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Erster Rückblick. Medienkongress 2009

Posted by on Samstag, 24 Oktober, 2009

medkon-header

Erwartet hatte ich nicht besonders viel. Ist ja auch gut so, dann wird man nicht enttäuscht. Erhofft habe ich mir vieles. Besonders meine Fragen Europa und die europäische Union betreffend (Souveränität, Demokratie, Gewaltentrennung, Partizipation, Außen- und Sicherheitspolitik, Sozialpolitik und Mitgliedsstaaten) anbringen zu können. Außerdem wollte ich viele neue spannende Persönlichkeiten kennenlernen. Read the rest of this entry »

Medienkongress 2009

Posted by on Donnerstag, 1 Oktober, 2009

Heute fand ich ein sehr einladendes und verlockendes Angebot in meinem virtuellen Postkasten. Trotz schlechter Erfahrungen mit JEF (Fortbildungswochenende vor Ort abgesagt!) nahm ich es dennoch gleich an – weswegen ich vom 22 bis zu 24 Oktober in Linz weilen werde. Ich freue mich über jeden und jede, die sich auch anmeldet und sich mit mir die knapp 2 Stunden Zugfahrt vertreiben will! Mehr dazu gibt es auf medienkongress.net oder hier, im angehängten eMail:

Von: JEF Office <office@jef.at>
An: Daniel Gerer <daniel.gerer@jef.at>
Betreff: Europa Medien Demokratiekongress, 22.-24.10. 2009
Datum: Thu, 01. Oct 2009 11:11:25

Liebe Freundinnen und Freund,
liebe Föderalistinnen und Föderalisten,

Der Bund Europäischer Jugend / Junge Europäische Föderalisten (BEJ/JEF) und reflex.at veranstalten gemeinsam mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) vom 22. bis 24. Oktober 2009 den “Europa Medien Demokratie Kongress” in der europäischen Kulturhauptstadt Linz. Im Rahmen von diversen Workshops erfahren die TeilnehmerInnen mehr über das Zusammenspiel von Politik und Medien innerhalb unserer Europäischen Demokratie und wie sie aktiv in Europa partizipieren können.

Anmelden kannst du dich online unter: www.medienkongress.net/login/?instance=tml-main&action=register

Ziele dieses Kongresses wären eine Vernetzung von Europa interessierten Jugendlichen, das Zusammenbringen von Jugendlichen mit politischen EntscheidungsträgerInnen, das Vermitteln vom demokratiepolitischen Wissen und die jugendlichen TeilnehmerInnen zu motivieren sich aktiv am demokratischen Leben in unserer Gesellschaft zu beteiligen.

VertreterInnen der Europäischen Institutionen sowie EuropaexpertInnen wie unter anderem Europaabgeordnete a.D. Mag Karin RESETARITS, BM a.D. Dr. Friedhelm FRISCHENSCHLAGER, BM a.D. Univ. Prof. Dr. Heinrich NEISSER, BM a.D. Dr. Wilibald PAHR, etc. geben Einblick in die europäische Politik und Medienlandschaft.

Bei den Workshops werden in kleinen Gruppen unteranderem folgende Themen behandelt:

. Wie funktionieren Medien?
. Wie funktioniert Demokratie?
. Was ist Europa?
. Meine Identität in Europa
. Medien und Demokratie
. Was hat Europa je für uns getan?
. Medien selbst gemacht! (Online-, Zeitungs-, Radioworkshops etc.)

Außerdem wird bei diesem Kongress in den Rahmen der Workshops vorgestellt, wie SchülerInnen das gewonnene Wissen selbst mit einfachen Mitteln umsetzten können und z.B. eine SchülerInnenzeitung an ihrer Schule herausgeben.

Teilnahmeberechtigt sind SchülerInnenvertreterInnen (SGA, LSV oder BSV Mitglieder), SchülerzeitungsredakteurInnen, bzw. besonders interessierte SchülerInnen aller Schultypen (AHS, BHS, etc.) aus ganz Österreich ab 16 Jahren.

TeilnehmerInnen aus den Bundesländern werden Unterkunft und Verpflegung für die Dauer des Kongresses zu Verfügung gestellt. Die TeilnehmerInnenzahl des Kongresses ist beschränkt. Es können sich nur Einzelpersonen – nicht ganze Klassen zu dem Kongress anmelden!

Die Teilnahme an dem Europa Medien Demokratie Kongress ist komplett kostenlos!

Kosten für Verpflegung, Unterkunft, Fahrtkosten übernimmt der Veranstalter!

SchülerInnen bekommen für die Teilnahme an diesem Kongress von Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) eine Freistellung vom Schulunterricht für die Dauer des Kongresses ausgestellt.

Anmeldung und nähere Informationen unter: www.medienkongress.net bzw. direkt an den Veranstalter unter office@jef.at

Programm“Europa Medien und Demokratie Kongress 2009″:

Tag 1 (Donnerstag 22.. Oktober 2009)
bis 15:00 – ANKUNFT / EINCHECKEN
15:00 – 16:00 – BEGRÜSSUNG – Vorstellung des Programms und Kennen lernen
16:00 – 18:00 – Workshops Teil 1
18.00 – 18.30 – PAUSE
18.30 – 19.30 – Workshops Teil 2
19.30 – 20.30 – ABENDESSEN
ab 20.30 – Plenum: Debatte mit EP Abgeordneten – Jugend die Zukunft Europas?

Tag 2 (Freitag 23. Oktober 2009)
09.00 – 10.45 – Meinungsaustausch mit Entscheidungsträgern ( in Kleingruppen)
10.45 – 11.00 – PAUSE
11.00 – 12.30 – Simulationsspiel Europäisches Parlament
12.30 – 13.00 – MITTAGESSEN
13.00 – 14.00 – Gruppenspiele zum Thema interkulturelles Lernen
14.30 – 17.30 – Workshops Teil 3
18.00 – 20.00 – Abendessen
ab 20.00 – Offenes Mikro(Meinungen der TeilnehmerInnen zu den EU Themen)
Danach Europa Party

Tag 3 (Samstag 24 .Oktober 2009)
09.00 – 10.00 – Workshops Teil 4
10.00 – 10.30 – PAUSE
10.30 – 12.30 – Workshops (Praktische Umsetzung des gewonnenen Wissens)
ab 12.30 – MITTAGESSEN
Gemeinsame Evaluierung – Verabschiedung im Plenum Abreise (ca. 16:00)

Liebe Grüße,
Jörg BERGER

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Generalsekretär :: secretary general
Bund Europäischer Jugend /
Junge Europäische Föderalisten (BEJ/JEF)
Österreich Lassingleithnerplatz 2/3 A-1020 Wien
Tel.: +43-5-9950
Fax.: +43-5- 9950-91000
Mobil: +43-699- 15959900
email: joerg.berger@jef.at

Make Capitalism History

Posted by on Donnerstag, 17 September, 2009

Ist der Kapitalismus gescheitert? Waren Lehman und seine Gebrüder der letzte Tropfen in dem übervollen Fass? Geht es jetzt über?

Letztens erschien ein spannender Artikel in der Welt. Er trug den Titel “Verteidigung des Ungeliebten – Warum der Kapitalismus beibehalten werden muss” indem der Autor Michael Miersch 10 Gründe für (alle sehr eingehend und logisch) und einen gegen den Kapitalismus findet… aber dieser eine Grund hat es in sich:

11. Kapitalismus macht unglücklich
Freie Märkte führen trotz ihrer Krisen zu mehr Wohlstand. Doch Wohlstand macht nicht glücklich. Tendenziell nimmt das Glücksgefühl sogar ab. In den reichen, entwickelten Ländern ist die Zahl der Schwermütigen und Zukunftsängstlichen wesentlich höher als in armen aufstrebenden Gesellschaften. Denn das subjektive Glücksempfinden funktioniert ein bisschen wie die Börse. Käufer reißen sich nicht um Aktien solider, alter Firmen, sondern erwarten Traumgewinne von Neugründungen. Nicht, was ist, macht glücklich, sondern was wir erhoffen. Laut einer Gallup-Umfrage aus dem Jahr 2003 blicken nur 13 Prozent der Deutschen mit Optimismus in die Zukunft. China dagegen ist die optimistischste Nation. 54 Prozent der Chinesen glauben, die Zukunft werde besser als die Gegenwart. Je mehr Probleme gelöst sind, desto schärfer fällt der Blick auf die verbleibenden.

Den Artikel möchte ich empfehlen, noch etwas anderes liegt mir aber auf dem Herzen: Wollen wir den Kapitalismus Vergangenheit machen? Do we want to make capitalism history?

Wie wollen darüber diskutieren, was die Ursachen der Weltwirtschaftskrise sind und welche Alternativen es in Zukunft für eine demokratische Wirtschaft gibt. Wir werden uns fragen, welche Rolle eigentlich Bildung im Kapitalismus einnimmt und wie wir Gegenwehr organisieren können.

Das schreiben die Organisatoren über den MCH (kurz für Make Capitalism History) Kongress, der vom 2. Oktober bis zum 4. Oktober in Berlin stattfinden wird. Da mich all diese Fragen interessieren, überlege ich kurzentschlossen, übernächstes Wochenende hin zu fahren. Busfahrt gibt es für 15,- von Wien nach Berlin (was wirklich ein Scherz ist!), der Teilnehmerbeitrag für Schüler und Studenten beträgt schlappe 10 Euro, für die man Kost, Logie und drei spannende Tage bekommt. Das schmerzhafteste wären wohl die 6 Fehlstunden in der Schule, aber das wäre ich bereit, auf mich zu nehmen.

Ob ich mich entschließe hin zu fahren werde ich mir in den nächsten Tagen überlegen, empfehlen kann ich das Event auf jeden Fall. Weitere Infos gibt es natürlich auf der Webseite von Make Capitalism History. Die Infos zu der Hinfahrt aus Wien gibt es hier:

2.-4.10.2009 “Make Capitalism History”- Kongress
Nach dem 68er-Kongress letztes Jahr, gibt es ein interessantes Folgeprojekt (Infos: www.make-capitalism-history.de). Wie letztes Jahr wird es wieder einen organisierten Bus von Wien nach Berlin geben.
WICHTIG: Busplätze sind limitiert> Karten gibt es bis spätestens FREITAG 25.09.2009 im Sekretariat der ÖH (Campus Hof 1) jeweils MO-DO, 8:00 – 13:00 Uhr.
Abfahrt: DO, 01.10.2009 um 22:00 Uhr
Rückfahrt: SO, 04.10.2009 ca. 20:00 Uhr.
Kosten: 15,- Euro/Person
Kontaktadresse bei weiteren Fragen: makecapitalismhistory@gmx.at

Es gibt auch eine Facebookgruppe zu dem Kongress. Und hier gibt es noch den Trailer, der auch ganz interessant ist:

MCH-Kongress-Trailer

Ich freue mich wie immer über Anregungen, Links, Rückmeldungen oder einfach nur ein: “Das ist der größte Blodsinn, den ich je gelesen habe! WEIL: …”