Beiträge mit dem Tag: Kritik

Würden wir doch gehörter.

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 7 Dezember, 2009

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Heute hatte ich die Ehre den obrigen Tweet zu retweeten. Ja, da haben’s ein paar kapiert. Und ja, das ist auch gut so. Dass ich optimistisch in meine und unsere Zukunft blicke, das habe ich schon mehrfach durchblicken lassen, sage es laufend. Dass ich damit anscheinend ansteckend bin, das freut mich ungemein. Und dass es dann sogar ein paar große einsehen (ob wegen mir oder nicht, das ist ja ganz egal) freut mich ganz ungemein. Weiterlesen »

Nachbetrachtung: Ja, grün is’ es!

Verfasst von Armin Soyka am Sonntag, 22 November, 2009

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Ich komme zurück vom Zukunftskongress und bin überwältigt. Ich bin erfüllt mit Zuversicht, Hoffnung und Tatendrang. Und nein, ich bin nicht alleine! Diese rund 12 Stunden intensive Auseinandersetzung mit den Grünen, den Ideen und den vielen neuen Gesichtern vor Ort haben mir Kraft gegeben und endgültig JEDEN Zweifel zerstreut. Meine Energie ist hier gut angelegt. Heute ging es den Grünen, die aus ganz Österreich nach Wien strömten, darum die Zukunft zu diskutieren. Weiterlesen »

Zwischenbericht vom grünen #zukunftskongress

Verfasst von Armin Soyka am Sonntag, 22 November, 2009

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Die  30 Thesen wurden online stark diskutiert, die Ergebnisse werden heute beim Zukunftskongress der Grünen (in Wien, Colosseum XXI) auch vor Ort von rund 600 Mitdiskutierenden durchdacht. Das Resultat sollen langfristige Zukunftspapiere, wie konkrete Aufgaben an die Grünen sein. Ich bin seit über 6 Stunden hier und das ist mein erster Zwischenbericht. Weiterlesen »

Wir sind für etwas – gemeinsam.

Verfasst von Armin Soyka am Freitag, 20 November, 2009

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Ich durfte in der Onlineausgabe des Standards am Montag ein Interview geben. Dort im Forum wird viel diskutiert. Mittlerweile gibt’s 270 Kommentare. Eine Zeit lang habe ich nur mitgelesen, dann habe ich beschlossen mitzudiskutieren. Am stärksten kritisiert wurde diese Passage:  “Können Sie sich vorstellen, ihre Themen bei einer anderen Partei umzusetzen?” war die Frage, ich habe geantwortet Weiterlesen »

Pandemie der Geldg(e)ier

Verfasst von Armin Soyka am Sonntag, 8 November, 2009

Vorweg. Jetzt habe ich eine Zeit lang geschrieben, Argumente, Zahlen und Fakten gesammelt und mir graust’s. Ich habe verschiedene Punkte angesprochen. Lass sie auf dich wirken. Alle Dinge zusammen begründen den Titel. Pandemie der Profitg(e)ier. Egal ob Medien oder Medikamente, es geht um’s Geld.

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Ich hab’s mich ja schon mehrfach gefragt. Warum zum Teufel lassen wir uns von Medienberichten so dermaßen Manipulieren? Wir wissen doch genau, wie die Besitzverhältnisse sind. Wer profitiert und wer kontrolliert. Vor Augen geführt hat mir dies erst unlängst dieses Video


via chorherr

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Letztens habe ich auch über die zunehmende Berichterstattung von Schwerverbrechen in den USA gelesen, trotz zweistelliger Abnahme der Schwerkriminalität. (Den Link finde ich leider nicht mehr)

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Und heute bekomme ich dieses Mail:

Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe:
Pandemie der Profitg(e)ier

Aus der mexikanischen Tageszeitung “La Jornada

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert von ca. 25 Cent behandelt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Die Masern, Lungenentzündungen und andere mit relativ preiswerten Impfstoffen heilbare Krankheiten haben jedes Jahr bei fast 10 Mio. Menschen den Tod zur Folge. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Aber als vor einigen Jahren die famose “Vogelgrippe” ausbrach, überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten. Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben. Eine Epidemie, die gefährlichste von allen!

Eine Pandemie!

Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus.

Und trotz alledem, durch die Vogelgrippe kamen weltweit “nur” 250 Menschen zu Tode. 250 Menschen in zehn Jahren, das sind im Durchschnitt 25 Menschen pro Jahr.

Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca. 500.000 Menschen. Eine halbe Million gegen 25 !

Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe veranstaltet?

Etwa, weil es hinter diesen Hühnern einen “Hahn” gibt, einen Hahn mit gefährlichen Spornen ?

Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung 14 Mio. Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft. Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült.

Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen. Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe. Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon. Jetzt redet niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo.

Nur die Schweingrippe, die Grippe der Schweine?

Und ich frage mich …, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab, gibt es hinter den Schweinen ein “großes Schwein”?

Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu? “Wir sind sehr besorgt um diese Epidemie, soviel Leid …! Darum werden wir das wundervolle Tamiflu zum Verkauf anbieten.”

“Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu?” “OK, wir haben es gesehen. 50 US $ das Päckchen.” “50 US $ für dieses Schächtelchen Tabletten?” “Verstehen Sie doch, meine Dame, die Wunder werden teuer bezahlt.” “Das, was ich verstehe, ist, dass diese multinationalen Konzerne einen guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen.

Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu.

Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als die verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühere Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber des Irak-Krieges. Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit dem zweifelhaften Tamiflu.

Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser “Gesundheitssöldner”.

Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der Einzelnen Staaten. Aber wenn die Schweinegrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation um diese Krankheit so besorgt ist, warum wird sie dann nicht zum Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika (billigere “no-name Medikamenten”) erlaubt, um sie zu bekämpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung.

Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser “Pandemie” erkennen.

Anmerkungen:

  • Ich habe natürlich versucht die Zahlen und den Artikel an sich kritisch zu hinterfragen.
  • Ich konnte den Artikel auf Spanisch nicht finden, er soll angeblich in der mexikanischen Tageszeitung “La Jornada” erschienen sein.
  • Wikipedia zu den Zahlen bzgl Malaria: “Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit jährlich knapp eine Million Menschen an Malaria, etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren. 90 % der Erkrankten leben auf dem afrikanischen Kontinent. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen wird auf 300.000-500.000 Fälle geschätzt. Insgesamt gab es 2006 247 Millionen Infizierte.”
  • Wikipedia zu Durchfall: “Bei andauerndem Durchfall können die Dehydratation und der Elektrolytverlust zum Tode führen.” Wieviele Menschen jährlich sterben konnte ich nicht feststellen. Die Ausführung legt aber nahe, dass dies leicht verhinderbar wäre. (Wasser und Elektrolyte sind nicht extrem teuer!)
  • Bezüglich Masern konnte ich zwar keine Zahlen finden, aber Wikipedia weiß etwas über die weltweite Situation. Die Aussage kann ich nicht belegen, sie klingt aber plausibel.
  • Wikipedia spricht von 262 gesicherten Todesfällen bezüglich der Vogelgrippe und kritisiert Zahlen verschiedener Länder.
  • Ich konnte nicht herausfinden, ob Rumsfeld größter Aktionär ist, fette Kohle macht er sehr wohl (Wikipedia oder Spiegel Online)
  • Ich habe nicht herausgefunden, ob es tatsächlich eine Möglichkeit gibt eine Krankheit zu einem Weltgesundheitsproblem zu erklären und damit die Patentrechte auszusetzen und Generikaproduktion zu erlauben.

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Und weil’s so schön ist noch zwei Dinge, die mir letztens über den Weg gelaufen sind.

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“Werbung hat gegenüber Forschung und Entwicklung deutlich Vorrang” schreibt die Süddeutsche Zeitung und berichtet, dass Pharmakonzerne in den USA doppelt soviel Geld für Werbung ausgeben als für Forschung, in Europa “nur” zwischen 30 und 50 Prozent ihrer Einnahmen.

Trotzdem sehen sich die Unternehmen häufig mit dem Vorwurf konfrontiert, es ginge ihnen nicht um die Linderung von Leid, sondern lediglich um den Profit. Und das nicht ohne Grund.

Eigentlich ist das ja richtig blöd, denn wir können die Medikamente nicht kaufen. Warum es (in dieser Verblödeten Konsumgesellschaft, die sich einbildet “frei” zu sein) doch Sinn macht, erklärt Barry Schwartz hier, entweder ab min 3:42 oder 4:37. (Das ganze Video ist eine Sehempfehlung)

In dem Zusammenhang möchte ich auf meinen Blogartikel “Antibiotika, Gerechtigkeit und Politik” in dem ich argumentiert habe, warum der Konsum von (und auch die Anfälligkeit auf Werbung für) Medikamente mit der politischen Reife eines Landes zusammen hängt.

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Und auf das letzte Schmankerl der Perversität hat mich Volker Pisper vor einiger Zeit hingewiesen. In einem dieser Videos sagt er:

Als Südafrika, ein Land, in dem jedes Jahr eine Million Menschen an AIDS sterben, den Westen bat, auf die Rechte aus Patentschutz zu verzichten, um die südafrikanische Bevölkerung (und nur die!) mit  Medikamenten zu versorgen, die die Leiden lindern und die Krankheit der Infizierten um viele Jahre hinauszögern könnten, die Südafrikaner also alles selbst gemacht hätten und von den westlichen Pharmafirmen nur die Erlaubnis brauchten, es zu tun, da sagten die USA in Person ihres Präsidenten Bush, dass die kostenlose Versorgung mit Medikamenten den Prinzipien des freien Marktes widerspräche.

Als in den USA die Milzbrandbriefe kursierten und fünf US-Bürger betroffen waren, da war die deutsche Firma Bayer als einzige in der Lage, ein Medikament zu liefern, und versprach sich von der Panik-Bevorratung ein Riesengeschäft. Da deuteten die USA nur zart an, dass sie sich um das Bayer-Patent einen Dreck scheren würden. Grund: “nationaler Notstand”. Schon musste Bayer sein Milzbrand-Medikament zum halben Preis liefern.

Die Welt hat unter anderem 2001 über diese Perversität berichtet.

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Ich finde, dass es so nicht weitergehen soll. Wenige haben viel, viele verhungern. Das sind nicht die Zustände, die ich haben will und ich bin überzeugt, die wenigsten von euch. Die Frage stellt sich: Was kann ich tun? Und die Antwort ist ganz simpel. Nachdenken und Mitmachen. Jeder hat gute Ideen, jeder hat eine Stimme. Erheb sie. Egal ob in einer Partei, einer Organisation (Greenpeace, ATTAC, Innitiative Zivilgesellschaft) oder im Freundeskreis. Informier dich. Ließ Zeitung, hör Radio und vor allem stell Fragen!

Schließen möchte ich mit einem Zitat: “Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.

Livebericht: it’s becoming “european” style

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 5 Oktober, 2009

A friend went to Cambodia. She send me a message from back there. It made me think a lot. It made me sad. Here is what she wrote:

I just wanted to tell you a little bit about my Cambodian experience before answering what you told me. It was great ! I really enjoyed my time there : we first stayed a few days in Phnom-Penh (capital city) and then we went to small villages in the North of the country. These places are not very picturesque, we were the only tourists there, but maybe that was the best part of the stay because we really had the opportunity to share Cambodian people’s life ! I think that during my experiences over the world, I have rarely met such friendly and caring people : they were welcoming us so well… I liked it because they weren’t doing it to get money from us and it wasn’t submission either : i guess it’s just the way they are ! One day a monk asked us to enter his English class (he was the teacher) and to start talking with his students. I also appreciated monks because they were very kind and tolerant (in fact I think that it’s the buddhist religion who is really open-minded and tolerant… but that’s another story !). At the end of the stay we went to Angkor, THE famous monument of the country, everyone who goes to Cambodia visits it. It was beautiful but I also realized the bad consequences of tourism : Siem Reap, the city which is next to this famous site suffers a lot from tourism and is loosing its identity : pubs and clubs everywhere and it’s becoming “european” style…

Does this have to be the consequence of tourism? Does money really just produce superficial wealth but really destroys culture and human? Do we want this to happen? What can we do against it? Are we aware of what we are doing? Do we try to? Do we want at all? Are we changing anything?

Sand sein, nicht Öl im Getriebe.

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 5 Oktober, 2009

Zum Hals hängt es mir raus, mir anhören zu müssen, die Jugend von heute sei unpolitisch, faul und falsch. Zum Hals hängt es mir raus. Hier ein weiteres eindrucksvolles Beispiel, was junge Menschen schaffen, worüber sie nachdenken und was sie für Vorsätze und Visionen haben… das hat meine Schwester gestern produziert. Mit ihrer Erlaubnis publiziere ich hier ihre Deutschhausaufgabe. Ein lesenswertes Stück Text mit wichtigem Inhalt!

Chapeau!” Ein Ausruf des Respekts, der Bewunderung wäre hier angebracht – anstelle von unreflektiertem und gehaltlosem Jugendbashing!

Sand sein, nicht Öl im Getriebe…

Dieser sehr bekannte Satz stammt aus dem Hörspiel „Träume“ des seinerzeit sehr berühmten Lyrikers und Hörspielautors Günter Eich. Geboren 1907 im Osten Deutschlands, brach er 1932 sein Ökonomie- und Sinologiestudium ab und arbeitete zunächst als freier Autor. 1943 wurden durch die Bombardierung seiner Wohnung in Berlin fast alle seiner Manuskripte zerstört. Vieles war für immer verloren. 1945 geriet er als Unteroffizier in amerikanische Kriegsgefangenschaft und war 1947 Mitbegründer der „Gruppe 47“, einer Gemeinschaft verschiedener Autoren. Sie trafen sich, um sich gegenseitig durch Kritik zu unterstützen und um junge, noch unbekannte Autoren zu fördern. Durch demokratische Abstimmungen ermittelten sie die Gewinner des „Preis der Gruppe 47“, welcher sich für viele die ihn erhielten als Sprungbrett in ihre spätere literarische Karriere erwies. Eich selbst war der erste, der mit diesem Preis ausgezeichnet wurde. 1953 heiratete er Ilse Aichinger, eine österreichische Autorin, welche eine sehr bedeutende Repräsentantin der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur ist. Nach vielerlei gemeinsamer Wohnungswechsel fanden die beiden in Salzburg schließlich ein dauerhaftes zu Hause. Im Jahre 1959 gewann Günter Eich den Georg Büchner Preis und auch in der damaligen Dankesrede kam sein Aufruf gegen die Angepasstheit.

„Nein, schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind!
Seid misstrauisch gegen die Macht, die sie vorgeben für euch erwerben zu müssen!
Wacht darüber, dass eure Herzen nicht leer sind, wenn mit der Leere eurer Herzen gerechnet wird.
Tut das Unnütze, singt die Lieder, die man aus eurem Mund nicht erwartet!
Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!”
Träume, 1951

1972 starb er in Salzburg an einer Herzerkrankung und ist seitdem trotz seines zeitweiligen Ruhms sehr in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht, wie viele meinen. War er doch einer der Wenigen gewesen, die immer wieder versucht hatten die Menschheit wachzurütteln – wachrütteln aus den Gewohnheiten ihres Alltags, bei denen sie sich über nichts mehr Gedanken machten, sondern einfach nur die Ideale anderer Menschen nach lebten.

Im zeitlichen Hintergrund Eichs Aussage steht um 1950 herum die Angst vor einem Dritten Weltkrieg. Er befürchtete, dass die Bevölkerung durch permanentes Wegschauen nicht einmal mitbekommen würde, was um sie herum geschähe; sie die Möglichkeit „Nein“ zu sagen einfach so verstreichen lassen würde.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, ein Satz der angeblich von dem russischen Politiker Lenin stammt. Ich finde, er drückt sehr gut aus, was auch Eich damals mit seinen etwas dramatischeren Worten gemeint haben könnte. Und zwar, dass wir nicht einfach darauf vertrauen dürfen, dass die Machthabenden immer nur unser Bestes wollen, sondern dass wir auch darauf achten müssen, dass sie die ihnen gegebene Macht nicht ausnutzen. Demokratie wird erst möglich, wenn wir alle dahinter stehen. Aber das tun wir nicht. Offengestanden habe ich selbst keine Ahnung von Politik. Ich habe immer in dem Glauben gelebt, dass es mich nicht zu interessieren braucht, dass meine eine Stimme doch sowieso keine Rolle spielt, aber langsam beginne ich zu verstehen, wie falsch ich gelegen habe. Meine Stimme mag nicht in der Lage sein Großartiges zu verändern – aber was wenn alle so denken? Was wenn alle sich ihrer Verantwortung auf diese Art und Weise zu entsagen suchen. Natürlich kann man jetzt wieder sagen: tun sie aber nicht. Und, natürlich wird es immer einen gewissen Prozentsatz an Menschen geben, die sich für ihre Überzeugungen einsetzen, aber die Frage ist: Will ich es wirklich diesen wenigen überlassen, über richtig und falsch, und über die Zukunft meines Landes zu urteilen?

Luxus macht denkfaul, und ich denke wir wissen alle, wie leicht es ist sich dazu hinreißen zu lassen, sich einfach der Mehrheit anzuschließen, aber wenn es eines gibt, dessen ich mir zu hundert Prozent sicher bin, dann ist es, dass dies die falsche Lösung ist. Man kann an so vielen Stellen der Sand sein, wenn man sich nur einmal darüber bewusst wird. Und so denke ich auch, dass es für jeden etwas Verschiedenes bedeutet, der Sand zu sein, der verhindert, dass das Getriebe „wie geschmiert“ funktioniert. Für die einen mag es heißen auf Demonstrationen zu gehen, für den nächsten Unterschriften gegen Atomkraft zu sammeln und wieder für den nächsten einfach einmal ungeschminkt vor die Türe zu treten.

Nehmen wir zum Beispiel einmal den Schönheitswahn her. Trauriger Weise leben wir in einer Welt, in der uns schon im kleinsten Kindesalter eingetrichtert wird was schön ist, und was nicht. Uns wird gelehrt, dass man perfekt – eben diesem vorgegebenen Ideal entsprechend – sein muss um es in dieser Gesellschaft zu etwas zu bringen. Uns wird glauben gemacht, dass man nur durch sogenannte Schönheit wahres Glück erfahren kann – aber was daran ist wirklich wahr?

Im Endeffekt ist es doch alles nur eine große Lüge. Nur der winzigste Prozentsatz aller Frauen haben, dem Idealbild entsprechend, niedriges Gewicht, große Brüste und perfekte Zähne und dennoch wird uns eingeredet, dass es normal sei, diesen Vorstellungen zu entsprechen. Dreht man den Fernseher auf, so kann man sich relativ sicher sein, dass in einem Film, die perfekte, schlanke, großbusige Frau die Glückliche ist, während die andere, nicht minder schöne, aber eben auch nicht dem Ideal entsprechende Frau die Unglückliche. Wenn man eine Zeitschrift durchblättert, so ist darin kein einziges Bild, das nicht von Profis in stundenlanger Kleinstarbeit nachbearbeitet wurde.

Wir werden also darauf abgerichtet unglücklich zu sein, denn das Ideal zu erreichen ist für den Großteil der Frauenwelt und in anderen Bereichen auch Männerwelt schlicht unmöglich. Davon wie seelisch belastend es sein muss, ein Leben lang etwas nachzueifern, das man auf natürlichem Wege sowieso kaum erreichen kann, ganz zu schweigen.

Sand sein, heißt für mich also die zu sein, die ich wirklich bin. Dafür einzustehen was ich glaube und mich nicht manipulieren zu lassen, von dem Schönheitsidealismus, der die heutige Zeit prägt. Die Fähigkeit auch Nein zu sagen, wenn mir etwas nicht gefällt, verlangt nach viel Selbstsicherheit. Sie wird einem von dem Streben nach Perfektion ausgetrieben, denn man kann niemals erreichen, was man erreichen will. Das perfekt durchdachte Wirtschaftssystem zwingt einen dazu den Glauben an sich selbst zu verlieren. Dem kann man nur entgegenwirken indem man sich kennt. Sand sein heißt sich selbst kennen, wissen was man kann, davon überzeugt sein, sich dessen sicher sein. Sich selbst bewusst sein.

France – little boy

Verfasst von Armin Soyka am Freitag, 2 Oktober, 2009

Yesterday a friend told me a story. It moved me deeply and I was stunned, that things like that really happen. I grew up in a very – let’s say diligent – setting. I was hardly ever confronted with things like violence, abuse or outraging and ignorant behaviour. I asked her to write the story down, that’s what she did. Please read and then think about it. It’s too important to be missed.

France, August 2009
We were staying at a campsite near Bordeaux, Dune de Pyla.

Every night, until about one o’clock in the morning, the campsite had some kind of event prepared for the people staying there. The French love their “spectacles”.

Wednesday night was the karaoke night. The restaurant was packed full with chatty and tipsy French singing and dancing along to the chansons, sung by a wild mixture of complete amateurs and half-professionals.

Everyone (providing they had 100% of French blood pulsing through their veins) was having the time of their life, everywhere you looked men and women were happily chanting along. I, being bored and tired, was looking around, and, all of a sudden, a little figure at a neighbouring table caught my attention. A little boy, about two or three years old, was sitting in one of the green plastic chairs, rocking to and forth, his big eyes absorbing all the loud things going on around him.

This sounds tacky, but he was an exceptionally beautiful little child.

A sweet little pixy face, all small and frail, lots of blond curls, and this amazed look on his face, perhaps confused by the loud music and smoke.

I smiled. Feeling all sentimental I quickly looked away and suddenly caught sight of his father, sitting next to him. Cigarette in one hand, big jug of beer in the other, he stared expressionless at the scene going on before him. One is not supposed to always judge people by their looks, I know, but he just seemed like an absolute macho. No discussion about who was the head of the house. Didn’t seem very warm hearted. Maybe I am wrong, I thought, who knows, he might have a lovely soul.

I looked at his little boy, rocking away in his chair, and wondered how long it would take until he would look like his father.

He was really having fun, getting all daring and really leaning backwards far. Then, he got over-excited. He stretched out his legs, kicked the table, thus tilting his chair way back. Uh-oh, how long until… And then it had already happened. The unsteady plastic chair with the small and light body gave way and the little boy fell backwards… Like in slow motion he came nearer to the ground and then, not slow motion anymore, his little head crashed hard onto the gray concrete. The little blond boy took a deep breath-and waaaaaah!!!!! starting crying! But not for long. His father, quickly grasping the situation, walked over to the boy and with a firm grip clamped his giant hands over his little sons face. The poor kid was kicking, obviously getting out of breath, waving his arms frantically around and helplessly trying to push away his father’s barrier. The father bent down and for a few seconds whispered something into the kid’s ear, and by god, judging by the expression on his face, I do not want to know what it was.

It had the wanted effect. Removing his hand, the man shot another violent glance at his now quiet son and marched back to his chair. Lighting a new cigarette, sipping at his beer, he once again became involved in staring.

And then the little boy did something that one just doesn’t forget. He turned away from his father, now facing me but staring at the ground, he started crying again, his tears streaming down his face silently, his whole little frame shaking in suppressed pain, sadness and loss of love from everybody around him. Where in god’s name is his mother? I thought desperately, sobbing myself, feeling confused at what to do. All I wanted to do was run to the kid and pick him up, hugging and comforting him, and trying to give him the comfort his dad had not.

Then, at last, his mother arrived. She looked typically French. Black bob, long-limbed, stylishly dressed and not beautiful but interesting.

She sat down, the father talked to her for a few seconds and then she leant back and, also lighting a cigarette and seemed to enjoy the music. Stupid cow, I thought, her child has almost had a concussion and she is smoking! When I was just about to go to her and tell her what had happened, she stood up and held out her arms. The boy leapt into her lap and she just held him, quietly and loving. At last, I thought. The boy had calmed down a bit.

His mother really started to enjoy the music. She was dancing and singing, her eyes fixed on the stage, knowing all the words off by heart. She was obviously having the time of her life.

Suddenly, with one glance at his wife, her husband stood up. He stubbed out his half-finished cigarette, left his almost empty beer on the table and stood up with one wave of his hand, he signalled his family to leave. The wife obediently jumped up and reaching for the boy’s hand started walking away. She was still dancing, reluctant to go, but the man made clear there was no argument. His wife was enjoying herself, he was annoyed and bored, they had to go!

When they had left, I felt dreadful. Should I have said something to the father when he shut his kid up by taking away his breath? No, I don’t think I should have. Satisfying my ego is not worth it if wife and child get beaten up at home afterwards. The man did not look the type to mess with when in a bad mood or drunk. It is a difficult situation, but not one you could solve by interfering. You cannot heal this man’s forty years of living, being brought up and raising his children that way by once telling him what you think of him!

As for his wife, those kind of women often take years to break away from their husband, if they do at all, and by making their brutal husbands angry, you only make sure that his emotions will be let out on her in the private four walls of their home.

Make Capitalism History

Verfasst von Armin Soyka am Donnerstag, 17 September, 2009

Ist der Kapitalismus gescheitert? Waren Lehman und seine Gebrüder der letzte Tropfen in dem übervollen Fass? Geht es jetzt über?

Letztens erschien ein spannender Artikel in der Welt. Er trug den Titel “Verteidigung des Ungeliebten – Warum der Kapitalismus beibehalten werden muss” indem der Autor Michael Miersch 10 Gründe für (alle sehr eingehend und logisch) und einen gegen den Kapitalismus findet… aber dieser eine Grund hat es in sich:

11. Kapitalismus macht unglücklich
Freie Märkte führen trotz ihrer Krisen zu mehr Wohlstand. Doch Wohlstand macht nicht glücklich. Tendenziell nimmt das Glücksgefühl sogar ab. In den reichen, entwickelten Ländern ist die Zahl der Schwermütigen und Zukunftsängstlichen wesentlich höher als in armen aufstrebenden Gesellschaften. Denn das subjektive Glücksempfinden funktioniert ein bisschen wie die Börse. Käufer reißen sich nicht um Aktien solider, alter Firmen, sondern erwarten Traumgewinne von Neugründungen. Nicht, was ist, macht glücklich, sondern was wir erhoffen. Laut einer Gallup-Umfrage aus dem Jahr 2003 blicken nur 13 Prozent der Deutschen mit Optimismus in die Zukunft. China dagegen ist die optimistischste Nation. 54 Prozent der Chinesen glauben, die Zukunft werde besser als die Gegenwart. Je mehr Probleme gelöst sind, desto schärfer fällt der Blick auf die verbleibenden.

Den Artikel möchte ich empfehlen, noch etwas anderes liegt mir aber auf dem Herzen: Wollen wir den Kapitalismus Vergangenheit machen? Do we want to make capitalism history?

Wie wollen darüber diskutieren, was die Ursachen der Weltwirtschaftskrise sind und welche Alternativen es in Zukunft für eine demokratische Wirtschaft gibt. Wir werden uns fragen, welche Rolle eigentlich Bildung im Kapitalismus einnimmt und wie wir Gegenwehr organisieren können.

Das schreiben die Organisatoren über den MCH (kurz für Make Capitalism History) Kongress, der vom 2. Oktober bis zum 4. Oktober in Berlin stattfinden wird. Da mich all diese Fragen interessieren, überlege ich kurzentschlossen, übernächstes Wochenende hin zu fahren. Busfahrt gibt es für 15,- von Wien nach Berlin (was wirklich ein Scherz ist!), der Teilnehmerbeitrag für Schüler und Studenten beträgt schlappe 10 Euro, für die man Kost, Logie und drei spannende Tage bekommt. Das schmerzhafteste wären wohl die 6 Fehlstunden in der Schule, aber das wäre ich bereit, auf mich zu nehmen.

Ob ich mich entschließe hin zu fahren werde ich mir in den nächsten Tagen überlegen, empfehlen kann ich das Event auf jeden Fall. Weitere Infos gibt es natürlich auf der Webseite von Make Capitalism History. Die Infos zu der Hinfahrt aus Wien gibt es hier:

2.-4.10.2009 “Make Capitalism History”- Kongress
Nach dem 68er-Kongress letztes Jahr, gibt es ein interessantes Folgeprojekt (Infos: www.make-capitalism-history.de). Wie letztes Jahr wird es wieder einen organisierten Bus von Wien nach Berlin geben.
WICHTIG: Busplätze sind limitiert> Karten gibt es bis spätestens FREITAG 25.09.2009 im Sekretariat der ÖH (Campus Hof 1) jeweils MO-DO, 8:00 – 13:00 Uhr.
Abfahrt: DO, 01.10.2009 um 22:00 Uhr
Rückfahrt: SO, 04.10.2009 ca. 20:00 Uhr.
Kosten: 15,- Euro/Person
Kontaktadresse bei weiteren Fragen: makecapitalismhistory@gmx.at

Es gibt auch eine Facebookgruppe zu dem Kongress. Und hier gibt es noch den Trailer, der auch ganz interessant ist:

MCH-Kongress-Trailer

Ich freue mich wie immer über Anregungen, Links, Rückmeldungen oder einfach nur ein: “Das ist der größte Blodsinn, den ich je gelesen habe! WEIL: …”

Isabella erzählt

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 14 September, 2009

Ich bin wieder zurück in meinem Beruf. 32 Stunde pro Woche drücke ich die Schulbank. Zum 12 mal bin ich nach 2-monatiger Pause meine Ausbildungsstätte(, die leider nur sehr teilweise auch als Bildungsstätte fungiert) zurückgekehrt und wie jedes Jahr habe ich wichtige und tolle neue Vorsätze mitgenommen. Seit 8 Tagen beobachte ich den Unterricht und alles was sonst noch in dem Lehr- (leider kaum Lern- und Lebens-) Raum vorgeht sehr genau. Und es brennt mir schon ganz gehörig unter den Fingernägeln. Mindestens 10 verschiedene Dinge, die mir auffallen wollen dokumentiert, kritisiert und anschließend hoffentlich (via Kommentare) diskutiert werden.

Also ich habe vor dieses, mein letztes Schuljahr kritischer als sonst zu betrachten und regelmäßig und oft darüber zu bloggen. Aber die Zeit. Ja, die macht einem leider öfter einen Strich durch die Rechnung, aber daraus lasse ich mir keinen Strick drehen und beginne jetzt einfach.

Und zwar mit der Isabella. Sie habe ich heute beim Nachhausefahren mit der Straßenbahn interviewed. Wie ihr die neue Schule gefällt? Was es auszusetzen gibt. Wo man etwas verbessern könnte und wie das denn vielleicht ginge.

Es waren nur ein paar Sätze, die wir gewechselt haben, aber die sind umso wertvoller. Wie’s ihr gefällt? Na gut natürlich, es ist schon spannend. Alles neu, alles anders, alles interessant. Kurzum, sie freut sich über die Herausforderung, ja sogar die Hausaufgaben, die die meisten (etwas) älteren Schüler und Schülerinnen als nervige Pflicht sehen. Auf die Frage, was ihr nicht sogut gefällt denkt sie etwas nach und antwortet dann aber bestimmt, mit einem schmunzelnden, verschmitzten Grinser, der etwas von Scheu, etwas von Angst, etwas von Verlegenheit hatte und sehr viel über die Art des Umgangs mit Kritik in unserer Gesellschaft aussagt: “Die Lehrer”

Warum denn? Was sei denn falsch mit denen? “Naja, die könnten schon etwas freundlicher sein!”

Über die genauen Umstände kann ich nur Vermutungen anstellen, aber anscheinend fühlt sie sich nicht (wert)geschätzt, nicht geliebt, nicht unterstützt oder zumindest nicht genug von alle dem. Anscheinend fehlt ihr Vertrautheit (die in 8 Tagen zugegebener Maßen schwer aufzubauen ist).  Anscheinend fehlt etwas, das fragt man Hirnwissenschaftler für das Lernen durch Spaß statt Angst grundlegend ist: die Sympathie.

Nur über den Religionslehrer hat sie sich positiv geäußert. “An dem hab’ ich eh nichts auszusetzten.”

Was will ich bezwecken mit diesem Post?

  • hinterfragen wir dem Umgang mit Kritik! Sie ist Voraussetzung für persönliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung und nicht nerviges Geschwatz von Menschen, die keine Ahnung haben. Dieses 10 Jährige Mädchen beobachtet. Ganz genau. Die ist sowas von blitzgescheid. Die Frage ist: Nutzen wir dieses Potenzial oder lassen wir es vertrocknen.
  • hinterfragen wir den Umgang zwischen Lehrern und Schülern. Warum muss es einen mächtigen Lehrkörper und einen unwissenden Schüler geben? Warum steht nicht das gemeinsame lustvolle Lernen im Fordergrund (geleitet und moderiert von Pädagogen). Warum muss man Sie sagen? Warum wird der Respekt nicht erarbeitet sondern erzwungen? Führen durch Vorbild oder durch Angst, das sind denke ich die zwei Optionen!
  • denken wir nach, sind wir selber (selbst)kritisch, hinterfragen wir uns und machen das was richtig ist, nicht das was andere von uns erwarten
  • hören wir einander zu, anstatt einander zu überbrüllen

Die Zukunft (der Jugend) ist zu wichtig um sie zu verschlafen oder zu überhören!