Beiträge mit dem Tag: Blog

Mit 100.000 Klicks jemand werden.

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 1 Februar, 2010

«Wer bin ich?» ist wohl eine der quälensten Fragen der Menschheit. Jeder von uns hat sie sich schon einmal – was heißt einmal, hunderte Male gestellt. Und die wenigsten – so mein Eindruck – finden eine Antwort, finden sich. Da ist immer dieses kleine Etwas, tief drinnen, das ruft – «aber …?» «ist nicht …?» «was ist mit … ?» Es verunsicht. Macht Anst. Lässt zweifeln. Weiterlesen »

Weblogs als alternative Kommunikationswerkzeuge

Verfasst von Armin Soyka am Mittwoch, 13 Januar, 2010

arminblogMichael Andres und Michael Moser von der Uni Salzburg sind an einige Blogger herangetreten und haben einige Fragen gestellt. Hier möchte ich ein paar meiner Antworten veröffentlichen. Die Ergebnisse der Untersuchung werden auf zurpolitik.com zu finden sein. Durch die Fragen bin ich drauf gekommen, dass ich eigentlich nichts über die österreichische Bloggosphäre weiß. Umso gespannter bin ich auf die Resultate der Fragebögen. Weiterlesen »

We’ll need to rethink some things.

Verfasst von Armin Soyka am Dienstag, 24 November, 2009

web20

Often people ask me, why I have over a thousand facebookfriends – even if I don’t know them in person. Often I’m asked, why the hell I am tweeting to “the public” and everybody can read what I think, read, do or recommend. Sometimes I have to explain why I’m writing a blog (a weird thing – like a public diary). Weiterlesen »

Medienmix ist bloggersache!

Verfasst von Armin Soyka am Donnerstag, 9 Juli, 2009

Michael Jackson ist tot!

Schrecklich, tragisch und hochgradig relevant, weshalb sich die Blogeinträge in meinem RSS-Reader zu dieser Angelegenheit häufen. Hier die drei spannendsten/relevantesten/interessantesten (von etwa 20!):

Tom Schaffer berichtet in seinem Blog “Zur Politik” darüber “Warum Michael Jacksons Tod auf den Titelseiten steht“.

Michael Jackson ist Teil einer Generation, die (mit diesen Annahmen) etwa 37% der Bevölkerung ausmacht (die aber nicht alle Jacko-Fans waren).
Doch dieser Generation entstammen fast 70% der JournalistInnen (Österreichs).

Andy kritisiert das Medienspektakel in seinem Blog “Alte Knacker” sehr spannend und unterhaltsam und zieht interessante Vergleiche zu anderen Stars und erklärt warum “Nur ein toter Jackson ein guter Jackson ist

Muss ich erst sterben, um zu leben?

Scheinbar ja, denn Elvis war zum hässlichen Fettwanst mutiert, Dean bis zu seinem Tod eigentlich ziemlich unbekannt, Cobain schon lange am Ende, Falco generell unbeliebt und Jackson, naja, er wurde schon seit 15 Jahren totgeschwiegen wegen seiner pädophilen Umtriebe. Das ist aber jetzt alles vergessen. Elvis war immer der schlanke Jüngling, Dean der grösste Schauspieler der Welt, Cobain wurde schon 1997 von MTV zum grössten Sänger des Jahrtausends erhoben und Falco war immer schon der Hansi Hölzel, der sich ein paar Meter Asphalt in Wien verdient hat. Jackson kann man zugute halten, den richtigen Zeitpunkt erwischt zu haben, füllt er doch das Sommerloch der Medien.

Hierzu sind auch die Blogkommentare absolut empfehlenswert!

Und zu guter Letzt zieht André vom Basic Think Blog hier (Michael Jackson: Wenn der König tot ist, kommen die Geier) noch mit diverser schamlosen Profitgier ins Gericht.

Dann natürlich der absatzorientierte Rattenschwanz, namentlich Amazon, iTunes und Co., bei denen Michael Jackson binnen weniger Stunden die Charts anführte. Bei Amazon gibt es sogar ein Trauerforum und natürlich eine in Windeseile eingerichtete Sonderseite: Michael Jackson als MP3-Download, Michael Jackson auf Musik-CD, auf Vinyl, auf DVD und – nicht zu vergessen – die Michael Jackson-Bücher.

Alles in allem ein netter Medien / Infotainmentmix, den ich so in keiner Zeitung gefunden hätte – es lebe die Bloggerei!