Medienmix vom Donnerstag, 17. Dezember 2009
“Banking ökologisch und sozial” schreibt über die twitternde GLS Bank, die den Kunden entscheiden lässt wo sein Geld hinfließt. Zur Auswahl stehen: Ökologische Baufinanzierung, erneuerbare Energien, Leben im Alter, Freie Schulen und Kindergärten, Gesundheit, ökologische Landwirtschaft, Behinderten-Einrichtungen, Wohnprojekte, Kultur oder die Biobranche.
Sie arbeiten nicht nur sehr transparent, investieren in die “richtigen” Dinge (achtung, subjektiv) sondern sind auch sehr Webaffin und bringen sich zum Beispiel in die Diskussion in dem Blog mit folgendem sehr klugem Beitrag ein:
Die “Kostenlos”-Kultur gibt es m.E. nicht wirklich. Irgendwer zahlt am Ende immer die Zeche. Gerade die gewinnmaximierenden Systeme haben ganz bestimmt nichts zu verschenken und generieren ihre vermeintlich “kostenlosen” Angebote auf Kosten von Quersubventionierung aus anderen Bereichen. Die Zeche zahlt am Ende immer irgendjemand. Meistens die schwächsten Glieder in der Kette, die sich am wenigsten wehren können. Je nach Firma und Branche entweder Kunden, Lieferanten oder Mitarbeiter. Manchmal auch alle gemeinsam.
In “Jugend unter der Lupe gesehen” berichtet der geniale Gloccalist über eine Untersuchung der 95 Millionen zwischen 15 und 29 Jahren.
In der Studie wurden Fragen erörtert, wie: Wie alt sind junge Menschen im Durchschnitt, wenn sie das Elternhaus verlassen? Wie unterscheiden sich Arbeitslosenquoten je nach Bildungsniveau? Wie hoch ist der Anteil junger Menschen, die auf einem befristeten Vertrag arbeiten? Wie oft gehen junge Menschen ins Kino und zu anderen kulturellen Veranstaltungen?
Leider bin ich noch nicht dazugekommen den ganzen Bericht der EUROSTAT “Youth in Europe – A statistical portrait” zu lesen, die Zusammenfassung ist aber interessant, wennauch die Erkenntnisse nicht bahnbrechend sind.
Über Ithuba werde ich noch vor Weihnachten bloggen (hoffentlich!), wer nicht warten möchte, kann jetzt schon einen Rundgang haben.