt wurden die Diskussionen, die verschiedenen Meinungen und die neuen Freundschaften. Es war ein wirklich spannender und interessanter Tag.

Weitere Politische Grillen sind geplant, ich suche immer UnterstützerInnen, KritikerInnen und MitdenkerInnen! Solange die Überlegungen noch keine konkrete Gestalt annehmen, bitte ich dich einfach der Facebookgruppe “Politisches Grillen” beizutreten – damit bekundest du Interesse an und Solidarität mit der Idee und wirst sobald ein neues Event vor der Tür steht mit einer fast ganz persönlichen Nachricht eingeladen zu unterstützen, teilzunehmen, mitzudenken und natürlich zu kritisieren! Achja und Freunde und Freundinnen einzuladen ist natürlich auch im Sinne der Idee!

PS: Der Untertitel für das #1PoGri war “…weil in unserer Demokratie jede_r etwas zu sagen hat!“. Das #2PoGri wurde mit “... weil wir unsere Stimmen austauschen wollen!“. Für #3PoGri wird noch nach einer Unterbetitelung gesucht. Gute Ideen werden gerne kopiert! Kommentieren!

Erstes Politische Grillen – weil in unserer Demokratie jedeR was zu sagen hat

Verfasst von Administrator am Donnerstag, 25 Juni, 2009

Das erste politische Grillen (http://www.facebook.com/event.php?eid=200003505528) ist gut über die Bühne gegangen, was heißt gut – genaugenommen war es phenomenal. Es hat einfach alles gepasst. Das Wetter, die Leute, die Stimmung. Einzig die Pünktlichkeit einiger :-p und der Umfang des Essens (VIEL ZU VIEL!).
Es ist für mich eine große Freude zu sehen, dass es wirklich soviele Interessenten gibt (mittlerweile sind der Gruppe “Politisches Grillen” (http://www.facebook.com/group.php?gid=86609744858) 82 Menschen beigetreten.
Am Sonntag waren wir knapp 20 Leute, besonders schön fand ich, dass wir eine so gemischte Truppe waren – Bruschen wie Mädls, aktivere wie passivere, zwischen 15 und 57, aller (fast) “couleur”, mit verschiedenen Standpunkten und Themenschwerpunkten. Hardgesottene Politfreaks trafen auf “unverdorbene” “Frischlinge” – und sogar ein Glücksforscher war da (http://www.youtube.com/watch?v=mJ7sZ1uSaRY). Gerade diese Diversität an Erfahrung, Ideen, Alter, Einkommen, usw usw garantiert, dass es zu spannenden Diskussionen kommt und viele unterschiedliche (gute) Ideen vorhanden sind… und in Zukunft weiter werden, denn – wie angekündigt – wird es ein zweites Politisches Grillen geben! Wann wie wo, werdet ihr noch erfahren, bis dahin, bitte ein wenig Geduld.
Bilder von dem Event gibt es unter: http://www.facebook.com/photo.php?pid=421486&id=1151294413, ich hoffe sie gefallen und regen an zum mitmachen.
Overall war es ein sehr gelungenes Event, das mir persönlich viel gegeben hat und ich hatte auch das Gefühl, dass alle TeilnehmerInnen viel Spaß hatten – und unter Umständen sogar etwas mitgenommen haben. Was mir am wenigsten gefallen hat? – Eindeutig die Struktur! Der Ablauf war sehr sehr “gechillt” – und nicht besonders effizient, aber für’s erste mal ist das in Ordnung. Geredet haben wir kaum über einheitliche Themen, es gab einige kleine Gruppen und die Bandbreite der Themen und Interessen hat sehr geschwankt. Gegen Ende haben wir dann auch noch im “Plenum” über den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Wien gesprochen und sind auf einige interessante Ideen gestoßen, die sich die Wiener Politik vielleicht mal zu Gemüte führen sollte:
- als erstes kam die Idee auf, den 43er bis zur Marswiese zu verlängen (bessere öffentliche Anbindung an die Marswiese, den Schwarzenbergpark UND meinen Garten! ;-)
- der Autofreie Ring wurde diskutiert,
- die 24h U-Bahnen wurden gewunschen,
- außerdem kamen utopische Ideen auf wie Tubeway (http://tubeway.de/video.html) oder Zu- und Ausstiegskapseln für Züge (damit der Zug nicht mehr bremsen muss, sondern konstant weiterfährt).
Alles in allem also ein super Tag, genau zwischen 2 Wochen Regen!
Falls ich Interesse geweckt habe – einfach mal beitreten: http://www.facebook.com/group.php?gid=86609744858 und vor allem diesen Blogeintrag weiterleiten/teilen/sharen