Beiträge mit dem Tag: Pädagogen

Ihr daoben, Wacht auf!

Verfasst von Armin Soyka am Mittwoch, 9 Dezember, 2009

GeographieHeute ein weiterer Lichtblick. Ab und zu schaue ich in den ersten Klassen vorbei, weil ich es wichtig finde, dass die sich wohl fühlen. Da erzählt mir eine Zwölfjährige, dass sie nach Buenos Aires übersiedelt, weil ihre Mutter dort einen Job gefunden hat. Und bevor ich noch beginnen kann, Fragen zu stellen, schreit eine Mitschülerin auf: »Ist das in Albanien?« Und die Schnatterei beginnt. »Nein, das ist in Argentinien.« »Woher soll ich das denn wissen?« »Wo liegt Argentinien?« Die Spannung ist da. Weiterlesen »

Bildung: So kann’s gehen oder vom gewissen Etwas.

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 2 November, 2009

Bildung ist die Grundlage unseres Wohlstandes, Kreativität die Währung des 21. Jahrhunderts und PädagogInnen der einzige Weg beides zu erreichen. Guter Unterricht steht und fällt mit dem Lehrpersonal. ProfessorInnen, KleinkindpädagogInnen und LehrerInnen müssen natürlich über fachliches Wissen verfügen, aber in Wirklichkeit geht es um das gewisse Etwas. Begeisterung, Freude an der Arbeit, Verständnis für Jugendliche oder die Überzeugung etwas Wichtiges zur gesellschaftlichen Entwicklung beizutragen sind nur einige Aspekte dieses gewissen Etwas. Dieses gewisse Etwas haben viele ProfessorInnen. Einige leider auch nicht. Natürlich spielt auch immer persönliche Sympathie dazwischen, aber man kann schon sagen, es gibt solche und solche. Wie man dieses gewisse Etwas fördern kann, möchte ich hier jetzt nicht besprechen, auch wenn ich dazu einige Ideen habe (Ausbildung, Freiheiten, Autonomie, Anstellung,…). Hier möchte ich ein Beispiel bringen für dieses gewisse Etwas:

Letzten Monat behandelten wir im Deutschunterricht die Thematik des Generationenkonflikts. Zuerst lasen wir einen Profilartikel zu dem Thema, dann einen Kommentar von Andreas Khol und eine Anwort von Profiljournalist Gernot Bauer. Wir diskutierten zwei Stunden lang über den Generationenkonfikt, den Generationenvertrag und Themen wie Verantwortung, Zukunft und Macht, besprachen den Artikel durch und bekamen dann eine Hausaufgabe zu dem Thema. Die genaue Aufgabenstellung unten.

Blecha und Khol

Das Nachrichtenmagazin profil widmete in der Ausgabe 35/2009 vom 24.08.2009 die Titelge­schichte dem Thema Generationenvertrag.

Zusammenfassung des Artikels / Zitate:

Die graue Gefahr

„Soziales. Alt, aber gierig: Eine maßlose Kaste von Frühpensionisten und Langzeitrentnern bricht am Höhepunkt der Wirtschaftskrise den Generatio­nenvertrag und stiehlt der Jugend die Zukunft. Die Politik kapituliert vor der Macht der Alten.“

Die Pensionistenvertreter von SPÖ (Karl Blecha) und ÖVP (Andreas Khol) fordern eine Pensionserhöhung für 2010 von 2%. Sie berufen sich auf den monatlich ermittelten Preis­index für Pensionistenhaushalte (PIPH), der anders berechnet wird als der normale Preisindex und mit 2% Inflation für Pensionisten rechnet, während der normale Index nur 1,5% Preissteigerung vorsieht. Eine 2%ige Pensionserhöhung würde 200 Mio € jährlich kosten.

Noch vor dem Ausbruch der Wirtschaftskrise warn­te der ehemalige deutsche Bundespräsident Roman Herzog (75) vor einer „Rentnerdemokratie, in der die Älteren die Jüngeren ausplündern würden“. Im profil heißt es: „Im Jahr 2009 mit rasant anziehen­den Arbeitslosenquoten erhält Herzogs prognosti­zierte Gerontokratie kleptokratische Züge, wenn die Alten ihre fantasierten wohlerworbenen Rechte ver­teidigen, welche die Jungen kaum mehr finanzieren können. Rund 13 Milliarden Euro muss der Bund allein 2009 für Pensionszahlungen (…) berappen, mehr, als er für Schulen und Universitäten ausgibt. Der angesichts leerer Staatskassen absehbare Ver­tei­­lungskampf wird so zum unlauteren Wettbewerb und der viel umjubelte Generationenvertrag – Junge erhalten Alte – sittenwidrig. Und die Politik? Hat vor der Macht der Alten längst kapituliert.“

Hintergrund seien demografische Entwicklungen, die man seit langem kenne (und ignoriere?). Immer weniger Junge müssten immer mehr Alte erhalten. Die Bevölkerung werde immer älter.  Früher sei argumentiert worden, dass man der Trümmer­gene­ration (jenen, die Österreich nach 1945 wieder­aufge­baut haben) Pensionen nicht streitig machen dürfe („wohlerworbene Rechte“). Jene, die heute in Pension gehen, seien aber nach dem Krieg geboren und seien zur Zeit des Wirtschaftswunders groß geworden. „Der lange Lebensabend der Gol­den Girls und Boys wäre an sich begrüßenswert – wenn die Arbeitszeit mit der steigenden Lebenser­wartung Schritt halten würde.“ Doch in Wahrheit sinkt das Pensionsantrittsalter trotz der Pensions­reformen der letzten Jahre. Auch heuer wird es we­iter sinken, Österreich könnte sich mit Frankreich „den Titel des Frühpensionsweltmeisters“ sichern. profil zitiert den Generaldirektor der Pensionsver­sicherungsanstalt Winfried Pinggera: „Wenn nicht länger gearbeitet wird, verändert sich die Pension zu einer Mindestsicherung mit Minipension. Und dann werden sich die Jungen zu Recht fragen, wozu sie Versicherungsbeiträge bezahlen.“ Das gesetz­liche Pensionsalter liegt bei 65 (Männer) und 60 (Frauen) Jahren. Derzeit trete aber nicht einmal die Hälfte der Neorentner eine Regelpension an. Es gebe viele „Schlupflöcher“ und andere Regelungen, die einen anderen Effekt erzielen als ursprünglich beabsichtigt oder von der Politik angekündigt. („Hacklerregelung“, „Invaliditäts­pen­sion“). Das Pensionsgesetz sei ein Gesetz mit unzähligen Novellen. Basis ist das Umlageverfahren nach dem Versiche­rungs­prinzip (Generationenver­trag), d.h. dass jeder Erwerbstätige neben Steuern und Sozial- und Arbeitslosenver­siche­rungsbeiträgen auch Pensionsversiche­rungs­beiträge zahlt. Da die so lukrierten Gelder nicht reichen, muss der Bund jährlich Zu­schüsse aus Steuereinnahmen leisten, um die Pensionen auszahlen zu können. Sozial­forscher Bernd Marin erklärt: „Der Sinn eines Wohlfahrtsstaates kann ja nicht sein, dass ihn eine Generation mit ins Grab nimmt. Wenn wir so weitermachen, ist das Pen­sions­system wie ein Pyramidenspiel, bei dem für die jeweils nächste Generation immer weniger über­bleibt. Menschen, die nach 1970 geboren sind, könn­ten im Vergleich zur Nachkriegsgeneration nicht einmal die Hälfte des Gegenwertes ihrer Bei­träge herausbekommen.“ Einige Gruppen seien vom derzeitigen System besonders begünstigt, so zum Beispiel Beamte und Bauern. Die Pensio­nistenvertreter der SPÖ und ÖVP hätten partei­intern großes Gewicht, was vor allem daran liege, dass die Pensionisten einen überdurchschnittlich großen Anteil der Wähler dieser beiden Parteien stell­ten. „Bei den Nationalratswahlen 2008 waren rund ein Drittel der 6,3 Millionen Wahlberechtigten über 60 Jahre alt.“

HAUSÜBUNG bis …

Diskutiere einige der in den beiden Artikeln aus dem profil vorgebrachten Thesen und Argumente zum Thema Generationenkonflikt. Gehe dabei auf folgende Fragen ein!

  • Wie sehr betrifft und interessiert dich das Thema?
  • Hältst du die Diskussion in dieser Form für angebracht?
  • Wie definierst du die beiderseitige Verantwortung von Jungen und Alten? Geht es dabei hauptsächlich / nur / im Grunde nicht … um Geld?
  • Wie siehst du die Entwicklung unserer Gesellschaft und deine Rolle in ihr in diesem Zusammenhang?
  • Siehst du optimistisch, gleichgültig oder pessimistisch in die Zukunft?

Tipps:

  • Überlege dir, auf welche Aspekte du schwerpunktmäßig eingehen willst. Du kannst nicht alles umfassend behandeln.
  • Überlege dir einen interessanten Einstieg in das Thema!
  • Mach deinen persönlichen Bezug mit Beispielen aus deinem Leben, deinem Umfeld und deinen Erfahrungen deutlich!
  • Achte auf eine überzeugende Argumentation und untermauere mit Beispielen und Belegen deine Thesen und Argumente!
  • Vergiss bei wörtlichen Zitaten die Anführungszeichen nicht, verwende bei indirekten Zitaten den Konjunktiv!
  • Achte auf einen sinnvollen Aufbau (zuerst Ideen sammeln und ordnen) und eine erkennbare Gliederung (Absätze)!
  • Versuche nicht vom zentralen Thema (Generationenvertrag und -konflikt) abzukommen!
  • Am Ende soll ein abrundender Schluss stehen und kein Einzelaspekt.
  • Vergiss nicht, deinem Text einen guten Titel zu geben!
  • Überarbeite deinen Text gewissenhaft auch in sprachlicher Hinsicht (am besten mit einem gewissen zeitlichen Abstand zur Entstehung)!

Bei am Computer verfassten Arbeiten bitte um eine gut leserliche 14er-Schrift und mindestens eineinhalbfachen Zeilenabstand sowie Korrekturrand

Hat jemand das gewisse Etwas bemerkt?

Nachtrag. Ich bin soeben auf dieses Video gestoßen. Auch die hier gezeigte Schule verkörpert das gewisse Etwas!

Hat jemand das gewisse Etwas bemerkt?

Was eine Ex-Neuländern zu sagen hat…

Verfasst von Armin Soyka am Mittwoch, 16 September, 2009

In dem Blogbeitrag “Isabella erzählt” habe ich unter anderem angedacht, ob man die Lehrer – Schüler – Beziehung durch Duzen nicht verbessern könnte.

Hinterfragen wir den Umgang zwischen Lehrern und Schülern. Warum muss es einen mächtigen Lehrkörper und einen unwissenden Schüler geben? Warum steht nicht das gemeinsame lustvolle Lernen im Fordergrund (geleitet und moderiert von Pädagogen). Warum muss man Sie sagen? Warum wird der Respekt nicht erarbeitet sondern erzwungen? Führen durch Vorbild oder durch Angst, das sind denke ich die zwei Optionen!

Pia hat daraufhin kommentiert und gemeint, dass das doch in der Neulandschule schon gang und gebe sei.

Ich muss sagen, ich war ziemlich erschreckt, als ich das das erste mal miterlebt hab, irgendwie ungewohnt…hab aber leider keine Ahnung wie das die Schüler sehen, vll hast du ja mal die Gelegenheit einen Neulandschüler darüber auszufragen.

und mit ihrem Nachsatz sollte sie recht behalten!

was ich dir aber garantieren kann, ist, dass trotzdem genug Schüler Angst- und Hassgefühle gegenüber manchen Lehrern haben…

Heute erhielt ich ein Email mit einer Stellungnahme einer solchen Schülerin, ich möchte sie hier veröffentlichen. Sie ist wertvoll und sollte gelesen und diskutiert werden! Solche Impulse sind wertvoll! Die Autorin möchte lieber anonym bleiben, danken möchte ich ihr trotzdem, für die Zeit, die sie sich genommen hat und für die Ehrlichkeit, zu der sie sich durchgerungen hat!

Was eine Ex-Neuländern zu sagen hat…

Ich weiß nicht, ob es jemanden interessiert, was ich über die Neulandschule zu sagen habe, aber als ich gelesen habe, was Pia geschrieben hat… naja, da musste ich mich einfach melden.

An sich mache ich alles um die Jahre, die ich dort war zu vergessen, verdrängen und zu leugnen. Ich war dort nie. Ich hab mit denen nichts zu tun. Und doch. Ich war Schülerin dieser Anstalt und kann mich nicht davor verstecken. Hierzu möchte ich nur sagen, dass ich Gründe hatte Schule zu wechseln.

Unter anderem auch der fehlende Respekt zu den Lehrern. Beschimpfungen wie “du Arschloch” und “Schleich dich” gehörten zum Alltag. Der Direktor sah zu oder sah weg, gebot aber den Schülern keine Respektperson, “Ludwig” war einfach nur anwesend. Auch wenn es wirklich einmal so ausartete, dass jemand zum Direktor gebeten wurde, dann sah diese Aufforderung meist so aus: „Geh sofort zum Ludwig“ und war nicht wirklich hilfreich.

Zudem kam die schreckliche Unfähigkeit (vor allem auch menschlich) der Lehrer. Ich konnte nicht einmal diskutieren, wenn ich mit einer Beurteilung nicht zufrieden war. “Ich finde das von DIR nicht in Ordnung” bringe ich nicht über die Lippen. Die Lehrer hatten Möglichkeiten Schüler fertig zu machen, durch subtile Art und Weise wurde so mancher zum Durchfallen gezwungen. Eine Diskussion über die Fairness von Noten wurde meist im Keim erstickt, da jeder Schüler der in seiner Verzweiflung begann mit „Das können Sie doch nicht…“ oder „Aber Sie haben doch gesagt“ auf freundliche oder weniger freundliche Art hingewiesen wurde, Du zu sagen.

Wenn es um Projekte ging, und sich tatsächlich einmal ein Außenstehender in die Schule wagte, wurde dieser sofort auch geduzt, schließlich befand man sich ja in der Neulandschule. Ich kam damit nie klar. Mich irritiert es, einem stockfremden Erwachsenen „Du“ zu sagen. Ja ich hasse, wie viele Leute, die Unterteilung in „Du“ und „Sie“, durch die schon so manches Missverständnis entstanden ist. Dennoch: Die Deutsche Sprache unterteilt nunmal in „Du“ und „Sie“. Ich finde, wir sollten uns damit abfinden und nicht krampfhaft versuchen das „Du“ zu vereinheitlichen.

Vielleicht habe ich auch deshalb die Umstellung ins „Sie“, die mit meinem Schulwechsel verbunden war leicht geschafft. Vielleicht auch, weil ich mit der Schule nichts mehr zu tun haben wollte. Fakt ist, dass ich es lächerlich finde Schülern einen liebevollen Umgang mit Lehrern geben zu wollen, in dem man sie die Lehrer duzen lässt. Lehrer können Schüler fertig machen und zum Weinen bringen, auch wenn sie „Christa“ oder „Ruth“ heißen. Man heuchelt dadurch nur eine falsche Herzlichkeit, ein Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern, das es in Wirklichkeit nicht gibt. Herzlichkeit und Vertrauen kann man nicht erzwingen, es geht von der Persönlichkeit der Lehrer aus und nicht von deren Anrede.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich persönlich die Idee toll fand. Ich dachte, es würde wirklich nutzen, war überzeugt, dass dadurch keine Tyrannen unterrichteten. Nun, ich wurde eines besseren belehrt und aus Erfahrung und Überzeugung lehne ich daher ab, dass das „Sie“ zum „Du“ wird.

Isabella erzählt

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 14 September, 2009

Ich bin wieder zurück in meinem Beruf. 32 Stunde pro Woche drücke ich die Schulbank. Zum 12 mal bin ich nach 2-monatiger Pause meine Ausbildungsstätte(, die leider nur sehr teilweise auch als Bildungsstätte fungiert) zurückgekehrt und wie jedes Jahr habe ich wichtige und tolle neue Vorsätze mitgenommen. Seit 8 Tagen beobachte ich den Unterricht und alles was sonst noch in dem Lehr- (leider kaum Lern- und Lebens-) Raum vorgeht sehr genau. Und es brennt mir schon ganz gehörig unter den Fingernägeln. Mindestens 10 verschiedene Dinge, die mir auffallen wollen dokumentiert, kritisiert und anschließend hoffentlich (via Kommentare) diskutiert werden.

Also ich habe vor dieses, mein letztes Schuljahr kritischer als sonst zu betrachten und regelmäßig und oft darüber zu bloggen. Aber die Zeit. Ja, die macht einem leider öfter einen Strich durch die Rechnung, aber daraus lasse ich mir keinen Strick drehen und beginne jetzt einfach.

Und zwar mit der Isabella. Sie habe ich heute beim Nachhausefahren mit der Straßenbahn interviewed. Wie ihr die neue Schule gefällt? Was es auszusetzen gibt. Wo man etwas verbessern könnte und wie das denn vielleicht ginge.

Es waren nur ein paar Sätze, die wir gewechselt haben, aber die sind umso wertvoller. Wie’s ihr gefällt? Na gut natürlich, es ist schon spannend. Alles neu, alles anders, alles interessant. Kurzum, sie freut sich über die Herausforderung, ja sogar die Hausaufgaben, die die meisten (etwas) älteren Schüler und Schülerinnen als nervige Pflicht sehen. Auf die Frage, was ihr nicht sogut gefällt denkt sie etwas nach und antwortet dann aber bestimmt, mit einem schmunzelnden, verschmitzten Grinser, der etwas von Scheu, etwas von Angst, etwas von Verlegenheit hatte und sehr viel über die Art des Umgangs mit Kritik in unserer Gesellschaft aussagt: “Die Lehrer”

Warum denn? Was sei denn falsch mit denen? “Naja, die könnten schon etwas freundlicher sein!”

Über die genauen Umstände kann ich nur Vermutungen anstellen, aber anscheinend fühlt sie sich nicht (wert)geschätzt, nicht geliebt, nicht unterstützt oder zumindest nicht genug von alle dem. Anscheinend fehlt ihr Vertrautheit (die in 8 Tagen zugegebener Maßen schwer aufzubauen ist).  Anscheinend fehlt etwas, das fragt man Hirnwissenschaftler für das Lernen durch Spaß statt Angst grundlegend ist: die Sympathie.

Nur über den Religionslehrer hat sie sich positiv geäußert. “An dem hab’ ich eh nichts auszusetzten.”

Was will ich bezwecken mit diesem Post?

  • hinterfragen wir dem Umgang mit Kritik! Sie ist Voraussetzung für persönliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung und nicht nerviges Geschwatz von Menschen, die keine Ahnung haben. Dieses 10 Jährige Mädchen beobachtet. Ganz genau. Die ist sowas von blitzgescheid. Die Frage ist: Nutzen wir dieses Potenzial oder lassen wir es vertrocknen.
  • hinterfragen wir den Umgang zwischen Lehrern und Schülern. Warum muss es einen mächtigen Lehrkörper und einen unwissenden Schüler geben? Warum steht nicht das gemeinsame lustvolle Lernen im Fordergrund (geleitet und moderiert von Pädagogen). Warum muss man Sie sagen? Warum wird der Respekt nicht erarbeitet sondern erzwungen? Führen durch Vorbild oder durch Angst, das sind denke ich die zwei Optionen!
  • denken wir nach, sind wir selber (selbst)kritisch, hinterfragen wir uns und machen das was richtig ist, nicht das was andere von uns erwarten
  • hören wir einander zu, anstatt einander zu überbrüllen

Die Zukunft (der Jugend) ist zu wichtig um sie zu verschlafen oder zu überhören!