Archiv für Kategorie Jugend bewegt alles

Flucht vor dem Leben? Ganz ok.

Verfasst von Armin Soyka am Dienstag, 2 März, 2010
Ich fliehe vor meinem Leben. Es ist alles so langweilig. Ich halte das nicht mehr aus. In Wahrheit will ich Drachen jagen und ein Held sein, wie Eragon. Ich bekomme zu wenig Aufmerksamkeit, ich wünsche mir einmal der Held zu sein. Ich möchte das ganze Übel besiegen und nur einmal in meinem Leben im Mittelpunkt stehen. Weiterlesen »

Wir tragen die Welt

Verfasst von Armin Soyka am Freitag, 5 Februar, 2010

Ich bin auf einen weiteren Text gestoßen. Einen, der mich bewegt hat. Und dann hat er mich umgehauen. Eine Hausübung. Vor fünf Jahren geschrieben. Heute ist die Urheberin 17. Damals war sie demnach 12. Er hat mich umgehauen der Test. Und er beweist ein weiteres mal, welche Genialität junge Menschen in sich tragen. Den Willen etwas zu bewegen. Weiterlesen »

Strache, Sie Clown

Verfasst von Armin Soyka am Mittwoch, 20 Januar, 2010

jugendgegenstracheHeute ist der neue Falter (Ausgabe 03/2010) herausgekommen. Auf dem Titelbild (siehe links) ein großer Clown. Mit der Überschrift: “Strache, Sie Clown!” Denn nichts anderes ist Er. Egal ob als StraCHE oder Bürger- meisterkandidat (mit Umfragewerten bei 28 %). Bei Anträgen im Parlament (Danke VdB!), HC Strache Podcasts oder besonders schön zu sehen war es erst kürzlich “beim Kaiser“. Der Mann ist ein Clown! Und deswegen tun wir was. Weiterlesen »

Schularbeit: “Diese Jugend bewegt alles!”

Verfasst von Armin Soyka am Donnerstag, 17 Dezember, 2009

komasaufenDass ich von meinem Deutschlehrer recht angetan bin, weiß der aufmerksame und gründliche Blogleser (und auch die Blogleserin), denn ich habe im Blog schon einmal darauf verwiesen (in Bildung: So kann’s gehen). Jetzt hat er einmal mehr meine Erwartungen übertroffen und für unsere Schularbeit die Generationenkonflikts-debatte vom September (Blumenau, Tom Schaffer) wieder aufgegriffen Weiterlesen »

Ihr daoben, Wacht auf!

Verfasst von Armin Soyka am Mittwoch, 9 Dezember, 2009

GeographieHeute ein weiterer Lichtblick. Ab und zu schaue ich in den ersten Klassen vorbei, weil ich es wichtig finde, dass die sich wohl fühlen. Da erzählt mir eine Zwölfjährige, dass sie nach Buenos Aires übersiedelt, weil ihre Mutter dort einen Job gefunden hat. Und bevor ich noch beginnen kann, Fragen zu stellen, schreit eine Mitschülerin auf: »Ist das in Albanien?« Und die Schnatterei beginnt. »Nein, das ist in Argentinien.« »Woher soll ich das denn wissen?« »Wo liegt Argentinien?« Die Spannung ist da. Weiterlesen »

Würden wir doch gehörter.

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 7 Dezember, 2009

politikverdrossenejugend

Heute hatte ich die Ehre den obrigen Tweet zu retweeten. Ja, da haben’s ein paar kapiert. Und ja, das ist auch gut so. Dass ich optimistisch in meine und unsere Zukunft blicke, das habe ich schon mehrfach durchblicken lassen, sage es laufend. Dass ich damit anscheinend ansteckend bin, das freut mich ungemein. Und dass es dann sogar ein paar große einsehen (ob wegen mir oder nicht, das ist ja ganz egal) freut mich ganz ungemein. Weiterlesen »

Alles bewegt diese Jugend!

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 30 November, 2009

Jugend_bewegt_Politik

In einer Demokratie haben alle Menschen eine Stimme. Zumindest im übertragenen Sinne. Anscheinend gibt es aber wieder und wieder Kommunikationsschwierigkeiten und viele vergessen, dass jeder Teil unserer Gesellschaft etwas Wichtiges zu sagen hat.

Besonders die Jugend wird oft missverstanden. Unpolitisch, faul, visionslos, konsumorientiert, wertelos, unmoralisch, drogenabhängig und immer in Party laune Weiterlesen »

Neugierige Jugend sucht Antworten

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 23 November, 2009

jugend

Ich komme in die erste Klasse und werde gefragt warum ich diesen Button trage. Den mit der Flamme und dem Haus drauf, der so bunt angemalt ist. Ich überlege kurz und stelle eine Gegenfrage. Weiterlesen »

Wir sind für etwas – gemeinsam.

Verfasst von Armin Soyka am Freitag, 20 November, 2009

gruen

Ich durfte in der Onlineausgabe des Standards am Montag ein Interview geben. Dort im Forum wird viel diskutiert. Mittlerweile gibt’s 270 Kommentare. Eine Zeit lang habe ich nur mitgelesen, dann habe ich beschlossen mitzudiskutieren. Am stärksten kritisiert wurde diese Passage:  “Können Sie sich vorstellen, ihre Themen bei einer anderen Partei umzusetzen?” war die Frage, ich habe geantwortet Weiterlesen »

Erster Rückblick. Medienkongress 2009

Verfasst von Armin Soyka am Samstag, 24 Oktober, 2009

medkon-header

Erwartet hatte ich nicht besonders viel. Ist ja auch gut so, dann wird man nicht enttäuscht. Erhofft habe ich mir vieles. Besonders meine Fragen Europa und die europäische Union betreffend (Souveränität, Demokratie, Gewaltentrennung, Partizipation, Außen- und Sicherheitspolitik, Sozialpolitik und Mitgliedsstaaten) anbringen zu können. Außerdem wollte ich viele neue spannende Persönlichkeiten kennenlernen. Weiterlesen »

Nick Vujicic: Ja, ich bin glücklich!

Verfasst von Armin Soyka am Mittwoch, 14 Oktober, 2009

“Ich heiße Nick Vujicic. Ich liebe es zu reisen, fischen, golfen und zu schwimmen. Ich liebe es zu leben. Ja, ICH bin glücklich

So beginnt eines der vielen Videos über Nick Vujicic, einem der wohl lebensfrohesten Menschen der Welt. Dann zoomt die Kamera weg. Nick hat keine Arme und keine Beine.

Auf seinem Weg von „Man with no limbs“ (Mann ohne Gliedmaßen) zu „Man with no limits“ (Mann ohne Grenzen) hatte auch er so einige Niederlagen zu überwinden – nicht zuletzt den Tod 3 seiner Familienangehörigen 2005.

Dennoch ist er überzeugt: „I wouldn’t change it“ Ohne seine Behinderung wäre es ihm nicht möglich vor Tausenden von Menschen zu reden und ihnen zu zeigen, dass selbst diese Hürde meisterbar ist.

Die Ärzte sagten, er würde niemals stehen können – geschweige denn gehen. Doch Nick machte sich nichts daraus, er beschloss sein Leben selbst zu leben und das Beste daraus zu machen. „You don’t have to believe others opinions!

Nick kann nicht nur vor großem Publikum reden und zigtausend Menschen Hoffnung geben, sondern auch ein eigenes Leben führen. Humorvoll erzählt er von seinem „Everyday life“ – schwimmen, golfen und neue Leute zu treffen stellen für ihn kein Hindernis dar. Nick kann surfen, er kann telefonieren und vor allem: Er kann etwas aus seinem Leben machen. “This is only the beginning, I mean, I’m only 23

Seinen Reden zuzuhören ist ein Erlebnis, das wohl kaum in Worten fassenbar gemacht werden  kann. Nick verurteilt sich nicht dafür in dem einen oder anderen Augenblick an sich gezweifelt zu haben, sein Leben verflucht oder sich gewünscht zu haben jemand anderes zu sein. Er bejammert nicht sein eigenes Leben, verurteilt nicht, wer ihn einst verspottete. Er versucht zu erklären, dass man etwas aus sich machen kann, dass jedes Leben lebenswert ist. Das einzige das einen behindert ist die eigene Vorstellungskraft.Don’t ask yourself and see what you don’t have- see what you do have! “ Nick versucht klarzumachen, dass man sich nicht an den Sachen festlegen soll, die einem fehlen – sieh dein Potential und mach etwas daraus ist seine wichtigste Botschaft.

Weiterführende Links: Nicks Webseite “Life without limbs”, Wikipediaeintrag auf Englisch, einige Youtubeplaylists

Der Artikel wurde von Kathi geschrieben, der ich ganz herzlich danken möchte!

Sand sein, nicht Öl im Getriebe.

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 5 Oktober, 2009

Zum Hals hängt es mir raus, mir anhören zu müssen, die Jugend von heute sei unpolitisch, faul und falsch. Zum Hals hängt es mir raus. Hier ein weiteres eindrucksvolles Beispiel, was junge Menschen schaffen, worüber sie nachdenken und was sie für Vorsätze und Visionen haben… das hat meine Schwester gestern produziert. Mit ihrer Erlaubnis publiziere ich hier ihre Deutschhausaufgabe. Ein lesenswertes Stück Text mit wichtigem Inhalt!

Chapeau!” Ein Ausruf des Respekts, der Bewunderung wäre hier angebracht – anstelle von unreflektiertem und gehaltlosem Jugendbashing!

Sand sein, nicht Öl im Getriebe…

Dieser sehr bekannte Satz stammt aus dem Hörspiel „Träume“ des seinerzeit sehr berühmten Lyrikers und Hörspielautors Günter Eich. Geboren 1907 im Osten Deutschlands, brach er 1932 sein Ökonomie- und Sinologiestudium ab und arbeitete zunächst als freier Autor. 1943 wurden durch die Bombardierung seiner Wohnung in Berlin fast alle seiner Manuskripte zerstört. Vieles war für immer verloren. 1945 geriet er als Unteroffizier in amerikanische Kriegsgefangenschaft und war 1947 Mitbegründer der „Gruppe 47“, einer Gemeinschaft verschiedener Autoren. Sie trafen sich, um sich gegenseitig durch Kritik zu unterstützen und um junge, noch unbekannte Autoren zu fördern. Durch demokratische Abstimmungen ermittelten sie die Gewinner des „Preis der Gruppe 47“, welcher sich für viele die ihn erhielten als Sprungbrett in ihre spätere literarische Karriere erwies. Eich selbst war der erste, der mit diesem Preis ausgezeichnet wurde. 1953 heiratete er Ilse Aichinger, eine österreichische Autorin, welche eine sehr bedeutende Repräsentantin der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur ist. Nach vielerlei gemeinsamer Wohnungswechsel fanden die beiden in Salzburg schließlich ein dauerhaftes zu Hause. Im Jahre 1959 gewann Günter Eich den Georg Büchner Preis und auch in der damaligen Dankesrede kam sein Aufruf gegen die Angepasstheit.

„Nein, schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind!
Seid misstrauisch gegen die Macht, die sie vorgeben für euch erwerben zu müssen!
Wacht darüber, dass eure Herzen nicht leer sind, wenn mit der Leere eurer Herzen gerechnet wird.
Tut das Unnütze, singt die Lieder, die man aus eurem Mund nicht erwartet!
Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!”
Träume, 1951

1972 starb er in Salzburg an einer Herzerkrankung und ist seitdem trotz seines zeitweiligen Ruhms sehr in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht, wie viele meinen. War er doch einer der Wenigen gewesen, die immer wieder versucht hatten die Menschheit wachzurütteln – wachrütteln aus den Gewohnheiten ihres Alltags, bei denen sie sich über nichts mehr Gedanken machten, sondern einfach nur die Ideale anderer Menschen nach lebten.

Im zeitlichen Hintergrund Eichs Aussage steht um 1950 herum die Angst vor einem Dritten Weltkrieg. Er befürchtete, dass die Bevölkerung durch permanentes Wegschauen nicht einmal mitbekommen würde, was um sie herum geschähe; sie die Möglichkeit „Nein“ zu sagen einfach so verstreichen lassen würde.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, ein Satz der angeblich von dem russischen Politiker Lenin stammt. Ich finde, er drückt sehr gut aus, was auch Eich damals mit seinen etwas dramatischeren Worten gemeint haben könnte. Und zwar, dass wir nicht einfach darauf vertrauen dürfen, dass die Machthabenden immer nur unser Bestes wollen, sondern dass wir auch darauf achten müssen, dass sie die ihnen gegebene Macht nicht ausnutzen. Demokratie wird erst möglich, wenn wir alle dahinter stehen. Aber das tun wir nicht. Offengestanden habe ich selbst keine Ahnung von Politik. Ich habe immer in dem Glauben gelebt, dass es mich nicht zu interessieren braucht, dass meine eine Stimme doch sowieso keine Rolle spielt, aber langsam beginne ich zu verstehen, wie falsch ich gelegen habe. Meine Stimme mag nicht in der Lage sein Großartiges zu verändern – aber was wenn alle so denken? Was wenn alle sich ihrer Verantwortung auf diese Art und Weise zu entsagen suchen. Natürlich kann man jetzt wieder sagen: tun sie aber nicht. Und, natürlich wird es immer einen gewissen Prozentsatz an Menschen geben, die sich für ihre Überzeugungen einsetzen, aber die Frage ist: Will ich es wirklich diesen wenigen überlassen, über richtig und falsch, und über die Zukunft meines Landes zu urteilen?

Luxus macht denkfaul, und ich denke wir wissen alle, wie leicht es ist sich dazu hinreißen zu lassen, sich einfach der Mehrheit anzuschließen, aber wenn es eines gibt, dessen ich mir zu hundert Prozent sicher bin, dann ist es, dass dies die falsche Lösung ist. Man kann an so vielen Stellen der Sand sein, wenn man sich nur einmal darüber bewusst wird. Und so denke ich auch, dass es für jeden etwas Verschiedenes bedeutet, der Sand zu sein, der verhindert, dass das Getriebe „wie geschmiert“ funktioniert. Für die einen mag es heißen auf Demonstrationen zu gehen, für den nächsten Unterschriften gegen Atomkraft zu sammeln und wieder für den nächsten einfach einmal ungeschminkt vor die Türe zu treten.

Nehmen wir zum Beispiel einmal den Schönheitswahn her. Trauriger Weise leben wir in einer Welt, in der uns schon im kleinsten Kindesalter eingetrichtert wird was schön ist, und was nicht. Uns wird gelehrt, dass man perfekt – eben diesem vorgegebenen Ideal entsprechend – sein muss um es in dieser Gesellschaft zu etwas zu bringen. Uns wird glauben gemacht, dass man nur durch sogenannte Schönheit wahres Glück erfahren kann – aber was daran ist wirklich wahr?

Im Endeffekt ist es doch alles nur eine große Lüge. Nur der winzigste Prozentsatz aller Frauen haben, dem Idealbild entsprechend, niedriges Gewicht, große Brüste und perfekte Zähne und dennoch wird uns eingeredet, dass es normal sei, diesen Vorstellungen zu entsprechen. Dreht man den Fernseher auf, so kann man sich relativ sicher sein, dass in einem Film, die perfekte, schlanke, großbusige Frau die Glückliche ist, während die andere, nicht minder schöne, aber eben auch nicht dem Ideal entsprechende Frau die Unglückliche. Wenn man eine Zeitschrift durchblättert, so ist darin kein einziges Bild, das nicht von Profis in stundenlanger Kleinstarbeit nachbearbeitet wurde.

Wir werden also darauf abgerichtet unglücklich zu sein, denn das Ideal zu erreichen ist für den Großteil der Frauenwelt und in anderen Bereichen auch Männerwelt schlicht unmöglich. Davon wie seelisch belastend es sein muss, ein Leben lang etwas nachzueifern, das man auf natürlichem Wege sowieso kaum erreichen kann, ganz zu schweigen.

Sand sein, heißt für mich also die zu sein, die ich wirklich bin. Dafür einzustehen was ich glaube und mich nicht manipulieren zu lassen, von dem Schönheitsidealismus, der die heutige Zeit prägt. Die Fähigkeit auch Nein zu sagen, wenn mir etwas nicht gefällt, verlangt nach viel Selbstsicherheit. Sie wird einem von dem Streben nach Perfektion ausgetrieben, denn man kann niemals erreichen, was man erreichen will. Das perfekt durchdachte Wirtschaftssystem zwingt einen dazu den Glauben an sich selbst zu verlieren. Dem kann man nur entgegenwirken indem man sich kennt. Sand sein heißt sich selbst kennen, wissen was man kann, davon überzeugt sein, sich dessen sicher sein. Sich selbst bewusst sein.

Sprachmanipulation

Verfasst von Armin Soyka am Donnerstag, 1 Oktober, 2009

Tief Luft holen! “Formen und Methoden der Sprachmanipulation unter besonderer Berücksichtigung ihrer Anwendung in der Politik” – so lautet der (zugegeben lange) Titel einer hochspannenden Fachbereichsarbeit die ich allen Politik-, Psychologie- oder Linguistikinteressierten ans Herz legen möchte.

Raphaela, eine ehemalige Klassenkollegin, hat sie geschrieben – die Beurteilung als “gut” hält meiner Prüfung stand, vielmehr würde ich für ein “sehr gut” plädieren. In sechs Kapiteln (Begriff der Manipulation, Sprachmanipulation, Formen und Methoden der Sprachmanipulation, Anwendungsgebiete der Sprachmanipulation, Strategien der Sprachmanipulation in der Politik und Praktischer Teil – Analyse einer Rede) und unzähligen Unterkapiteln bietet sie einen tollen Überblick und Einblick in die Thematik und man wird sich rasch bewusst, wie leicht man manipuliert wird. Den krönenden (sic!) Abschluss bildet eine Analyse dieser Heinz-Christian Strache Rede vor dem Nationalrat am 9. April 2008.

Nach dem Lesen der knapp 40 Seiten (keine Angst: doppelter Zeilenabstand, Inhaltsverzeichnis,…) weiß man, was unter  Manipulation zu verstehen ist, wer sie mit welchen Intentionen anwendet, wie das in der Realität praktisch ausschaut, wie man sich dagegen wehren kann und warum man so leicht darauf hereinfällt.

Als kleiner Vorgeschmack hier das Vorwort der Autorin:

1. Vorwort

Manipulation an sich hat mich schon immer interessiert. Angefangen hat es damit, dass ich mir im alltäglichen Leben die Frage gestellt habe, warum es Menschen gibt, die immer genau durchsetzen können, was sie wollen, und wie diese das machen. Ich habe festgestellt, dass wir fast den ganzen Tag manipuliert werden. Sobald wir auf die Straße gehen, werden wir von Werbung überhäuft, in Gesprächen wollen uns Freunde zu Handlungen überreden und die Medien haben ebenfalls die Macht, ihre Informationen mit einem gewissen meinungsbildenden Beigeschmack zu servieren.

Als ich dann im Zuge der österreichischen Nationalratswahlen 2008 im Sommer vor den ersten TV-Konfrontationen saß, begann ich über diverse Techniken der Manipulation nachzudenken und beschloss zu recherchieren. Sprachmanipulation in Verbindung mit Politik  begann mich mehr und mehr zu interessieren und ich entschied mich, eine Fachbereichsarbeit darüber zu schreiben. Ich wollte eine eigenständige Analyse einer Rede durchführen und überlegte zuerst einen Politiker der NS-Zeit heranzuziehen, jedoch kam ich bald dahinter, dass diese sehr häufig mit denselben Mitteln arbeiten und auf eine Art manipulieren, die nicht mehr versteckt ist. Aufgrund der in Österreich anstehenden Wahlen wählte ich die nationale Politik als Schwerpunkt meiner Betrachtung und beschäftigte mich auch aktiv mit einer Rede Heinz Christian Straches.

Ziel meiner Arbeit war es, diverse Techniken und Strukturen  des manipulativen Gebrauchs unserer Sprache zu durchleuchten und darauf aufmerksam zu machen, wie leicht ein Individuum und unsere Gesellschaft an sich beeinflussbar sind.

Hier ist der Link zur Fachbereichsarbeit als pdf-file: Sprachmanipulation in der Politik.pdf

Abschließend möchte ich der Autorin für die Arbeit, die sie sich gemacht hat, und die Erlaubnis, sie zu veröffentlichen, danken.

Bin ich psychisch gestört?

Verfasst von Armin Soyka am Mittwoch, 30 September, 2009

Am 16. Oktober wäre es ein Jahr gewesen – heute habe ich meine seit damals andauernde Psychotherapie vorerst beendet. Warum ich das in die Öffentlichkeit poste? Ich möchte Mauern abbauen. Mauern, die längst nicht mehr Schutz sind sondern längst schon als Gefängnis wirken. Außerdem möchte ich Bewusstsein schaffen für einen wichtigen Aspekt der Gesundheit – den seelischen Faktor!

Was ist Psychotherapie?

Auf Wikipedia (Psychotherapie – Wikipedia) ist jeder herzlich eingeladen viel darüber zu lesen. Der erste wikiped’sche Satz fasst es aber richtig und gut zusammen:

Die Bezeichnung Psychotherapie (griech. psycho – Seele und therapía – Heilen) steht als Oberbegriff für alle Formen psychologischer Verfahren, die ohne Einsatz medikamentöser Mittel auf die Behandlung psychischer und psychosomatischer Krankheiten, Leidenszustände oder Verhaltensstörungen abzielen.

Ich merke in persönlichen Gesprächen immer wieder, dass Psychotherapie als etwas für geisteskranke Menschen gesehen wird. Dem ist nicht so.  Es geht vor allem darum Leidenszustände zu beenden. Jeder von uns hat seine eigenen kleinen Kämpfe – zuviel Schokolade, Probleme mit den geschiedenen Eltern, die Frage nach dem Sinn im Leben, Ärger in der Schule, Überforderung in der Arbeit oder Stress im Studium. Ich kenne keinen Menschen, der nicht irgendwo seine großen und kleinen Problemchen hat. Viele davon kann jeder für sich lösen. Oft ist man auch dankbar für die Zeit eines guten Freundes oder das Ohr einer vertrauten Freundin. Vieles kann ein persönliches Umfeld auffangen und oft heilt die Zeit ja doch alle Wunden – aber manchmal fehlt es an der Person um über Trennungsschmerz, Beziehungskrise, Midlife-Crisis oder Zukunftsfragen zu sprechen. Das Thema lässt sich mit Freunden nicht erörtern, Familie versteht einen einfach nicht oder – und das ist legitim – die Vertrautheit ist einfach nicht gegeben. Hier könnten Therapeuten in’s Spiel kommen – sofern es nicht Mauern gibt, die einen davon abhalten. Ein Psychologe analysiert weder dein Hirn, noch muss er ein personifizierter Freud sein. Sie sprechen nicht alle reinstes Hochdeutsch oder haben lange weiße Bärte und nicht nur geistig verwirrte Menschen suchen bei ihnen Hilfe (oder werden gar gezwungen) sondern Menschen wie du – oder eben ich.

Was ist falsch mit mir?

Mit mir ist und war nichts falsch – und trotzdem verspürte ich das Bedürfnis mich in therapeutische Behandlung zu begeben. Einmal in der Woche traf ich mich regelmäßig mit einer rund 45-jährigen Frau – nur um zu reden. Über Gott und die Welt, aber eigentlich hatte ich zwei große Fragen – die mir großes Leid und Kopfzerbrechen bereiteten:

  1. Wie soll ich, der kleine Armin von nebenan – ohne jegliche besonderen Merkmale, ohne besonderes Wissen oder Spezialgebiet, in dem ich brillieren könnte – zwischen all den potenten und großen Persönlichkeiten meines Umfelds genug Aufmerksamkeit und Wertschätzung bekommen?
  2. Habe ich den Tod meines Vaters (er verunglückte im August 2005 tödlich) verarbeitet? Oder verdängt? Die Art meiner Trauer war ganz und gar unnormal – ich habe ihm kaum eine Träne nachgeweint. Und das bei einem Menschen, den ich von ganzem Herzen lieb(t)e. Kann das normal sein? Kann das nachhaltig gesund sein?

Diese zwei Punkte zogen mich emotional und auch physisch total runter und machten mich absolut fertig. Ich machte mir viele Gedanken und kam zu dem Schluss, dass ich an einem Punkt angelangt war, an dem ich externe Hilfe bräuchte. Denn Freunde und Familie konnten mir mangels Erfahrung (1) und Verständnis (2) nicht weiterhelfen. Ich machte also den Schritt und rief beim dem Verein für ambulante Psychotherapie an. Freundlich und bereitwillig gab man mir (absolut diskret) Auskunft über meine Möglichkeiten und ließ mir eine Liste von TherapeutInnen in meiner Umgebung (9, 17, 18, 19 Bezirk) zukommen. Ich rief eine nach der anderen an und erkundigte mich nach Therapiestunden auf Krankenschein. “Kein Interesse” war die erste Antwort – ganz schön frustrierend! Und das von einem Psychoarzt! “Kein Platz” war die zweite Reaktion, “melden sie sich in 2 Monaten wieder” die Dritte. Bei Nummer vier passte alles. Zwar war auch da Platz knapp, aber die Sympathie stimmte von Anfang an – und das ist bei Therapien das wichtigste – wie soll ich mich einem unsympathischen Menschen öffnen? Also Nummer vier wurde es.

Wie läuft so eine Therapie ab?

Man hat einen Leidenszustand (oben habe ich schon Beispiele angeführt, nocheinmal, das hat nichts muss nichts mit Krankheiten oder Abnormalitäten zu tun haben, ein Streit in einer Beziehung, der Tod eines Freundes oder die Kündigung in der Arbeit reicht oft schon um einen seelisch ordentlich durcheinander zu bringen!) und fühlt sich selbst nicht in der Lage sich aus diesem Zustand zu befreien. Nachdem Zahlungsmodalitäten (auf die ich später noch eingehen werde) und terminliche Fragen geklärt sind, trifft man sich 1 – 2 mal wöchentlich alleine (Einzeltherapie – am häufigsten) oder in einer Gruppe (Gruppentherapien sind selten, aber manchmal hilfreich!) mit einer Therapeutin /  einem Therapeuten und redet über seine Probleme. Genaugenommen muss man nicht reden. Man hat 45 Minuten Zeit in denen du tun kannst, was du willst. Dein Therapeut ist einfach für dich da. Er nimmt sich Zeit für dich um dir zu helfen. Wenn du etwas erzählen willst, hört er dir aufmerksam zu. Er stellt Fragen und hilft dir die Ursache deines Problems zu finden. Oft sind die Probleme gar nicht das Problem, sondern die Ursachen. Die gilt es zu lokalisieren und dann zu ändern. Das zweite ist meistens ganz einfach, das erste nicht – da habe auch ich dringend Hilfe gebraucht.

Am Beispiel Armin – was hat’s gebracht?

Was hat sich im letzten Jahr für mich geändernt? Einiges und das ist der Grund warum ich heute die Therapie (einvernehmlich) beendet habe :

Aus zwei Gründen begann ich meine Therapie – ad 1.)

  • Ich bin ein rund-um glücklicher Mensch. Ich fühle mich zu 99,5 Prozent umwerfend – an dem halben Prozent arbeite ich
  • Ich bekomme genug Aufmerksamkeit und Wertschätzung und weiß worin ich gut bin.
  • Über die (intensive) Beschäftigung mit mir selbst habe ich mich besser kennen gelernt.
  • Ich bin (mir) deswegen Selbst-bewusster
  • Ich habe deswegen ein ungeheures Selbstvertrauen aufgebaut.
  • Weil ich blind in meine Fähigkeiten vertrauen kann, bin ich sehr selbstsicher
  • Diese Selbstsicherheit schenkt mir Tag für Tag einen unerschöpflichen Vorrat an Selbstwertgefühl
  • Ich bin also selbstbewusster, was dazu führt, dass ich Selbstvertrauen habe, das mir Selbstsicherheit gibt und fühle und strahle meinen Selbstwert aus (oder?)

ad 2.)

  • Ich habe ein Jahr lang intensiv versucht meine Trauer zu analysieren.
  • Ich habe viel über mich selbst gelernt und bin zu dem Schluss gekommen: Sollte ich etwas verdrängen ist das in Ordnung, wenn ich es sogut (vor mir selbst) verstecken kann, muss es passen!

Und welchen Anteil hatte meine Psychologin daran? Das ist unmöglich zu sagen. Jeden Tag werde ich bombardiert mit neuen Impulsen. Jeden Moment denke ich an irgendetwas – aber nur ein 168tel meiner Woche sitze ich bei meiner Therapeutin. Natürlich sind diese Erfolge, die ich über das letzte Jahr eingefahren habe nicht nur ihr verdienst: Genau genommen praktisch gar nicht. Denn während den Sitzungen habe hauptsächlich ich geredet – sie hat eine sehr passive Rolle eingenommen und hauptsächlich beobachtet – aber im entscheidenden Moment eine Frage gestellt, die mich immer wieder zu erstaunlichen Ergebnissen und Gedanken gebracht hat! Also natürlich nicht nur ihr Verdienst – Psychotherapie ist kein Wundermittel, aber sicher auch kein Placebo!

Jeder hat sein Problemchen – nimm es ernst!

Nicht jeder verliert seinen Vater mit 15 – Gott sei Dank! Nicht alle Eltern trennen sich – Gott sei Dank! Nicht jeder wird vergewaltigt oder misshandelt – Gott sei Dank! Aber jeder von uns hat seine kleinen Wunden. Die Verletzungen, die man gerne wegwischt und verdrängt. Eine Trennung, ein Professor, eine Schwäche oder eine Stärke mit der man nicht umgehen kann. Laut Weltgesundheitsorgansation (WHO) ist Gesundheit (PDF) „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.” Nicht nur ein gebrochenes Bein oder eine geprellte Rippe gehört geheilt, auch seelischer Schmerz ist schädlich für deine Gesundheit, aber wichtiger noch: dein Wohlergehen!

Geholfen wird nur wer um Hilfe bittet!

Wir leben in einem Land in dem man kostenlos – auf Krankenschein – eine Psychotherapie machen kann. Mein Appell soll sein: Nimm diese Möglichkeit, vielmehr diese Chance wahr – wenn du dich außer Stande fühlst dir selbst zu helfen! Diese Hilflosigkeit ist zwar schade, aber zu akzeptieren, dir muss geholfen werden. Du darfst nicht verdrängen – denn dann schiebst du nur auf! Achte nicht nur auf deine körperliche sondern auch deine seelische Ausgeglichenheit! Eine Therapie zu machen hat nichts mit Geisteskrankheit oder Schwäche zu tun sondern vielmehr mit verantwortungsbewusstem Handeln dir und deinem Körper gegenüber!

Sollte es irgendwelche Fragen geben, stehe ich gerne bereit sie zu beantworten – zögere nicht mir eine eMail (armin.soykaATgmx.at) zu schreiben oder dich per Facebook bei mir zu melden! Ich helfe gerne und mit Freude – und ich kann Dinge für mich behalten.

Glücklichsein

Verfasst von Armin Soyka am Montag, 28 September, 2009

Glücklichsein ist ja eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, ich könnte tue den ganzen Tag nichts lieber, als Menschen anzugrinsen. Das ist irgendwie so motivierend.

Damit scheine ich nicht alleine zu sein, denn eine inspirierende junge Dame von 13 Jahren hat dazu einiges Interessantes zu sagen. Magdalena hat auf Facebook eine sehr spannende Notiz (Link zum Original) geschrieben. Mit ihrer Einwilligung veröffentliche ich diese weisen Gedanken.

Glücklich sein.
Donnerstag, 17. September 2009 um 20:51
Ich hab seit einiger Zeit gründlich über das Thema “Glücklichsein” nachgedacht… Wie kommt man dazu, unglücklich zu sein? Wieso ist man unglücklich? Was macht einen glücklich? Sind es Personen, äußere Umstände oder einfach nur die eigene Laune?

Und herausgekommen ist: Du bestimmst selbst ob du glücklich bist, oder nicht. Du kannst selbst entscheiden, ob du dir von einer Entscheidung einer anderen Person die Laune verderben lässt. Wenn du dir einfach sagst: Okay. Ich kann das nicht ändern. Ich muss es akzeptieren und damit leben. Ich kann doch trotzdem gut drauf sein!

Selbst wenn du dich nicht gut fühlst, kannst du dir sagen: aber eigentlich könnte es mir doch gut gehn! Wenn du lächelst, fühlst du dich automatisch besser, denn es signalisiert dem Körper: Es geht mir gut!!!! Positiv denken!!

Es bringt nichts, wenn du rumhängst und dir denkst: “Oh Gott. Es geht mir so schlecht… was kann ich bloß tun?” In Mitleid baden… Freunde anrufen und auf Unterstützung hoffen… klar, das ist einfacher! Aber was viel effektiver, vielleicht ein wenig schwerer ist, ist aufstehn! Laut lachen! Und dann mit einem guten Gefühl weiter machen. Ein Lächeln kann die Welt verändern. Da bin ich sicher. Ein Freund von mir hat gesagt: “Es ist deine Entscheidung ob du die Muskeln anspannst, oder nicht. Und jedes Lächeln ist von neuem einzigartig!!!”

Also mein Rezept fürs Glücklichsein:
Viel lachen. Auch wenn dir nicht danach zumute ist. Das macht es besser! Und vor allem etwas tun, anstatt zu warten, das ein Problem sich von selbst löst.

Diesen Worten möchte ich nur mehr hinzufügen, dass ich sie für wichtig, richtig und zentral halte, um ein erfüllendes und glückliches Leben zu führen. Auch viel zu tun hat es mit dem Selbstvertrauen/bewusstheit/sicherheit. Das habe ich auch in “Als ich mich selbst zu lieben begann” angesprochen. Aber das führt zu weit.

Ich freue mich auf viele Komentare – und Magdalena auch (behaupte ich mal)!

In dieser Schule fehlt es an Nähe und Zusammenhalt

Verfasst von Armin Soyka am Samstag, 19 September, 2009
In einigen steirischen Schulen wird ab diesem Schuljahr das Unterrichtsfach Glück unterrichtet. In diesem (externer Link!) Grazer Stadtgespräch wird die Idee vorgestellt und darüber und das Thema Glück an sich diskutiert. Das alleine ist schon ein absolutes must-see. (Sehr zu empfehlen auch die Webseite von Diskutant Harald Hutterer, den es auch auf Facebook gibt!)

Ein absolutes must-read hingegen ist diese Antwort auf das Video einer Freundin:

Hier meine Erklärung warum dieser Unterrichtsgegenstand keine Chance an meiner Schule hat. Diese liegt mitten im Achten, wo ich auch schon seit fast durchgehend 16 Jahren lebe. Die Schule hat eine lange Geschichte (Orden, Privatschule usw.) Jedenfalls mittlerweile ist das BG8 ein öffentliches humanistisches Gymnasium, mit gutem Ruf. Die Schüler kommen hauptsächlich aus guten Familien, dh. die Eltern verdienen viel Geld, leben meistens auch im achten oder kommen sogar aus Dornbach und noch weiter weg um an diese Schule gehen zu können. (Der Achte is zwar ein grüner Bezirk, leider nicht auch was die Lanschaft betrifft, aber die meisten Schüler und Lehrer sind konservativer bzw haben eher rechte Ansichten. Da ich nicht mit jedem Schüler einzeln gesprochen hab, ist das natürlich nur meine Einschätzung bzw allgemeiner Eindruck.)

Schüler die nicht in Österreich geboren worden sind bzw. deren Eltern, gibt es bei uns an der Schule fast nicht. (Jedenfalls in meiner Schulstufe und die darüber in den letzten Jahren, in der Unterstufe kenn ich mich fast gar nicht mehr aus, fällt mir grad auf. Und so richtig auffallen tut mir das auch erst als ich aus dem multikulti America (Anmerkung: Die Autorin hat letztes Semester einen 5-monatigen Auslandsaufenthalt hinter sich gebracht) wieder hergekommen bin). Was ich sagen will ist, das die meisten Jugendlichen in meiner Schule nur mehr darauf schauen wer die neuesten Markenklamotten trägt, wer am schönsten ausschaut und wer am schnellsten am meisten Geld versaufen kann am Wochenende. Nachdem sich letzten Freitag sogar schon die 3. Klässler am Klo geschminkt haben vor dem Fototermin, will ich echt nicht mehr wissen was ich noch so verpasst hab’ in dem letzten halben Jahr. Ich mein das waren Freunde von meiner jüngsten Schwester. Aber bitte zeiten ändern sich halt. Jetzt jedenfalls dieses Unterrichtsfach einzuführen und diesen Kindern echtes glücklich sein beizubringen ist sicher mit viel Arbeit verbunden. Sie haben ja eigentlich alles aber ich glaub nicht dass sie auf lange Zeit glücklich sind. Aber ehrlich gesagt hätte nicht mal ich Lust darauf von meinen Lehrern über sowas unterrichtet zu werden. Wie gesagt, die schauen von Tag zu Tag unglücklicher aus und da kann man nicht anders als sich verarscht vorkommen, wenn die plötzlich mit so einem Fach daher kommen würden. Ich will jetzt nicht sagen dass die Lehrer schlecht sind oder so.  So manches Unterrichtsfach macht sogar mir Spaß… Ja ich bin kein großer Fan von Schule. Aber es ist halt ein Unterschied über Geographie oder das glücklich sein zu sprechen. Es gibt jedenfalls nur wenige Lehrer denen ich es abkaufen würde dass sie glücklich sind um ehrlich zu sein. Es wird viel zu sehr auf Noten usw geachtet als um das Wohlbefinden des einzelnen Schülers. In dieser Schule fehlt es an Nähe und Zusammenhalt. Meine Klassengemeinschaft ist zwar extrem gut und ich geh gern in die Schule um meine Freunde zu sehen, aber es gibt nur wenige Lehrer mit denen ich mich auch gut verstehen würde wenn ich es nicht müsste. Ein paar Ausnahmen gibt es immer und ich bin extrem dankbar dafür auch von solchen unterrichtet zu werden.
So das war jez nur ein kleiner Teil meiner Gedanken dazu. Ich hoffe nicht allzu verwirrend geschrieben. =)

Diese Ausführung halte ich für großartig, kritisch und wichtig. Ich hatte begonnen die für mich wichtigen Sätze zu markieren und hab dann aufgehört, weil es zu viele wurden! Bitte diskutiert darüber, schreibt Kommentare, bringt Ideen ein! Nur so kann was weitergehen – alle gemeinsam!