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qando

Posted by on Dienstag, 28 Juli, 2009

Möchte nur kurz auf ein ganz tolles Programm verweisen, das ich seit etwa zwei Monaten intensiv auf meinem Handy nutze. Es heißt qando (http://www.qando.at/) und ist dort gratis herunter zu laden. Gestern habe ich auf der Website Feedback hinterlassen: “Absolut genial, verlässlich, schnell, übersichtlich,   gratis, korrekt, ich mache fleißig Werbung.”  Kurzum: ich bin begeistert und möchte damit auch hier Werbung machen!

Heute erhielt ich ein (wohl automatisches) Antwortmail auf mein Feedback, in dem das qando-Team beschreibt, worum es ihm geht:

Uns liegt sehr viel daran unseren Kundinnen und Kunden ein tolles und praktisches Service zur Verfügung zustellen, dass den Zugang zu den Verkehrsdienstleistungen der Wiener Linien und des VOR und somit den stressigen Alltag ein wenig erleichtert. Mit Ihrem Feedback helfen Sie uns, je nach Realisierbarkeit, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Von mir gibt es eine 100-prozentige Nutzungsempfehlung! Viel Spaß damit!

It hurts!

Posted by on Dienstag, 30 Juni, 2009

Some days it’s harder to believe in the good in people then on others. Today is one of them.

“Surely, if slauftherhauses had glass walls, would not all of us be vegetarians? But slaughterhouses do not have glass walls. The architecture of slaughter is opaque, designed in the interest of denial to insure that we will not see even if we wanted to look. And who wants to look?

I don’t know why it happend, but today I had an opportunity to look. I didn’t want to, I didn’t like to, but I had the impression to have some obligation, to be responsible. And so I forced myself to look, to watch for over 30 full minutes.

“This film shows that ordinary human beings (nat a few exceptionally cruel or heartless humans, but the overwhelming majority of people), take an active part in qcquiesce in, and allow their taxes to pay for practives that require the sacrifice of the most important interests of members of other species, in prder tp promote the most trivial interests of our own species”

I don’t remember any time passing by that slowly. I have watched, forced myself to. I have watched, I have suffered, I have cried, I have even almost puked.

Several monthes ago I decided for my life that I do not want to deny, I do not want to look away, I do not want to ignore – no matter what is wrong! I do not want to oversee discrimination, racism, sexism, or any other violation of others rights. Till today for me “others rights” was equal to “human rights”. Now I see things differently. Now I think every earthling has certain rights. Of course we will have to kill, of course we will have to eat, of course we will (have to) rule the earth. But still, there are other creatures on this planet, other earthlings – treating them the way we do, is wrong – at least if I force myself to look and deny to ignore I feel it – deep in my heart. It hurts!

For me, and my life, I have decided to not ignore things that hurt me inside of me. I will listen closly, so now it is up to me to take action. Now knowing about all these aweful things, I will adopt, change my behavior towards these animals. I’m not sure what action this will be, I have to think about it! I’ll tell you as soon as I know. In the meantime it’s up to you to figure out, what you think, if you think you should take action! It’s all up to you!

Never forget: Everytime you pruchase something – you ask the producer to produce this very same product exactly the same way again!

http://video.google.com/videoplay?docid=6361872964130308142
It hurts!

“Für mehr Sicherheit im Bezirk: Jetzt unterschreiben!”

Posted by on Samstag, 27 Juni, 2009

Dass der Wahlkampf schon bald naht (Wien wählt vorraussichtlich im Oktober 2010) zeigte mir die SPÖ heute. Ich und alle anderen, die heute das Gersthofer Platzl (1180) frequentierten wurden dazu angehalten, im Namen der SPÖ unsere allseits geliebte Innenministerin Infekt Fekter aufzufordern die Wiener Polizei um 1000 Polizistinnen und Polizisten aufzustocken und so zu erreichen, was erreicht werden muss: “Es sind eindeutig zu wenige Polizistinnen und Polizisten in den Bezirken unterwegs [...] Wien muss weiterhin eine der sichersten Millionenstädte der Welt bleiben.” Denn – so schreibt die Sozialdemokratische Fraktion – “die Lebensqualität in unserem Bezirk darf nicht weiter beeinträchtigt werden.” Schließlich ist “Sicherheit ein menschliches Grundbedürfnis und trägt in besonderem Maße zur Lebensqualität in unserem Bezirk bei.”

Liebe SPÖ, liebe ÖVP, liebe F-Partei und all ihr anderen, die ihr denk Sicherheit habe etwas mit Kontrolle zu tun,
Kriminalität ist nicht eine Folge von zu wenig Überwachungsstaat (Onlineüberwachung, Polizeipräsenz, Angstmache, Hetze,…). Kriminalität entsteht, wo Jugendliche gelangweilt sind, wo Arbeitslose perspektivenlos, wo Außenseiter ausgegrenzt, wo Minderheiten unterdrückt, usw usw. Sicherheit kann es nur geben wo soziale Gerechtigkeit vorhanden ist, sodass jedes Mitglied unserer (reichen) Gesellschaft zumindest soviel hat nicht des anderen Eigentum zu begehren; Sicherheit kann es nur geben wo jedem Menschen eine liebende und liebevolle Erziehung und in weiterer Folge eine solide (Aus)Bildung zu gute kommt, sodass er nicht nur weiß was richtig und was falsch ist, sondern auch danach zu handeln sucht; Sicherheit kann es nur geben wo Diversität (also Vielfalt und Verschiedenheit) höher geschätzt wird als Ausgrenzung, wo Wertschätzung vor der Verachtung steht und wo Menschen- und Bürgerreichte geachtet werden.

Liebe SPÖ,
besinnt euch auf eure WerteSozialdemokratie ist [...] eine internationale politische Bewegung [...] die sich [...] für eine freiheitliche und sozial gerechte Gesellschaft einsetzt.”
Sprecht der Security-Demokratie à la Maria Infekt Fekter, dem Spekulationskapitalismus, den ihr die letzten Jahrzehnte mitgetragen habt und der Unaufgeklärtheit in Form von der Kronenzeitung (sie ist sowieso ein sinkendes Schiff!) ab und richtet euren Kurs neu aus.
Wir befinden uns nicht in einer Wirtschaftskrise, es ist eine riesige Wertekriese, die weit, sehr weitreichende Folgen hat. Erkennt das! Lasst eure (guten) Werte wieder aufblühen und ihr werdet Erfolg haben! Ich bin absolut sicher. Das einzige was sicher nicht zieht ist “more of the same” – davon hatten wir genug, und wir alle haben klar gesehen, wohin uns das führt: Einzelwohl vor Gemeinwohl – und davon profitiert niemand, nichteinmal der Einzelne (denn er muss plötzlich Angst haben auf offener Straße verprügelt oder mehr zu werden.
Ob wir mehr Polizisten brauchen weiß ich nicht, aber was ich weiß ist: Wir brauchen Bildung, wir brauchen Werte, wir brauchen soziale Gerechtigkeit, wir brauchen Solidartät mir all jenen, die unterdrückt sind. Obama hat uns in Kairo gesagt: “It’s easy to point fingures” – auf eine Innenministerin Fekter, die eh schon nicht mehr weiß wie sie noch mehr Schaden anrichten kann. Viel Sinnvoller wäre es doch einfach mal Taten folgen zu lassen und im Bildungsministerium (ja, das ist in “roter Hand”) dazu zu bewegen, endlich dem Wahlvolk zuzuhören und dementsprechend zu handeln! Es gäbe so viele gute Vorschläge, Ideen und Ansätze, die nicht gehört werden – aus Ignoranz? Desinteresse? Faulheit?
Wir wollen mitbestimmen, wir wollen gehört werden, wir wollen ernstgenommen werden – ihr solltet soziale Demokraten sein, nicht asoziale antipartizipatorische Aristrokraten!
Ich freue mich auf eine SPÖ die wieder wählbar ist, weil sie sich auf ihre Werte besonnen hat! Wenn ihr dabei meine Hilfe wollt, hier ist meine Hand!

Auch veröffentlicht auf Facebook!

Erstes Politische Grillen – weil in unserer Demokratie jedeR was zu sagen hat

Posted by on Donnerstag, 25 Juni, 2009

Das erste politische Grillen (http://www.facebook.com/event.php?eid=200003505528) ist gut über die Bühne gegangen, was heißt gut – genaugenommen war es phenomenal. Es hat einfach alles gepasst. Das Wetter, die Leute, die Stimmung. Einzig die Pünktlichkeit einiger :-p und der Umfang des Essens (VIEL ZU VIEL!).
Es ist für mich eine große Freude zu sehen, dass es wirklich soviele Interessenten gibt (mittlerweile sind der Gruppe “Politisches Grillen” (http://www.facebook.com/group.php?gid=86609744858) 82 Menschen beigetreten.
Am Sonntag waren wir knapp 20 Leute, besonders schön fand ich, dass wir eine so gemischte Truppe waren – Bruschen wie Mädls, aktivere wie passivere, zwischen 15 und 57, aller (fast) “couleur”, mit verschiedenen Standpunkten und Themenschwerpunkten. Hardgesottene Politfreaks trafen auf “unverdorbene” “Frischlinge” – und sogar ein Glücksforscher war da (http://www.youtube.com/watch?v=mJ7sZ1uSaRY). Gerade diese Diversität an Erfahrung, Ideen, Alter, Einkommen, usw usw garantiert, dass es zu spannenden Diskussionen kommt und viele unterschiedliche (gute) Ideen vorhanden sind… und in Zukunft weiter werden, denn – wie angekündigt – wird es ein zweites Politisches Grillen geben! Wann wie wo, werdet ihr noch erfahren, bis dahin, bitte ein wenig Geduld.
Bilder von dem Event gibt es unter: http://www.facebook.com/photo.php?pid=421486&id=1151294413, ich hoffe sie gefallen und regen an zum mitmachen.
Overall war es ein sehr gelungenes Event, das mir persönlich viel gegeben hat und ich hatte auch das Gefühl, dass alle TeilnehmerInnen viel Spaß hatten – und unter Umständen sogar etwas mitgenommen haben. Was mir am wenigsten gefallen hat? – Eindeutig die Struktur! Der Ablauf war sehr sehr “gechillt” – und nicht besonders effizient, aber für’s erste mal ist das in Ordnung. Geredet haben wir kaum über einheitliche Themen, es gab einige kleine Gruppen und die Bandbreite der Themen und Interessen hat sehr geschwankt. Gegen Ende haben wir dann auch noch im “Plenum” über den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Wien gesprochen und sind auf einige interessante Ideen gestoßen, die sich die Wiener Politik vielleicht mal zu Gemüte führen sollte:
- als erstes kam die Idee auf, den 43er bis zur Marswiese zu verlängen (bessere öffentliche Anbindung an die Marswiese, den Schwarzenbergpark UND meinen Garten! ;-)
- der Autofreie Ring wurde diskutiert,
- die 24h U-Bahnen wurden gewunschen,
- außerdem kamen utopische Ideen auf wie Tubeway (http://tubeway.de/video.html) oder Zu- und Ausstiegskapseln für Züge (damit der Zug nicht mehr bremsen muss, sondern konstant weiterfährt).
Alles in allem also ein super Tag, genau zwischen 2 Wochen Regen!
Falls ich Interesse geweckt habe – einfach mal beitreten: http://www.facebook.com/group.php?gid=86609744858 und vor allem diesen Blogeintrag weiterleiten/teilen/sharen

AFS and CouchSurfing

Posted by on Samstag, 20 Juni, 2009
I want to change the world – I know, deep in my hear, and also my brain I can make this world go round a little more smoothly! This note will show you one way of how I want to accomplish (and am accomplishing!) this goal.
These are the countries germany is hosting to!
AFS – is a non-governmental-organisation (NGO) and it’s a non-profit-organisation (NPO). AFS’s highest goal is it to accomplish world peace. This is it’s statement of purpose:
AFS is an international, voluntary, non-governmental, non-profit organization that provides intercultural learning opportunities to help people develop the knowledge, skills and understanding needed to create a more just and peaceful world. AFS enables people to act as responsible global citizens working for peace and understanding in a diverse world. It acknowledges that peace is a dynamic concept threatened by injustice, inequity and intolerance. AFS seeks to affirm faith in the dignity and worth of every human being and of all nations and cultures. It encourages respect for human rights and fundamental freedoms without distinction as to race, sex, language, religion or social status. AFS activities are based on our core values of dignity, respect for differences, harmony, sensitivity and tolerance.

also in german – Das AFS Leitbild: AFS ist eine international tätige, unabhängige und gemeinnützige Freiwilligenorganisation. AFS Interkulturelle Bildungsprogramme unterstützen Menschen in der Entwicklung ihres Verständnisses, ihres Wissens und jener Fähigkeiten, die erforderlich sind, um zu einer gerechteren und friedvolleren Welt beizutragen. AFS will Menschen befähigen, sich verantwortungsbewusst für den Frieden, für ein besseres Verständnis der Völker untereinander sowie für einen besseren Umgang mit einer sich verändernden Welt einzusetzen. AFS ist überzeugt, dass die Entwicklung des Friedens ein dynamischer Prozess ist, der durch Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Intoleranz gefährdet wird. AFS setzt sich ein für die Würde des Menschen, für den Wert jedes einzelnen Menschenlebens, für alle Völker und Kulturen. AFS fördert die Achtung der Menschen- und Grundrechte ohne Diskriminierung von ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, Sprache, Religion oder gesellschaftlicher Stellung.AFS gestaltet seine Programme basierend auf seinen Grundwerten: Würde, Achtung der Vielfalt, Harmonie, Einfühlungsvermögen und Toleranz.

Following countries are participating in AFS Intercultural Programm:
Egypt, Argentina, Australia, Belgium, Bolivia, Bosnia, Brazil, Bulgaria, Chile, People’s Republic of China, Costa Rica, Denmark, Germany, Dominican Republic, Ecuador, Estonia, Faroe Islands, Finland, France, Ghana, Greece, Greenland, United Kingdom , Guatemala, Honduras, Hong Kong, India, Indonesia, Ireland, Iceland, Italy, Japan, Canada, Colombia, Croatia, Latvia, Liechtenstein, Lithuania, Luxembourg, Malaysia, Malta, Mexico, Netherlands, New Zealand, Norway, Panama, Paraguay , Peru, Poland, Portugal, Philippines, Romania, Russia, Sweden, Switzerland, Slovakia, Slovenia, Spain, South Africa, Thailand, Turkey, Tunisia, Hungary, USA, Venezuela, Cyprus – there are more then 100.000 volontiers world wide and each year about 13.000 young kids are sent abroad and hosted in another countrie – since 1919 when AFS started about 370.000 people have stayed abroad and changed the world a little bit!

I participated in an AFS semester programm and went to Tucson, Arizona, USA from Jan. to July 2008. I did open my mind, I see things diffrently now, I understand different cultures better now and I realized how much we can learn of each other!
check out more information on AFS here:
http://www.afs.org/ (english) – http://www.afs.at/ (german)
http://en.wikipedia.org/wiki/AFS_Intercultural_Programs (english) – http://de.wikipedia.org/wiki/American_Field_Service (german)
http://www.flog.in/stories/4698839/ (blog entrence about afs in german)

Couchsurfers around the world! Impressive!
Another thing I am about to start is CouchSurfing. It’s an online platform you can register for (for free). And people will just let you stay with them (on their couch) for several days/weeks (whatever you want) and you let people stay on your couch (if you want to!)

It’s decleration of intention says:
“CouchSurfing seeks to internationally network people and places, create educational exchanges, raise collective consciousness, spread tolerance, and facilitate cultural understanding.”
As a community we strive to do our individual and collective parts to make the world a better place, and we believe that the surfing of couches is a means to accomplish this goal. CouchSurfing isn’t about the furniture- it’s not just about finding free accommodations around the world- it’s about participating in creating a better world. We strive to make a better world by opening our homes, our hearts, and our lives. We open our minds and welcome the knowledge that cultural exchange makes available. We create deep and meaningful connections that cross oceans, continents and cultures. CouchSurfing wants to change not only the way we travel, but how we relate to the world!”

There might be people who say: That’s too dangerous, that’s too doubtfull or it’s just not convinient enough. For these people I have some numbers here: Right now there are 1,195,950 CouchSurfers, 1,188,586 surfs or host experiences were made, 1,376,801 friendships were created and last but not least - there were 2,206,925 Positive Experiences made! Couchsurfing is represented in 232 countries and 60,373 cities in the world. I think thats amazing! I probably will participate the first time this summer to stay in Paris for a couple of days! Im very excited – and positive to just go another step torwds a better, more peace- and respectfull world!

I believe in Change! Do you?

Also published on Facebook (http://www.facebook.com/note.php?note_id=101083541274)

Die Jugend von heute

Posted by on Montag, 15 Juni, 2009

was ich kurz notiert wissen möchte:

Heute nach dem Homoprojekt (von dem ich nachher noch mehr schreiben werde – wenn ich nicht einschlafe!) habe ich alleine all die vielen Sessel und Tische verrücken müssen, weil niemand daran gedacht hat mir zu helfen – und ich natürlich auch nicht gefragt habe, weil ich zu beschäftigt war, egal. 3 junge Damen kamen zu mir (Drittklässlerinnen, 12 Jahre alt) und haben mir unaufgefordert geholfen, so einfach: “Können wir dir helfen?” Sie waren übrigens wirklich eine Hilfe. Lustig zu werden begann es als sie Hikmets Plakate zu “Respekt für Liebe” sahen, auf denen gleichgeschlechtliche, küssende Paare abgebildet sind. (Hier der Link zu dem Bild: http://www.homophobie.at/liebeverdientrespekt/header.gif). Sie begannen zu lachen und fragten nach, was das denn sei und warum die sich küssten. Eigentlich fragten sie weniger mich, als sich selber und sie beantworteten sich die Frage(n) auch sehr selbstständig. “Das ist wenn ein Mann einen Mann liebt”, nein, das ist nicht Homosexualität, das ist schwul!” “Aber schwul und homosexuelle ist doch das Selbe!!!”
Ich habe phasziniert gelauscht und mich an dem Gesichtsausdruck, der Freude, dem Interesse dieser jungen Menschen erfreut. Ihre Ausstrahlung war phenomenal, sie haben gelernt! Aber nicht so wie wir das heute verstehen – auswendig lernen, nerviges büffeln, sie haben gelernt über den Dialog, den Polylog, sie haben sich gegenseitig das beigebracht was sie wussten. Sie haben durcheinander, voneinander und miteinander gelernt. Und sie hatten Spaß dabei – das ist das eine was ich gesagt wissen möchte.
Das zweite war, dass sie wirklich offen für jegliche Art von Andersheit. Sie fanden es nicht grauslich, dass Männer Männer lieben können, oder Frauen Frauen. Das passte wunderbar in ihr Weltbild. Das war nichts schlechtes, schlimmes oder verwerfliches. Mir fällt in solchen Momenten immer wieder ein:

“Why did we make it so hard ?
This life is so complicated
Until we see it through the eyes of a child!”

Also das zweite ist: Lass uns die Welt manchmal durch Kinderaugen sehen. Kindern gehts um 2 Dinge: Dass es ihnen gut geht und dass es den anderen gut geht! Und dafür sind sie gerne bereit Opfer zu bringen. Sie helfen wann immer sie können, sie hinterfragen die Anderen und sich selbst und manchmal, manchmal sind sie richtige Arschlöcher.
Das Dritte was ich gesagt haben möchte bezieht sich auf die Fähigkeit junger Jugendlicher (sprich 10 – 15 jährige) sinnvolles zu unserer Gesellschaft beizutragen, sowohl körperlich als auch geistlich. Diese 3 jungen Damen haben nicht nur einem Krüppel (http://is.gd/12Cey) geholfen seine Arbeit zu erledigen, sie haben sich ernsthaft mit dem Thema Homosexualität, Sexualität generell, Hunger, Friede auseinandergesetzt. Ich habe ihnen meine Aufmerksamkeit geschenkt und sie haben sie gerne genommen. Wir haben uns auf einem Level unterhalten, den ich mir bei vielen 17, 18 jährigen ersehne. Beim Hunger haben wir festgestellt es gibt genug Essen für 11 Milliarden. Wir sind auch drauf gekommen, dass es 300 Millionen Amerikaner gibt und 8 Millionen Österreicher, schließlich haben sie auf 7 Milliarden Menschen weltweit getippt (nicht so weit daneben). Die Frage die dann natürlich kam war: “Warum verhungern dann aber immer noch Menschen?” und die prompte Antwort: “Na weil das Essen nicht fair verteilt ist – das ist genau so wie Regen und Liebe”. Andere Aussage (ohne, dass ich davon gesprochen habe): “Wenn jeder ein bisschen etwas ändern würde, dann wäre die Welt so anders” – das hat ein 13 jähriges Mädl, einfach so gesagt. Ich könnte hier weiter aufzählen… Wir haben herausgefunden was sexuelle Identität ist, oder warum die Burschen in ihrer Klasse immer lachen wenn im Biounterricht über Sexualität gesprochen wird. Kurz um: Ich bin begeistert! Diese 20, vll 30 Minuten haben mir sehr viel gegeben. Und ihnen auch. Wir haben soviel gelernt voneinander und miteinander. Und gerade das zeigt mir wieder, wie falsch es ist Jugendlichen einen Freibrief zum Danebenverhalten gibt (#pupertät) (http://teacher.twoday.net/stories/5728456/), anstatt sie zu fordern, ihnen Aufgaben zu übertragen, sie einzubinden, denn sie sind fähig. Nur unser Verhalten macht Jugendliche zu dem was sie sind – Stickwort Komasaufen, Stichwort Drogenmissbrauch, Stichwort Neonazi, Stichwort Kriminalität, Stichwort Stichwort Stichwort. Diese Worte sind so abgedroschen, dass sie nicht mehr Stechen! Deswegen mein Appell – nehmt die Jungen ernst, gebt ihnen Aufmerksamkeit und lasst sie mit und an eurer Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe wachsen – das ist der Weg den ich für meine Zukunft gehen möchte, dass ist der Wandel, den ich in der Gesellschaft sehen möchte, das ist die Welt in der ich leben möchte: Liebe, Zuversicht, Vertrauen, Hoffnung!

Auch veröffentlicht auf Facebook (http://www.facebook.com/note.php?note_id=99208586274)

Beim Arzt

Posted by on Donnerstag, 4 Juni, 2009

Ich war heute beim praktischen Arzt, wegen meiner Schulter und meiner Grippe und meinem Muttermal, aber das ist ganz nebensächlich.
Was ich bewegend fand war, dass wir ein bisschen ins Gespräch gekommen sind und er hat gemeint, dass er auch mal Schulsprecher war und, dass es so wichtig ist, dass man in der Jugend versucht die Dinge zu ändern, die man falsch findet. Und abschließend hat er gemeint (so ganz nebenbei, als ich die Klinke schon an der Tür hatte): “Wenn es doch mehr junge Menschen wie Sie gäbe”. Und das hat mich berührt (denn anscheindend waren 2x 10 Minuten genug um diesen Menschen durch und durch zu überzeugen, dass ich ein guter Typ bin, von denen ruhig mehr auf der Straße rum laufen dürften), dass hat mich aber auch alergisch reagieren lassen und ich habe geantwortet: “Was heißt mehr wie ich? Es laufen unglaublich viele Menschen da draußen rum, die genauso wie ich sind! Die Dinge ändern wollen. Die ein unglaubliches Potenzial haben.” Und ich musste an dieses Video (http://www.youtube.com/watch?v=_AQtNaxJ8Ok) denken indem Dr. Eckart von Hirschhausen erklärt, dass jeder Mensch sein Element hat und in dem ist er einfach unschlagbar ist. Und dann musste ich an diese Aussage (“Suche Deine Berufung, finde sie und setze sie um! Es ist Deine einzige Pflicht!” – http://www.heartsopen.com/deutsch/berufung.html) denken und habe für mich festgestellt (das war mittlerweile 20 Minuten später am Weg nach Hause), dass ich auf diesem Weg schon relativ weit bin. Ich weiß was ich für mein Leben möchte, ich kenne und erkenne täglich mehr von meinen Werten und ich habe sogar schon teilweise Vorstellungen, wie konkret ich diese Werte in die weite Welt tragen möchte, wie ich meine Ziele konkret umsetzen möchte. Damit bin ich ganz gut unterwegs. Ich habe mein Element erkannt. Aber sollte es jetzt mehr von mir geben? Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es schon jetzt viele von meiner Sorte gibt – so mit 2 Beinen, 2 Ohren, einem Hirn und einem großen Herzen, nur dass eben noch nicht alle ihr Element gefunden haben!

Ich will nichts wirkliches sagen, mit dieser Note, ich möchte ein bisschen meine Gedanken teilen und, falls ich es kann, diejenigen, die noch suchen motivieren! =)
Gut Ding braucht Weile!

Auch veröffentlicht auf Facebook (http://www.facebook.com/note.php?note_id=95546266274)

Wertungs-Krise

Posted by on Samstag, 30 Mai, 2009

Ich wunder mich öft über die Art und Weise wie in unserer Gesellschaft be-, ge- und verurteilt wird!

Da wird der islamische Terrorismus als DIE Bedrohung des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Über die Raucher, die in Österreich ungefähr 9000 mal erfolgreicher sind als der islamische Terrorismus, wird hingegen nur gelächelt und ein Raucherschutzgesetzt (nicht etwa, dass es da um den Schutz der Nichtraucher ginge!) beschlossen. *Satz auf Grund von unüberlegter und schlechter Formulierung gelöscht*

Da wird penibelst jedes Lebensmittel in unseren Geschäften von drei verschiedene staatlichen Einrichtungen auf Pestizide, Bakterien, Vieren, Tierhaltung, Bioanbau usw überprüft. Über Pestiziede, Schwermetalle oder krebserregende Farbstoffe in unserer tagtäglichen Kleidung macht sich aber keine_r Gedanken. Auch die Luft die wir Atmen ist so verunreinigt, dass sie als Lebensmittel niemals zugelassen werden würde!

Da gibt es ein Bildungsministerium, Kulturausschüsse, SGA’s usw die sich den Kopf zu zerbrechen, was unsere Kinder lernen sollen. Schulgesetzänderungen bedarfen einer 2/3 Mehrheit im Nationalrat, hier wird ganz genau geschaut, was die Kinder wie lernen – und was nicht. Übersehen wird aber, dass Kinder nicht nur in der Schule lernen! Missachtet wird auch die Tatsache, dass der durchschnittliche Jugendliche pro Tag länger vorm Fernseher sitzt als in der Schule.

Da wird mit glühenden Blicken in den Westen geschaut – man beglotzt Barack Obama, den Messias, der Herabstieg um die Krise zu meistern. Man vergöttert ihn praktisch. Darüber, dass wir den “Change” vor unserer eigenen Tür machen könnten, dass wir in der Lage wären unsere eigene Krise gut, wenn nicht sehr gut zu meistern, darüber denkt keiner nach – lieber ist man Obamanized!

Da wird diskutiert über “Österreicher zuerst” am Arbeitsmarkt, bei der Sozialhilfe und auch im Krankenhaus. Über die 1 Million Österreicher, die unter der Armutsgrenze leben, oder die 1,4 Millionen Österreicher, die an chronischen Schmerzen leiden macht man sich kaum Gedanken!

Da wird geschimpft über die asoziale Jugend. Sie habe kein Interesse, keine Motivation, kein Benehmen. Über die Ursachen wird lieber nicht nachgedacht – und zu ernstzunehmenden Systemreformen reicht es seit Jahrzehnten nicht!

Ich bin da oft ratlos, weiß nicht was ich sagen, denken, tun soll. Dann hört man – ja und, was soll ich jetzt tun, ich werd doch jetzt hier nicht die Welt revolutionieren. Jedesmal wenn ich etwas kaufe, ist das eine bedingungslose Aufforderung an den Produzenten das Produkt genau so wieder herzustellen. JEDES MAL!

Komisch, dass das so wenige sehen wollen! Schade, dass sich so wenige informieren! Dabei macht es (mir) so viel Spaß…

Auch veröffentlicht auf Facebook (http://www.facebook.com/note.php?note_id=93663881274)

ANGST – oder wie die FPÖ das macht

Posted by on Donnerstag, 28 Mai, 2009
Ich habe gestern eine tolle Message mit einer spannenden Frage bekommen! Der Inhalt steht hier (der Name wurde auf Wunsch der Autorin zensiert!):
“sag mal Armin, du kennst dich doch mit sowas aus. Warum tut niemand was gegen die Fpö?? warum können sie unsere Jugend mit diesen hc-comics manipulieren??? ich bekomme langsam wirklich angst!”

Hier meine Antwort! Ich freue mich sehr auf ganz viele Komentare und Kritik!

verdammt gute frage! ich kenne mich aus – und dann auch wieder gar nicht. ich denke mal ein problem ist, dass die fpö zum einen zum “herschen” legitimiert wurde (20% der Österreicher haben sie vor 7 Monaten gewählt, jetzt wären es vermutlich mehr sein!), außerdem hat haider den rechtspopulismus (rechts heißt für mich treten nach unten (sozial schlechter gestellte), populismus definiere ich als dem volk das erzählen was es hören möchte ohne konzepte in der tasche zu haben) in österreich über die letzten 20 jahre gesellschaftstauglich gemacht! das geht so langsam. und da schließen strache und graf gleich an. dort ein stückchen hetze, dort ein bisschen “lausbubenstreich”, hier ein bisschen abendland in christenhand, da ein bisschen asylmissbrauch usw usw. (schönes video dazu – 2 min lang: http://www.youtube.com/watch?v=Diq6TAtSECg )und das schürt angst und hass, gerade in der krise ist der mensch sehr anfällig darauf. und was er braucht wenn er angst hat ist ein starker führer – einer, der aufsteht und auf den tisch haut und die missstande beendet und da kommt ein hcman gerade recht. der dritte punkt, den ich sehe, warum die fpö so stark ist, ist, die anbiederung der anbiederungen der ÖVP, BZÖ (sowieso) und tw auch SPÖ (billiger populismus!). es ist eine tatsache, dass das wählerpotenzial der fpö bei ca 60 – 70 % liegt (stimmt das, denkst du?). anstatt diese siechende verrechtung österreichs aufs schärfste zu verurteilen wollen övp und spö im wählerteich mitfischen (bzö kann man wohl ausblenden – sowieso fast tod!) (dazu habe ich 2 facebooknotes geschrieben: http://www.facebook.com/note.php?note_id=92437541274 & http://www.facebook.com/note.php?note_id=82482726274). dabei wäre es sehr dringend notwendig hier eine ernstzunehmende alternative zu schaffen, die aufzeigt, dass es auch anders geht! ich glaube 4 schlagworte sind hier der schlüssel zum erfolg: hoffnung, zuversicht, vertrauen & liebe!

und der letzte punkt den ich sehe ist, dass durch immer schlechter werdende zukunftschancen und schlechte politische bildung (politik? interessiert mi ned!) dazu beitragen, dass dieses wählerpotenzial der fpö weiter und weiter ausgeschöpft wird!

ich bin mir nciht sicher, ob das deine frage war, ich glaub eigentlich wolltest du wissen, wie die fpö zu deiner adresse kommt und ob das rechtlich in ordnung ist! ich muss sagen, ich habe keine ahnung, aber ich bin dabei zu prüfen ob ich den strache verklagen kann wegen stalking! ich weiß nicht ob das in ordnung ist, ich finde es auf jedenfall schrecklich wenn eine partei (genauso wenn das die grünen, die schwarzen oder die roten tun (die schwarzen machen das tw auch!)) mir ohne meinen ausdrücklichen wunsch briefe zuschicken (die katholische kirche macht das auch – find ich auch daneben! ich werde auf jedenfall prüfen inwieweit das in ordnung ist! wenn rechtliche mittel möglich sind, werde mir gut überlegen ob ich das nicht tun mag – da lernt man viel dabei! =)

Nachtrag: misik – wahlkampf für hinramputierte: http://www.youtube.com/watch?v=R_qb-qqaz0I

Auch veröffentlicht auf Facebook (http://www.facebook.com/note.php?note_id=93102366274)

Fekter, Strasser und die ÖVP

Posted by on Dienstag, 26 Mai, 2009
Maria Fekter verkündet im ATV Interview, dass es in meinem Interesse ist, wenn meine Computer von irgendwelchen von Polizisten durchsucht werden würde – weil ich nach Backpulver oder Explusion gegoogelt habe! Eine Politikerin, die sagt etwas ist in meinem Interesse, ohne mich gefragt zu haben lehne ich ab! Außerdem spricht sie von Tätern, die es zu schnappen gilt – dass es sich bei Amokläufern meist um junge, missbrauchte und ignorierte Menschen handelt (http://www.facebook.com/note.php?note_id=60439776274) lässt sie außen vor… Ich möchte hiermit kundtun, dass ICH NICHT der Meinung bin, dass irgendein Problem der Welt durch mehr Überwachung gelöst werden kann! Es geht um Aufklärung, um Befähigung zum Selber denken, zum Hinterfragen, zum Kritisieren, zum Wertschätzen, zum Respektieren und Akzeptieren, um Befähigung das eigene Leben in Einklang mit der Umwelt zu genießen – all das geht NICHT durch Einschränkungen! Ich will Vielfalt, Diversität! Lassen wir uns nicht an ein diktatorisches System heranführen, uns an es gewöhnen (http://www.youtube.com/watch?v=Diq6TAtSECg)! Die Anbiederung der ÖVP an die FPÖ muss Grenzen kennen! Man könnte dem billigen Wählerfang der FPÖ auch mit anderen Mitteln begegnen als mit aller Kraft zu versuchen durch Verwechslungen zu Stimmen zu kommen! Zum Beispiel eine echte Alternative, etwas ganz neues – MUT ZUR INNOVATION! Ich schlage vor: Prävention durch Bildung statt Generalverdacht durch verfassungswidrige Onlinedurchsuchung!

Wie Hagen Rether so schön sagt: “Es gibt keine Alternative zum Kuschelkurs” und “Wir haben den Moslem so fest im Schwitzkasten, dass wir nicht merken, wie uns der Scheuble uns hinten das Grundgesetz rausfingert!” – http://www.youtube.com/watch?v=QL65dcC_UNM @min5

PS: Ein Mensch, der mit diesem Gesicht in die Kamera blickt zeigt klar worum es ihm geht – Härte statt Wärme, Ablehnung statt Offenheit, Ausgrenzung statt Diversität! Das Unterstütze ich nicht!

Wahlkampfplakat der ÖVP – Ernst Strasser (Listen 1) strahlt aus worum es ihm geht: Härte, Ablehnung und Ausgrenzung!