Schularbeit: “Diese Jugend bewegt alles!”

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komasaufenDass ich von meinem Deutschlehrer recht angetan bin, weiß der aufmerksame und gründliche Blogleser (und auch die Blogleserin), denn ich habe im Blog schon einmal darauf verwiesen (in Bildung: So kann’s gehen). Jetzt hat er einmal mehr meine Erwartungen übertroffen und für unsere Schularbeit die Generationenkonflikts-debatte vom September (Blumenau, Tom Schaffer) wieder aufgegriffen Hier die Aufgabenstellung:

Reagiere auf den vorliegenden Kommentar von Ingrid Brodnig (hier auf ihrem Blog nachzulesen), erschienen in der Stadtzeitung “Falter” im September 2009, indem du einen ähnlichen Text im Namen der 12- bis 19-jährigen schreibt. Behalte dabei die betont subjektiv-kritische Grundhaltung bei. Mit welchen Erwartungen und welcher Kritik wird deine Altersgruppe konfrontiert? Ist sie gerechtfertigt? Wie siehst du die Rolle dieser Altersgruppe in der Gesellschaft?

Mein Text, der übrigens gut war (nach Beurteilung) folgt hier, wobei er sich thematisch nicht stark von den anderen Texten der fast gleichnamigen Kategorie “Jugend bewegt alles” abweicht. Eines habe ich aber extremer gemacht, als ich es sonst (gerne) tue. Schuld-zuweisungen halte ich für relativ sinnlos, aber 1.) passieren sie auch mir manchmal und 2.) war ja fast konkret nach ihnen gefragt, oder?

Diese Jugend bewegt alles!

Politikverdrossen, faul, ideen- und visionslos, partygeil, langweilig, unkreativ, feig – das sind nur einige der Attribute, mit denen ihr uns bedenkt. Und ihr wisst gar nicht, wie falsch ihr liegt. Wir denken nach – über Dinge,da würdet ihr staunen. Aus unseren Gedanken schöpfen wir Kraft und Hoffnung. Woher sonst sollten wir sie bekommen? Die Welt, die ihr uns übergeben werdet, die ist kaputt. Der schwarze Saft wird aufgebraucht, der Sand ausgepresst sein und erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann. Die ganze Welt trifft sich am virtuellen Markt, um um ein paar Groschen zu feilschen oder um auf Wenn-Dann-Zustände zu wetten. Unsere nächsten Verwandten werden ausgestorben sein und unser und deren Lebensraum kommerzialisiert sein. Ihr nennt es effiziensieren, für uns ist das Zerstörung.

Wir schöpfen unsere Kraft aus uns selbst. Schaffen uns unsere Welt selber. Mit eigenen Werten und Idealen, denn Werte habt ihr keine, Vorbilder seid ihr schon gar nicht. Ihr setzt uns in eine Welt und vergesst uns, ganz egal ob vorm Fernseher, im Kindergarten, der Schule oder in der geschenkten Eigentumswohnung.

Ihr versucht uns zu ködern, zuerst durchs Vorleben des hemmungslosen Konsums. Ihr gebt uns Anreize: Geld für gute Noten, oder Zeit am Computer. Wenn das nicht funktioniert, beginnt ihr mit der Manipulation. Immer und immer wieder bläut ihr uns ein, Geiz sei geil, Leistung müsse sich lohnen. Und dieses „sich lohnen“ entkoppelt ihr von jeder Wertschätzung, die kann man nämlich kaufen, denkt ihr und liegt damit wieder falsch. Und wenn wir, frustriert und „entvisioniert“ beginnen an unseren Werten zu zweifeln und verzweifelt abtauchen in eine andere Welt, egal ob es eine von euch gekaufte Spielkonsole, das Internet oder Drogen aller Art oder Sport ist flüchten, dann beginnt ihr mit der Angstmache und werft die Panikmaschine an. Wir würden niemals einen Job finden, meint ihr. Wir seien nicht schön, stark, effizient oder innovativ genug. Wir sollen unsere Marktnische finden, sagt ihr uns. Und ja, viele überstehen diese Hirnwäsche nicht.

Nicht Strache oder Roger sind unsere Demagogen. Ihr seid es, unsere Eltern, unsere Lehrer, unsere Bäcker, Straßenbahnfahrer und Journalisten, ihr, die ihr blind der Religion des Geldes folgt.

Doch wir haben euch durchschaut. Ihr denkt, ihr seid voll, aber euer Leben ist leer. Und ihr wisst es selber, verdrängt es, versteckt es, während ihr weiter im Hamsterrädchen lauft und euch wissentlich oder unwissentlich in’s eigene Verderben stürtzt.

Wir wollen euch deswegen ja gar keinen Vorwurf machen. In Wirklichkeit seid ihr arme Schweine. Ihr könntet zwar etwas dagegen tun, kaum aber etwas dafür. Es hat sich halt so ergeben. Schritt für Schritt, ohne es zu bemerken, habt ihr euch von euren eigenen Ideen entfernt – die waren wohl da, am Anfang, früher, vor langer Zeit – und euren Weg nicht zurück gefunden (wolltet ihr?).

Aber wenn ihr uns liebt, und das sagt ihr doch fast so oft, wie, dass wir endlich erwachsen werden sollen, dann lasst uns Kind sein. Hört auf zu manipulieren, unterstützt uns und geht nicht den Wegs des geringsten Widerstands. Haltet uns nicht klein, auch wenn das bequemer ist, macht uns groß!

Wie wir von dem kleinen Prinzen wissen, müssen Kinder sehr geduldig sein mit Erwachsenen. Bei aller Liebe, jetzt reicht’s! Gebt uns Raum, gebt uns Platz, gebt uns Macht, Gestaltungsmöglichkeiten und Verantwortung, denn nur Kinder wissen, was sie wollen. Lasst uns Fehler machen, denn die wollen, ja müssen wir machen. Die meisten von uns sehen noch mit dem Herzen gut. Die meisten von uns sehen noch was gut und was schlecht, was richtig und falsch. Hört auf die Glut in unserem Inneren, die Lust auf’s Lernen und Vergeben, auszutreten und zuzuschütten, gebt uns Holz, macht uns GROSS!!!

Nehmt uns doch mal ernst! Beschäftigt euch doch mit uns! Legt doch die Aktiencharts beiseite und fragt uns nach unserem Befinden, unseren Bedürfnissen, unseren Ideen. Beobachtet uns doch genau, dann werdet ihr schenll merken, was uns wichtig ist. Ihr werdet sehn, dass wir nicht Rad fahren, weil wir Angst um unser Leben haben bei eurem Fahrstil. Dass wir nicht gerne in die Schule gehen, weil wir entweder unter- oder überfordert, in jedem Fall aber gelangweilt und frustriert sind. Dass wir saufen, weil ihr es uns vormacht. Dass wir nicht in die Kirche gehen, weil wir keine Lust haben nachzubeten, sondern lieber Fragen stellen. Setzt euch zu unseren Gesprächen, dann merkt ihr, dass wir über Glück, Wahrheit, Religion, Zukunft, Nachhaltigkeit und Demokratie sprechen. Wir sind nicht unpolitisch, wie ihr immer sagt. Letztens erst ergab eine eurer Umfragen, dass nur mehr unter 30 Prozent der unter 20-jährigen ein starkes Interesse an Politik haben.

Willkommen in unserer Welt. In einer Welt, in der man sich nicht stark für etwas interessieren muss, um topinformiert zu sein. Willkommen in einer Welt, in der die Information dich findet und nicht du sie. Willkommen in der Welt der social media, dem web 2.0 Willkommen in der Wissenschaft. Willkommen in der Welt der Transparenz un Partizipation.

Ja, wir sind demokratiekritisch weil das, was ihr Demokratie nennt, nichts mit Volksherrschaft zu tun hat. Wir kritisieren eure Demokratie und bauen unsere eigene. Eine Demokratie, die gerecht ist, weil sie transparent, partizipativ, gewaltentrennend, kritisch und selbstkritisch, voller Hoffnung und guter Ideen ist.

Aber seien wir ehrlich, auch bei uns gibt es die, die aufgegeben haben. Die, die zu euren Opfern wurden. Wir sind nicht perfekt, wir machen Fehler. Doch wie ihr, wissen auch wir von der Macht der sich-selbst-erfüllenden-Prophezeiung. Im Gegensatz zu euch nutzen wir sie zum Guten. Deswegen sage ich einmal mehr: Alles bewegt diese Jugend, deswegen wird diese Jugend alles bewegen.

Ich bin optimistisch.
(ENDE)

Ich hoffe der Text gefällt (?), vielleicht regt er zur Diskussion an? Oder einfach zu der Frage:

Welches Bild hast du von dieser, unserer, meiner Jugend?

8 Responses to “Schularbeit: “Diese Jugend bewegt alles!””

  1. Sehr emotionaler Text.

    Nur finde ich, dass du hier diese 2 “Fronten” (Erwachsene vs. Jugendliche) etwas zu überdramatisierst. Ich nehm es derzeit nicht so schlimm war.

    Nun, in meiner Klasse habe ich mal gefragt, was meine Mitschüler davon halten würden, wenn es keine Noten mehr gäbe – zu meiner Überraschung sprache sich alle dagegen aus.
    “Wenn’s keine Noten mehr gibt, lern ich ja nix mehr!” – Aha.
    Ja, mehr kam da nicht. Informieren war nicht drin, war nicht gewünscht und wurde auch nicht getan. Meine Argumente dafür, Noten abzuschaffen, wurden einfach ignoriert. Interessiert sie eh ned.
    Das Beispiel hat jetzt zwangsläufig nicht’s damit zu tun, jedoch will ich auf etwas hinaus: Nein, die Jugend ist nicht zwangsläufig politisch. Wer politisch ist und etwas bewirken will, der kann es auch. Du bist selber jung und hast gezeigt, dass du die Möglichkeit hast, etwas zu sagen und zu verändern. Ich denke, die Jugend muss man auch nicht in die Politik zwängen – die, die etwas tun wollen tun auch etwas.
    Ich find es ja schon gut, dass du die Jugend so sehr einbeziehen willst – aber meine Bedenken stehen oben.

    Andererseits finde ich es auch nicht zielführend, die Erwachsenen so zu reduzieren. Da machen wir nämlich genau dasselbe, was sie angeblich mit uns Jugendlichen machen. Wir suchen uns ein paar Eigenschaften aus (alle sind “geldgierig” z.B.) und werfen alle Erwachsenen da rein.

    Ich bin der Meinung, dass wir aufhören sollten, Jugendliche und Erwachsene voneinander zu differenzieren. Wer politisch informiert sein will, aktiv sein will, der hat auch die Möglichkeit dazu.

    Und wie du weißt, bin ich selber 16. Also nicht irgendein Erwachsener von seinem hohen Ross aus, der keine Ahnung von Nichts hat.

    lg

    • Du hast natürlich Recht. Ich habe in diesem Artikel viel zu sehr polarisiert, und auch total verallgemeinernd geschrieben. Aber ich muss dir widersprechen: Jugend IST zwangsläufig politisch. Jedes Kind ist neugierig, jedes Baby will versuchen, jeder Jugendliche sucht seine Grenzen und will Erfolgserlebnisse, will gestalten und bauen. Nur durch schlechte Vorbilder (PolitikerInnen), durch ein starres System und kaum Aussicht auf Erfolg und Veränderung, werden sie nicht unpolitisch, aber frustriert und sauer – und das völlig zurecht. Ich gebe dir aber Recht, nicht jeder interessiert sich in gleichem Maße und das ist auch nicht notwendig. Um die Brücke zu bauen zu deinem Beispiel mit den Noten. Es ist wie überall eine Frage des Verkaufens/Fragens. Wenn ich Frage, bist du politisch, wird die Antwort nein sein, wenn du fragst, bist du für die Homoehe wir eine mehr oder weniger kluge Antwort kommen – über die fast immer gerne diskutiert wird.

      Ja, wer will, wird schon was finden in der Politik. Ich glaube aber, wir können es uns nicht leisten soviele kluge, spannende und visionäre Jugendliche an der Politk vorbeilaufen zu lassen, nur “weil sie nicht genug” wollen. Wir müssen raus gehen, Leute ansprechen, diskutieren, Fragen stellen. Begeisterung wecken – und Hoffnung auf Verbesserung, das fehlt!

  2. (Oh Gott, sorry für die Tippfehler… Bin im Moment zu müde, um was ordentliches zu verfassen…)

  3. Dyrn

    Ich bin mir nicht sicher, inwieweit ich derartige Schwarz-Weiß-Malerei für sinnvoll halte: “Da die bösen Alten und Erwachsenen, hier die mutige und aktive Jugend.” Das ist einfach nur der Umkehrschluss der alten, keifenden Frau an der Supermarktkassa, die wild über die “Jugend von heute” schimpft. Derartige Schwarz-Weiß-Malerei ist heikel, weil sie erstens nicht der Wahrheit entspricht (“die” Jugend gibt es nicht, das wissen wir nicht erst seit Generation X) und zweitens einer Jugendbewegung, die ihr Salz wert ist, das Wasser abgräbt.

    Nun ist das eine essayistisch gehaltene Deutschschularbeit – mir ist schon klar, dass Herr Soyka hier zuspitzt. Aber dennoch sei darauf hingewiesen: Eine Jugendbewegung oder auch eine Jugendpolitik, die nur auf den Content “Jugend” und die Identität “Wir sind anders als die Alten” setzt, wäre für mich als Jugendlicher unwählbar. Genau das, was du, Armin, für die Grünen forderst (nämlich dass ihre Identität eben mehr sein muss als nur nicht-wie-die-anderen-sein), muss auch für eine Jugendbewegung gelten.

    Mein Fazit: Dass man als Jugendlicher schon mal grantig über die Pauschalturteile wie politikverdrossen, faul, ideen- und visionslos, partygeil, langweilig, unkreativ, feig wird… das ist verständlich. Nur darf man nie vergessen, dass derartige Pauschalurteile es nicht wert sind, sich an ihnen abzuarbeiten. Wer Pauschalurteile dieser Couleur fällt, ist einer tieferen Reflexion nicht fähig, sondern jammert halt gern und nostalgisiert die alten Zeiten. Daher gilt aber auch: Nicht auf Pauschalurteile mit Pauschalurteilen antworten und sich auf dieses Niveau begegen. Don’t become a monster to defeat a monster.

  4. Lieber Armin,

    die Situation einer “Schularbeit” und dieses für deine Bemühungen sehr zutreffende Thema könnten zu solchen auch mich störenden sehr pauschalierenden Überzeichnungen geführt haben.
    So wie du immer wieder zu erkennen gibst, dass du – wie jeder Mensch! – einzigartig bist, nehme das auch ich für mich in Anspruch und fühle mich von dir in einen “Topf” geworfen.
    Du meinst immer wieder, dass auch die Ansichten und Handlungen von jungen Menschen in erster Linie an deren INHALTEN bzw. ZIELEN gemessen werden mögen. Daher wäre auch mir wichtig, sich weniger mit Pauschalierungen aller Art zu beschäftigen (Alter, Beruf, Geschlecht, Hautfarbe, Nation, Polit.Orientierung, Sozialstatus, Sprache….) sondern mit dem Handeln und Reden von konkreten einzelnen=einmaligen Menschen.
    Bei diesem (=meinen) “Weg” muss ich mich zwangsläufig auch mit den oft sehr widersprüchlichen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen befassen, in denen ich halbwegs zurecht kommen möchte/muss, ohne meine ganz persönliche Würde und den Anspruch auf Respekt vor meiner Individualität (Einzigartigkeit!) aufzugeben.

    Mit herzlichen Grüßen, Fritz :-)

    • Danke Fritz, du hast natürlich Recht (so wie ihr alle hier), dass ich bei dem Text übertrieben habe. Ich habe mich in Rage geschrieben – wohl auch verständlich, bei den unglaublichen Dingen, mit denen Jugendliche teil konfrontiert werden. Ansoch bin ich ja selbst gegen die Spalterreien. Es stellt sich dann aber eben auch die Frage, wie man auf Pauschalisierungen gegen “die Jugend” antworten kann und soll. To become a monster to defeat it scheint ein leichter Weg zu sein, der aber genau zu dem führt, wovon es eigentlich schon genug gibt: Grabenkämpfe und Mauernbau

      Bisher war Politik: Ich kann mehr blockieren, als du. Diese, meine Generation ist individualistisch. Uns geht es nicht darum Mauern aufzubauen. Unser Interesse an Grabenkämpfen, deren Sinnhaftigkeit jedem klar denkenden Menschen unverständlich ist, schrumpft. Wir sind nicht Poltitikverdrossen, die Politiker, die meinen, man müsse gegen etwas sein um etwas zu sein, derer sind wir überdrüssig.
      aus wir sind für etwas gemeinsam

      Mit Alternativen tut man sich schwer. Darf man widerlegen? Oder einfach ignorieren? (dann hätte hier niemand kommentieren dürfen) Belehren?

  5. Meine grundsätzliche Meinung zum Beitrag deckt sich mit jener meiner drei VorposterInnen. Im Kontext der Deutschschularbeit und insbesondere in Bezug auf die grundsätzliche Aufgabenstellung ist der Artikel natürlich gut gelungen, da habe ich in meiner Schulzeit für schlechtere Essays ein “Sehr gut” bekommen… ;-) Gerade die pointierte und direkte Schreibweise mit meinem persönlichen Highlight “Dass wir nicht in die Kirche gehen, weil wir keine Lust haben nachzubeten, sondern lieber Fragen stellen” gefällt mir stilistisch gut. Inhaltlich schließe ich mich wie gesagt meinen VorposterInnen mit ihrer Kritik (pauschalisierend etc.) an, aber da stimmst du ja eh auch überein.

    Was ich in Bezug auf die konkrete Aufgabenstellung kritisieren würde, ist, dass du dich in Bezug auf die Erwartungen und Kritikpunkte zu sehr auf Pauschalierungen anstatt auf konkrete Punkte konzentrierst und dass du die Frage nach der Rolle dieser Altersgruppe in der Gesellschaft nicht beantwortest. Welche Rückmeldung gabs von deinem Deutschlehrer und hast du einen mit “Sehr gut” beurteilten Text von deinen MitschülerInnen bekommen? Würde mich jedenfalls freuen wenn du – wie angekündigt – andere Texte dieser Schularbeit von MitschülerInnen veröffentlichen würdest, wobei man wahrscheinlich unabhängig von der vergebenen Note bei allen einiges herauslesen kann!


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