Religion und Glück
“Alle Menschen wollen Glücklich sein” hat Aristoteles gesagt. Und gleichzeitig – fährt man Ubahn, wandert man durch die Straßen, zippt man durch die sozialpornographischen Realityshows – findet man das, was wir alle wollen nur sehr selten – lächelnde, gar strahlende Menschen sind selten. Aber glücklich sein kann man lernen. Deswegen habe ich einen Glücksforscher zu uns in die Pfarre eingeladen, um darüber zu sprechen.
Harald Hutterer ist ein beeindruckender Mann. Als ich ihn das erste Mal sah, war ich sofort von ihm begeistert. Er ist Glücksforscher, Berater und hat eine sehr spannende Lebensgeschichte über die er bewundernswert offen, frei und ehrlich zu reden vermag. Wer mehr über ihn wissen möchte, ist gut beraten, sich seine Webseite http://www.heartsopen.com/ anzusehen. Dort findet man alles was Herz und Verstand über Glück und seine Ursachen wissen möchte. Weil ich ihn sehr schätze und glaube, dass seine Geschichten und Worte weitergetragen werden sollten, habe ich versucht einen Beitrag dazu zu leisten.
Ich bin Mitglied des Jugend Teams der Pfarre Gersthof. Wir sind ein paar Jugendliche und junge Erwachsene, die versuchen ein ansprechendes Angebot für Junge und Junggebliebene zu machen. Wir veranstalten einmal im Monat eine Jugendmesse zu verschiedenen Themen, machen Skitage und Jobberatungen. Ich bin nicht Katholisch, obwohl getauft und gefirmt, glaube ich nicht an einen Gott. Woran ich aber schon glaube, ist die Gemeinschaft und die Kraft dieser Gemeinschaft. Aber darüber habe ich eh länger geschrieben und der Titel ist bezeichnend: Christlicher Atheist?
Auf jeden Fall, am Anfang des Jahres, überlegend, was man denn dieses Jahr tun könnte, kam mir die Idee, dass man doch Harald Hutterer einladen könnte, um über die Zusammenhänge zwischen Religion und Glück zu sprechen und in einer kleinen Gruppe zu diskutieren. Aus dem Religion und Glück wurde ein Glück und Spiritualität und auf jeden Fall ein genialer Abend. Zur Powerpointpräsentation, erzählte er die ein oder andere Geschichte, sie ist dennoch recht selbsterklärend. Bei Fragen, einfach kommentieren oder Harald eine eMail schreiben (die Adresse findet man auf seiner Webseite)
Die Präsentation gibt es auch auf meinem Slideshareprofil zu sehen
Nach dem Vortrag gab es die Möglichkeit Fragen zu stellen und zu diskutieren. Eine sehr wichtige Frage fand ich “was kann man selbst jetzt tun, damit man glücklicher ist”. Vier Antworten kamen auf, drei fallen mir jetzt nur mehr ein.
- Gemeinsam positive Höhepunkte und Gewohnheiten im eigenen Leben schaffen (regelmäßig mit Freunden joggen gehen) und variieren (genauer in der Präsentation)
- Lebensphilosophie “What can I do for you” – andere glücklich zu machen, macht glücklich. Weniger über den eigenen Zustand nachdenken, mehr für andere tun.
- Dankbar sein und sich an das Gute im Leben erinnern. Vor’m schlafen gehen einfach mal fünf Minuten nachdenken, was eigentlich alles super läuft
Wer Lust hat über weitere Veranstaltungen der Jugend Gersthof informiert zu werden, kann uns einfach auf Facebook adden. Wir sind sehr offen – auch für Kritisches aller Art.

Ich bedanke mich noch einmal für die Idee und die Organisation des schönen Abends. Danke auch für den feinen Bericht und das Onlinestellen der Präsentation.
Bitte gerne (im Namen des ganzen Teams) =)
Danke, Armin, fürs Online Stellen und für den Bericht! :)
Danke, Harald, für eine weitere bereichernde Präsentation, die Du – meines Wissens nach :) – um einige ganz aktuelle Folien besonders bereichert hast! :)
Ich werde im nächsten weripower Brief (an dem ich gerade schreibe) auf diese Seite verweisen…