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Zwischenbericht vom grünen #zukunftskongress

Posted by on Sonntag, 22 November, 2009

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Die  30 Thesen wurden online stark diskutiert, die Ergebnisse werden heute beim Zukunftskongress der Grünen (in Wien, Colosseum XXI) auch vor Ort von rund 600 Mitdiskutierenden durchdacht. Das Resultat sollen langfristige Zukunftspapiere, wie konkrete Aufgaben an die Grünen sein. Ich bin seit über 6 Stunden hier und das ist mein erster Zwischenbericht. Read the rest of this entry »

SENECAS “EPISTULAE MORALES” – Epistula LVII

Posted by on Donnerstag, 1 Oktober, 2009

Stunden, ja Tage lang kann man argumentieren, ob Lateinunterricht an Allgemeinbildenden Schulen noch zeitgemäß ist. Argumente gibt es für und wider – das steht außer Frage. Klar ist für mich auch, dass ich dieses lästige Fach weder los werde noch länger genießen darf, denn dies ist mein letztes Schuljahr. Das akzeptiere ich, das ist gut so. Jetzt möchte ich das Beste daraus machen. Letztens zum Beispiel wurde ich im Lateinunterricht mit einem sehr spannenden Text konfrontiert – den zu übersetzen eine Hölle war, im nachhinein das Lesen der Übersetzung aber Spaß macht und mich zum Nachdenken bringt. Ich halte es für wichtig, sich diese Überlegungen Senecas regelmäßig in Gedanken zu rufen. Gerade in einer Zeit in der Solidarität, Gerechtigkeit und verantwortungsbewusstes Handeln uncooler denn je sind.

Lieber Lucilius,

erfreut höre ich von Menschen, die von Dir kommen, wie freundschaftlich Du mit Deinen Sklaven zusammenlebst: Das entspricht Deiner Klugheit und Deiner Bildung. Wenn wir es recht bedenken, sind wir doch alle Sklaven auf Erden: Jederzeit kann das Schicksal auch uns niederwerfen. Daher lache ich über jene, die es für unwürdig halten, zusammen mit ihren Sklaven zu speisen. Denn wenn sie sich gierig über ihre Delikatessen hermachen, sind sie von Sklaven umringt, die ihnen stehend und hungernd dabei zuschauen. Wie ich hörte, sind den Sklaven in einigen Patrizierfamilien in Rom auch die leisesten Geräusche untersagt. Sogar Husten, Niesen und Schluckauf werden mit einem Tag Fasten, wenn nicht gar Peitschenhieben bestraft. Und dann hört man vielleicht dieselben Patrizier mit betrübeter Miene seufzen: “Ach, die Sklaven sind meine größte Sorge. Besitzt du viele Sklaven, umlagern dich auch viele Feinde.” Dabei vergesssen sie vollkommen, dass eben sie, die freien Männer, es waren, die sie sich zu Feinden machten. Ich sah Sklaven, die man beim Gastmahl zwang, den Auswurf der Gäste wegzuwischen, andere, die faulige Hinterlassenschaft der Trunkenen zu beseitigen, wieder andere fungierten als Mundschenk, in Mädchenkleider gewandet, um dann, des Nachts, Knabengewänder anzulegen, um die Gelüste ihres Herrn zu befriedigen.

Mir ist nun nicht daran gelegen, wieder einmal die alte Frage zu erörtern, ob es moralisch oder unmoralisch sei, sich Sklaven zu halten. Dennoch möchte ich Dir einen einfachen Rat geben, der Dir im Leben nützlich sein kann: Behandle Deinen Untergebenen so, wie Du von Deinem Vorgesetzten behandelt werden möchtest. Denk daran, dass jener, den Du Sklave nennst, von Deiner Art ist. Er atmet wie Du, lebt wie Du, leidet wie Du, stirbt wie Du und genießt denselben Himmel wie du. Wenn du ihn gut behandelst, wird auch er Dich gut behandeln, sollte das Schicksal einmal, die Verhältnisse umkehren. Nun könntest Du erwidern, Du seist schon zu alt, um noch einmal in Ketten zu enden. Aber das ist nicht gesagt. Denke nur daran, was Hekuba geschah, Kroisos, Dareius, Diogenes oder auch Platon.

Such Dir Deine Freunde nicht nur auf dem Forum. Auch in Deinem eigenen Haus kannst Du einen Freund finden. Versuche es, vielleicht entdeckst Du in einem Wesen, das Du tagein, tagaus siehst, einen Menschen, der Dich wirklich liebt. Töricht ist jener, der ein Pferd kauft und dazu nur Zügel und Zaumzeug prüft. Und ebenso töricht ist der, der einen Menschen alleine nach seinem Äußeren und seinem gesellschaftlichen Rang beurteilt. Und hält Dir jemand entgegen: “Aber das ist doch ein Sklave”, so antworte: “Kannst du mir einen Menschen zeigen, der das nicht ist?” Der eine ist Sklave eines Herrn, ein anderer der seiner Leidenschaften, wieder ein anderer seines Geizes oder seines Ehrgeizes, und alle, wirklich alle, sind Sklaven der Angst vor dem Tod. Leb wohl.

Dein Lucius Annaeus(Seneca, Brief 47)

Der Brief hat für mich eine brennende Aktualität. Menschen gehen miteinander um in einer Art, dass man mehr kotzen möchte als man essen kann. Gegenseitig versucht man sich fertig zu machen und einander auf dem Kopf herum zu trampeln. Die Schere zwischen Reich und Arm in Österreich und auf der ganzen Welt klafft weiter und weiter auseinander, die Erwerbsarbeitsabhängigkeit verwandelt sich mancherorts schon fast in sklavische Zustände.

Der Brief soll ein Credo sein für einen menschlichen Umgang miteinander – über alle (von Menschen geschaffenen) Grenzen wie Hautfarbe, Religion, Nationalität, Ethnie, Sexueller Identität,… hinweg. Er soll eine kleine Erinnerung daran sein, dass es keinen Unterschied zwischen Arm und Reich gibt, außer ein paar Nullen auf dem Bankkonto oder der Menge an Kupfer-Nickel-Messing-Legierung im Hosensack!

NACHTRAG// Ich bin heute auf einen weiteren netten Aspekt gekommen.

Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“

Wird es auch uns irgendwann so ergehen? Wird die Spanne zwischen Arm und Reich, zwischen Recht erzwingen und Recht erdulden, zwischen Tätern und Opfern irgendwann so groß, dass es zu Aufständen kommen wird? Ist das erstrebenswert? Und wird jemand auf die Idee kommen, dass wirtschaftlich versklavte Präkariat (das ist der neue Ausdruck für Unterschicht/Proletariat, damit sie nicht überreißen, dass von ihnen die Rede ist!) zu markieren? Wird es zu Ausschreitungen kommen, die über Paris (2005) oder Athen (2008) hinausgehen? Perspektivenlosigkeit war bei beiden Ausschreitungen die Ursache. Im Nationalsozialismus wurden Juden markiert. Damals stellten sie eine absolute Minderheit dar (nur 0,75 Prozent der deutschen Bevölkerung waren 1933 Juden), weswegen es wohl zu keinen erheblichen Aufständen kam.

Lasst uns miteinander 1/3

Posted by on Montag, 31 August, 2009

Ich bin diese Woche als Gruppenleiter auf dem Mini(stranten)lager der Pfarre Gersthof. Und auch wenn ich für mich geklärt habe, wie ich zu der katholischen “Ideologie” stehe (das ist ein anderes Thema), passieren hier ganz wunderbare und lehrreiche Dinge. Heute war zum Beispiel die Sonntagsmesse. In den nächsten drei Blogposts möchte ich auf drei Ereignisse während dieser Messe eingehen, von denen ich denke, dass sie auch für alle, die nichts mit dem Christentum, Religion oder Glaube anfangen können, interessant, unter Umständen lehrreich sind, hoffenlich aber zum Nachdenken anregen.

Bei der Predigt ging es um Geschwisterlichkeit, ein Synonym für das Wort wäre wohl Miteinander oder auch Menschlichkeit (?). Ich schreibe sie ab, weil ich die Gedanken für “worth spreading” halte.

Gedanken zur Geschwisterlichkeit

Geschwister sind verschieden.
Sie kenne die angenehmen Eigenschaften des anderen und die unangenehmen.
Sie helfen einander, wenn sie einander anerkennen und nicht ablehnen.
Sie müssen mit ihrer Verschiedenheit umgehen lernen, damit sie als Geschwister zusammenhalten können.
Es ist wichtig, dass wir darüber reden lernen, was einer besser kann und was ihm schwer fällt.
Wir machen miteinander aus, was zwischen uns gilt, damit wir einander nicht durch Missverständnisse kränken.
Wir üben uns darin, den Ausgleich zwischen uns zu suchen, indem wir einander abwechselnd nachgeben, damit nicht einer den anderen unterdrückt.
Wer stärker ist in irgend einer Weise, der passt darauf auf, dass er den anderen auch gelten lässt und ihn nicht unterdrückt.

Wichtig ist nicht die Frage: Wer hat recht? sondern: Wie kommen wir zu einem Ausgleich trotzdem jeder anders ist?
Es ist nicht im Sinne Jesu, etwas in stolzer Einsamkeit zu tun, was einer in Geduld mit anderen zusammen tun könnte, damit diese etwas lernen.
Es gilt:

Vormachen, mitmachen lassen, nachmachen lassen! (Carijn)

Es ist zwar zuerst mühsam, sich ohne einen “Anschaffer” zu einigen.
Aber so eine Einigung ist wertvoller und stärker den notwendigen Frieden.
Eine erarbeitete Einigung ist einer autoritären Entscheidung überlegen, weil die “geschwisterliche” Zufriedenheit durch Unterwürfigkeit nicht zu erreichen ist!

Ich glaube zu diesen Worten muss man nicht viel sagen.
Für mich stellen sie einen bedingungslosen Aufruf dazu dar besser auf mich und den Umgang mit meinen Mitmenschen zu achten.
Mich mehr darum zu bemühen den Menschen in meinem Umfeld zuzuhören und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen!
Täten wir das alle, würde unsere Welt radikal anders aussehen, ich bin überzeugt.

Im zweiten Post zu der Messe wird es um Ehrlichkeit und seine Verbindung zum Miteinander gehen.

Ich bin diese Woche als Gruppenleiter auf dem Mini(stranten)lager der Pfarre Gersthof. Und auch wenn ich für mich geklärt habe, wie ich zu der katholischen “Ideologie” stehe (das ist ein anderes Thema), passieren hier ganz wunderbare und lehrreiche Dinge. Heute war zum Beispiel die Sonntagsmesse. In den nächsten drei Blogposts möchte ich auf drei Ereignisse während dieser Messe eingehen, von denen ich denke, dass sie auch für alle, die nichts mit dem Christentum, Religion oder Glaube anfangen können, interessant, unter Umständen lehrreich sind, hoffenlich aber zum Nachdenken anregen.
Bei der Predigt ging es um Geschwisterlichkeit, ein Synonym für das Wort wäre wohl Miteinander oder auch Menschlichkeit (?). Ich schreibe sie ab, weil ich die Gedanken für “worth spreading” halte.
Geschwister sind verschieden.
Sie kenne die angenehmen Eigenschaften des anderen und die unangenehmen.
Sie helfen einander, wenn sie einander anerkennen und nicht ablehnen.
Sie müssen mit ihrer Verschiedenheit umgehen lernen, damit sie als Geschwister zusammenhalten können.
Es ist wictig, dass wir darüber reden lernen, was einer besser kann und was ihm schwer fällt.
Wir machen miteinander aus, was zwischen uns gilt, damit wir einander nicht durch Missverständnisse kränken.
Wir üben uns darin, den Ausgleich zwischen uns zu suchen, indem wir einander abwechselnd nachgeben, damit nicht einer den anderen unterdrückt.
Wer stärker ist in irgend einer Weise, der passt darauf auf, dass er den anderen auch gelten lässt und ihn nicht unterdrückt.
Wichtig ist nicht die Frage: Wer hat recht? sondern: Wie kommen wir zu einem Ausgleich trotzdem jeder anders ist?
Es ist nicht im Sinne Jesu, etwas in stolzer Einsamkeit zu tun, was einer in Geduld mit anderen zusammen tun könnte, damit diese etwas lernen.
Es gilt: Vormachen, mitmachen lassen, nachmachen lassen! (Carijn)
Es ist zwar zuerst mühsam, sich ohne einen “Anschaffer” zu einigen. Abser so eine Einigung ist wertvoller und stärker den notwendigen Frieden.
Eine erarbeitete Einigung ist einer autoritären Entscheidung überlegen, weil die “geschwisterliche” Zufriedenheit durch Unterwürfigkeit nicht zu erreichen ist!
Ich glaube zu diesen Worten muss man nicht viel sagen. Für mich stellen sie einen bedingungslosen Aufruf dazu dar besser auf mich und den Umgang mit meinen Mitmenschen zu achten. Mich mehr darum zu bemühen den Menschen in meinem Umfeld zuzuhören und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen! Täten wir das alle, würde unsere Welt radikal anders aussehen, ich bin überzeugt.
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Jeder von uns Gruppenleiter konnte sich auch Begriffe aussuchen, die für uns zur Geschwisterlichkeit passen, um dann während der Messe zu begründen, warum wir sie für wichtig halten. Einige der Worte waren: Ausdauer, Großzügigkeit, Verantwortung, Flexibilität, Lernen, Mut, Humor, Geduld, Kummunikation, Vertrauen, Verständnis, Freude, Handeln, Geborgenheit, Harmonie. Ich habe mir Ehrlichkeit ausgesucht. Meine Begründung war.
“Ehrlichkeit ist nicht immer leicht. Der Mama zu gestehen, dass die Schüssel zerbrochen ist, dem Lehrer zu sagen, dass die Hausübung nicht gemacht wurde oder zuzugeben, dass man das Geheimnis der Freundin weitererzählt hat, ist durchaus unangenehm. Geschwisterlichkeit kann aber nur auf Ehrlichkeit basieren. Nur wenn wir Fehler zugeben und eingestehen, wo etwas falsch gelaufen ist (der Mama, dem Lehrer, der Freunden und uns selbst gegenüber) kann in dem Miteinander ein Vertrauen entstehen, dass man Geschwisterlichkeit nennen kann. Geschwisterlichkeit heißt das Vertrauen haben, dass auf Ehrlichkeit Vergebung, nicht Verurteilung folgt.”
Ich würde mich über verschiedene Meinungen zu meinem Statement freuen!
——–
Beim Friedensgruß schließlich hatte ich einen wahnsinnig spannenden Dialog mit dem Jakob:
Ich: “Der Friede sei mit dir” – Pause
Er: Eigentlich müsse man ja sagen der Friede des Todes sei jetzt noch nicht mit dir.”
Ich: “Aber es gibt doch auch Friede im Leben, oder?”
Er: “Ja, aber in Afghanistan momentan leider weniger” – Stille
Ich: “Stimmt, auch in anderen Ländern” – Denkpause – “Aber ich bin überzeugt, dass jeder von uns einen Beitrag zum Frieden leisten kann” – Denkpause
Er: “Ja aber der absolute Weltfriede wird immer eine Illusion bleiben”
Ich: “Aber denkst du nicht, dass, indem du das sagst, verhinderst, dass er passiert?” – Pause
Er: “Ja natürlich kann man es versuchen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es passiert ist sehr unwahrscheinlich, Menschen sind einfach zu streitsam und machtgierig”
Weise Worte und ein weiterer eindrucksvoller Beweis wie viel junge Menschen nachdenken. Jakob ist 12 Jahre alt, seine Überlegungen sind komplex, haben Hand und Fuß, sind aber sehr pessimistisch (hoffnungslos?). Hier braucht es einen Wandel! Schnell! Junge Menschen, mit solchen Kapazitäten brauchen Hoffnung, brauchen Visionen, brauchen Träume – geben wir, als “die Alten” (älteren) ihnen die Möglichkeit sie zu entwickeln. Machen wir sie nicht fertig, bauen wir sie auf. Reden wir ihnen Utopien nicht aus sondern fördern sie. Utopie ist nichts anderes als ein “Nicht-Ort” (von dem griechischen utopos). Aber was nocht nicht ist, kann ja noch werden! Geben wir alle unser bestes, dann wird der Wandel kommen! “Change happens when you live your visions, dreams and desires!”
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Ich bin diese Woche als Gruppenleiter auf dem Mini(stranten)lager der Pfarre Gersthof. Und auch wenn ich für mich geklärt habe, wie ich zu der katholischen “Ideologie” stehe (das ist ein anderes Thema), passieren hier ganz wunderbare und lehrreiche Dinge. Heute war zum Beispiel die Sonntagsmesse. In den nächsten drei Blogposts möchte ich auf drei Ereignisse während dieser Messe eingehen, von denen ich denke, dass sie auch für alle, die nichts mit dem Christentum, Religion oder Glaube anfangen können, interessant, unter Umständen lehrreich sind, hoffenlich aber zum Nachdenken anregen.
Bei der Predigt ging es um Geschwisterlichkeit, ein Synonym für das Wort wäre wohl Miteinander oder auch Menschlichkeit (?). Ich schreibe sie ab, weil ich die Gedanken für “worth spreading” halte.
Gedanken zur Geschwisterlichkeit
Geschwister sind verschieden.
Sie kenne die angenehmen Eigenschaften des anderen und die unangenehmen.
Sie helfen einander, wenn sie einander anerkennen und nicht ablehnen.
Sie müssen mit ihrer Verschiedenheit umgehen lernen, damit sie als Geschwister zusammenhalten können.
Es ist wichtig, dass wir darüber reden lernen, was einer besser kann und was ihm schwer fällt.
Wir machen miteinander aus, was zwischen uns gilt, damit wir einander nicht durch Missverständnisse kränken.
Wir üben uns darin, den Ausgleich zwischen uns zu suchen, indem wir einander abwechselnd nachgeben, damit nicht einer den anderen unterdrückt.
Wer stärker ist in irgend einer Weise, der passt darauf auf, dass er den anderen auch gelten lässt und ihn nicht unterdrückt.
Wichtig ist nicht die Frage: Wer hat recht? sondern: Wie kommen wir zu einem Ausgleich trotzdem jeder anders ist?
Es ist nicht im Sinne Jesu, etwas in stolzer Einsamkeit zu tun, was einer in Geduld mit anderen zusammen tun könnte, damit diese etwas lernen.
Es gilt: Vormachen, mitmachen lassen, nachmachen lassen! (Carijn)
Es ist zwar zuerst mühsam, sich ohne einen “Anschaffer” zu einigen.
Aber so eine Einigung ist wertvoller und stärker den notwendigen Frieden.
Eine erarbeitete Einigung ist einer autoritären Entscheidung überlegen, weil die “geschwisterliche” Zufriedenheit durch Unterwürfigkeit nicht zu erreichen ist!
Ich glaube zu diesen Worten muss man nicht viel sagen. Für mich stellen sie einen bedingungslosen Aufruf dazu dar besser auf mich und den Umgang mit meinen Mitmenschen zu achten. Mich mehr darum zu bemühen den Menschen in meinem Umfeld zuzuhören und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen! Täten wir das alle, würde unsere Welt radikal anders aussehen, ich bin überzeugt.